Saved
Durchschnitts-Wertung
3,2
7 Wertungen

3 User-Kritiken

5
0 Kritik
4
2 Kritiken
3
1 Kritik
2
0 Kritik
1
0 Kritik
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Maddin
Maddin

313 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 21. Juni 2026
Saved! ist eine ungewöhnliche Satire, die Teenie-Komödie und Gesellschaftskritik auf intelligente Weise miteinander verbindet. Regisseur Brian Dannelly wirft einen humorvollen, aber auch kritischen Blick auf religiösen Fundamentalismus, Vorurteile und den Umgang mit Andersdenkenden. Dabei gelingt ihm eine Komödie, die unterhält und gleichzeitig zum Nachdenken anregt.

Im Mittelpunkt steht Mary Cummings, gespielt von Jena Malone, eine engagierte Schülerin an einer streng christlichen Highschool. Ihr Leben gerät aus den Fugen, als ihr Freund offenbart, homosexuell zu sein. In dem Versuch, ihm zu helfen und ihren Glauben mit ihren Gefühlen zu vereinbaren, trifft Mary eine folgenschwere Entscheidung, die ihr Leben nachhaltig verändert.

Jena Malone überzeugt mit einer glaubwürdigen und sympathischen Darstellung der Hauptfigur. Mary ist weder perfekt noch fehlerfrei, sondern ein junger Mensch, der versucht, seinen eigenen Weg zwischen Glauben, Moral und Realität zu finden. Gerade diese Vielschichtigkeit macht sie zu einer interessanten Hauptfigur.

Für viele humorvolle Momente sorgt Mandy Moore als ehrgeizige und selbstgerechte Hilary Faye. Sie verkörpert die Rolle mit viel Energie und überspitzter Selbstgerechtigkeit, wodurch sie zu einer der einprägsamsten Figuren des Films wird. Auch Macaulay Culkin überrascht in einer ungewöhnlichen Nebenrolle als scharfzüngiger Schüler Roland.

Der Humor ist oft bissig und satirisch, bleibt jedoch überwiegend respektvoll gegenüber dem Glauben selbst. Vielmehr kritisiert der Film Heuchelei, Intoleranz und die Neigung, Religion zur Ausgrenzung anderer Menschen zu missbrauchen. Gerade diese differenzierte Herangehensweise macht Saved! zu mehr als einer gewöhnlichen Teenie-Komödie.

Manche Gags sind bewusst überzeichnet, und nicht jede Pointe trifft ins Schwarze. Dennoch gelingt dem Film eine gute Balance zwischen Humor, Ernst und einer positiven Botschaft über Toleranz, Ehrlichkeit und Selbstakzeptanz.

Fazit

Saved! ist eine kluge, witzige und mutige Satire, die religiöse Dogmen und gesellschaftliche Vorurteile mit Humor hinterfragt, ohne pauschal zu verurteilen. Dank einer starken Besetzung und einer originellen Geschichte ist der Film weit mehr als eine typische Highschool-Komödie.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.857 Follower 5.069 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 1. Januar 2018
Ja, er ist es. Er ist es wirklich. Der Junge der hier im Rollstuhl durch die Handlung rollt und der Heldin beisteht ist niemand anders als Macaulay Culkin. Kevin ist erwachsen geworden – und tatsächlich schafft er es hier eine ungemein sympathische und pfiffige Figur zu verkörpern. Allerdings ist er nicht der Mittelpunkt des Filmes – wo der genau liegt oder liegen soll kann man aber nur schwer sagen. „Saved“ ist leider auch ein Film der wild die Genres mischt – daran ist ja eigentlich nichts falsch, aber es passiert oft (und gerade hier) das man von allem was hat, aber von nichts wirklich was. Es ist ein wenig High-School Komödie, ein wenig Zickenkrieg, ein wenig Satire auf Glaubenswahn und eben die Kirchenschule, ein wenig Drama, ein wenig Romanze – alles ist da, aber der Film legt sich in keine Richtung wirklich fest. Das ist hier besonders schade weil mit den tollen Darstellern die zur Verfügung standen und den mitunter wirklich guten Ansätzen sich erahnen läßt in welche qualitativen Dimensionen der Film hätte aufsteigen können. Aber egal, Pech gehabt, wenn die Handlung auch einfach nur so vor sich hin plätschert, richtig langweilig wirds nicht und so kann man den Film alles in allem als nett, harmlos und ohne Belang abhaken.Fazit: Von allem was, aber nichts richtig – trotzdem kurzweilige Tragikomödie mit satirischem Background!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 19. März 2010
Eigentlich bin ich kein Fan von Teenie-Filmen, also hatte ich auch keine großen Erwartungen an diesen, doch ich muss sagen, es ist ein toller Film. Die Darsteller überzeugen und endlich kann man sich mal auf einen amerikanischen Film freuen, der den Christenwahn auf die Schippe nimmt. Auch überraschend ist, dass Mandy Moore mal nicht in einer American-Teenie-Produktion à la "Nur mit dir" mitspielt.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme