Sweeney Todd
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4,0
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Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 17. März 2010
... aber die Höchstnote würde ich hier auch nicht zücken. Der Filmstarts-Wertung schließe ich mich in fast allen Punkten an.

2 Dinge haben mich aber zumindest ein wenig gestört und die ziehe ich an der Höchstnote ab. Einmal finde ich die gesangliche Leistung nicht so über die Maßen gut. Ok, es sind Schauspieler und ich habe einen Riesenrespekt davor sich eine Singrolle anzutun. Dennoch sind die Melodien recht einfach und wiederholen sich die Themen doch auch recht häufig.

Zum Zweiten finde ich das Dargebotene etwas langweilig. Das mag daran liegen, daß ich sowohl "Nightmare before Christmas", "Corpsebride", "Sleepy Hollow" und "From Hell" gesehen habe. Aber wer diese Filme kennt, der weiß was ich meine. Man hat eben alles schon mal gesehen. Ich mag Johnny Depp und fast alle seine Filme (Ausnahme sind die Piratenpossen) sehr. Aber der zigste Aufguß vom Depp im England von 18xx und morbide Stimmung erzeugt ein bisschen einen Gähner. Nichts desto Trotz ein geiler Film. Weitab vom Mainstream. Und die schauspielerische Leistung der Protagonisten ist äußerst gelungen. Bitterböse, kein Happy End. Besser als das meiste was es sonst so gibt.
SabiBellamy
SabiBellamy

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1,5
Veröffentlicht am 17. März 2010
Ich verstehe nicht wieso alle so an diesem Film hängen. Für mich is das einfach nur sinnlose rumgesinge mit sinnlosem Blutspritzen gemixt.

Die Story ist toootaaaall durchschaubar. Dann macht der Film sowieso kein Spaß mehr.



Das einzige was diesen Film aufwertet sind die Schauspieler und die Gestaltung von Tim Burton. MEHR NICHT!



NICHT SEHENSWERT!
Lamya
Lamya

1.384 Follower 801 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 17. März 2010
Der Film ist sehr gut gemacht. Tolle Kostüme und super gespielt. Mich persönlich hat das gesinge etwas gestört und teilweise etwas gelangweilt. Wer auf sowas steht, dem wird der Film gefallen. Ich fand ihn dadurch nur gut, mehr nicht. Kann man sich aber auf jeden anschauen, denke ich.



7/10
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 17. März 2010
Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich diesen Film im Kino hätte sehen sollen, jetzt bin ich erleichtert, dass ich es nicht getan habe.



Dieser Film hat mich, wie viele Filme mit Johnny Depp, einfach nicht ergriffen. Tim Burton hat eigentlich gar nichts falsch gemacht. Der Film hat eine geniale Optik, gute Schauspieler, einen interessanten, wenn auch vorhersehenden Plot und viel Blut. Dieser Film ist wohl Burtons brutalster Film.



Zur Optik: Die Stadt, eigentlich die ganze Umgebung, außer das Picknick, ist in einer sehr niedigen Sättigung gehalten, teilweise sieht es sogar aus, als wäre ein kompletter Farbfilter rübergelegt worden, wenn einige Szenen komplett in bräunlicher Färbung erscheinen. Das Blut stand stets als harter Kontrast zu seiner Umgebung. Auch am Anfang sah es sogar so aus, als wäre ein Rendering-Filter oder so rübergelegt worden. Ähnlich wie bei "A Scanner Darkly".

Auch die Charaktere habe eine unglaubliche Optik, die sie sehr ausdrucksstark macht. Allerdings sind sie auch ziemlich eindimensional, was in diesem Film aber ziemlich gut funktioniert. Das trägt nur zu ihrer Ausdrucksstärke bei. Insgesamt wirkt das ganze ein bisschen wie eine Graphic Novel, basierend auf einem Buch.



Die Schauspieler sind allesamt gut gewählt und spielen auch super, obwohl ich wirklich kein Fan von Depp bin. Dass Sacha Baron Cohen mitspielt fand ich sehr lustig. Alan Rickman war für mich mal wieder einer der überzeugendsten Darsteller.



Die Story wirkt eigentlich auch, wie aus einem Comic. Spätestens, als er die Bettlerin umbringt, wird einem klar, wer sie wirklich ist. Trotzdem hat es mich weder überrascht, noch beeindruckt. Teilweise kommt doch schon eine gewisse Dramatik auf, wenn man bedenkt, dass eigentlich ale nur für ihr persönliches Glück kämpfen, außer Sweeney, der nur noch für seine Rache lebt. Eigentlich traurig...



Teilweise lässt Burton seinen morbiden Humor durchblitzen. Viele loben die Musik, aber mir haben die Musikeinlagen weniger gefallen. Aber ich bin es auch nicht gewöhnt, dass man in Filmen singt. Im Großen und Ganzen war Burtons neuer Film keine Enttäuschung, aber er war auch nicht der Reißer, den ich eigentlich erwartet hatte. Er konnte mich nicht begeistern.
Gatman94
Gatman94

7 Follower 39 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 17. März 2010
als ich ihn mir aus der viediotehk ausgeliehen habe hatte ich keine arnung was auf mich zu kam ich las nur 10 punkte und musical thriller und als ich dann fertig war konnte ich es nicht glauben der film war der absolute mega hammer ich bin kein fan von musicals hight school musical und so kann ich nicht leiden aber blut johnny depp und singen passt einfach goßes lob
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 17. März 2010
Als ich von dem Film hörte, war ich ziemlich begeistert. Vorallem weil Tim Burton Regie führt und Johnny Depp der Hauptdarsteller ist.

Doch dann erfuhr ich, dass es eine Musicalverfilmung ist und wurde skeptisch.

Letztendlich ist die Skepsis verflogen, als ich den Film gestern sah.

Sweeney Todd ist zweifellos einer der besten Filme, die in diesem Jahr bisher erscheinen sind.

Was dem Film vorallem auszeichnet, ist mal wieder diese wunderbar düstere Atmosphäre, die Tim Burton wie immer perfekt rüber bringt. Sie passt sich der Stimmung im Film sehr gut an. Nur an wenigen Stellen wird es mal heller. Zum Beispiel an der Stelle, wo Sweeney Todd (Johnny Depp) und Miss Lovett (Helena Bonham Carter) draußen ein Picknick machen und Miss Lovett von einer gemeinsamen Zukunft mit Sweeney träumt.

Auch die Musik im Film weiß zu überzeugen.

Johnny Depp hat eine sehr kraftvolle Stimme, wie man im Film bei seinen Parts merkt.

Desweiteren ist der Film ziemlich brutal und gegen ende hin auch sehr tragisch.

Die schauspielerischen Leistungen sind auch überzeugend.



Fazit: Der Film sticht durch die schauspielerischen Darstellungen, der Atmosphäre und der Musik hervor und ist eines der Kinoerlebnisse dieses Jahres.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 17. März 2010
Mit "Sweeney Todd" hat Tim Burton eine wirklich beeindruckende Mischung aus Musical und Thriller hingelegt, die den Zuschauer gleichzeitig begeistern wie faszinieren wird. Die Geschichte ist recht schnell erzählt und weißt nur am Ende die ein oder andere Überraschung auf. Dennoch wird sie nie auch nur ansatzweise langweilig, da Burton diese so mitreißend und fesselnd darstellt, dass der Zuschauer wahrlich in ihren Bann gezogen wird. Die Atmosphäre des Films ist einfach wahnsinnig gut, typisch Burton eben. Diesmal aber hat er sich sogar noch selbst übertroffen und erschafft mit der sehr düsteren, fast schon Schwarz-Weiß gehaltenen Optik Londons im 19. Jahrhundert eine nahezu mystische Stimmung. Einzig die grellen Blutmassen bilden einen heftigen Kontrast zur sonst so dunklen Optik. Insgesamt fließt vor allem in der zweiten Hälfte des Films literweise Blut, an Gewalt und Grausamkeit fehlt dem Film bei weitem nichts. Die Gesangseinlagen sind dagegen anfangs sehr gewöhnungsbedürftig und dürften den einen oder anderen Zuschauer eventuell etwas abschrecken. Wenn man sich jedoch erst einmal daran gewöhnt hat, sind die Gesangseinlagen ganz amüsant anzuschauen und tragen ihren Teil zum Film bei. Die schauspielerischen Leistungen der beiden Hauptdarsteller Johnny Depp alias Sweeney Todd und Helena Bonham Carter als Mrs. Lovett sind einfach phänomenal. Beide schaffen es problemlos ihren Charakteren die nötige Tiefe, innere Zerrissenheit, aber auch die nötige Glaubwürdigkeit und Tragik zu verleihen. Zudem verkörpert Depp mit seiner einzigartigen Gestik und Mimik die Aussichtslosigkeit und Rachsucht seiner Figur auf beeindruckende Art und Weise! Einfach brillant!! Aber auch die anderen Darsteller wie Allan Rickman als Richter Turpin oder Sacha Baron Cohen als Signor Adolfo Pirelli können ausnahmslos überzeugen und wissen zugefallen!

Alles in allem ist "Sweeney Todd" eine äußerst gelungene Musical-Verfilmung, die es schafft, die Faszination des Musicals auf die Leinwand zu transportieren. Mit einer grandiosen Atmosphäre und großartigen Darstellern ist "Sweeney Todd" einer der außergewöhnlichsten Filme der letzten Jahre und somit für einen spannenden und erstaunlichen Filmabend nur wärmstens zu empfehlen!!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 17. März 2010
Man kann "Sweeney Todd" treffend mit zwei Worten beschreiben : TIM BURTON.

Das neue Meisterwerk von Burton ist alles das, was man vom Meister gewohnt ist: schaurig-schöne Story, skurille Charaktere, eine einzigartige Optik und vor allem eine Eigenwilligkeit, die sich an keinerlei Konventionen des Filmgenres hält. Und so hat Burton auch mit diesem Film erneut ein Genre überprägt, wie einst das des Superheldenfilmes mit "Batman".



Für ein Musical schlägt der Film eher ruhigere Töne an. Pompöse Songs mit großen Tanzeinlagen sucht man hier vergebens, und das ist auch gut so. Denn so erhalten die Songs eine Intimität, wie man sie von sonst eher oberflächlichen Musicals wie Hairspray, Moulin Rouge oder auch dem anstehenden Mamma Mia nicht kennt.



Die Handlung ist seicht. Das muss man natürlich eingestehen. Im engeren Sinn ist der Film ein reiner Vendetta Film. Da ist es klar, dass man bei Beginn schon weiß, wie es wohl ausgehen mag.



Trotzdem weiß der Film in meinen Augen zu unterhalten, da allein die schwarz/graue Optik zu fesseln weiß, welche dann durch stechend rote Blutfontäne unterbrochen wird. Der Brutalitätsgrad des Filmes ist schon auffällig, auch wenn man das nicht zu sehr überbewerten sollte.



Über die schauspielerischen Leistungen brauch man kaum Worte verlieren. Denn sämtliche Stars holen das Beste aus ihren Charakteren heraus und wissen auch ihre Stimmen perfekt beim Gesang einzusetzten. Und wenn Johnny Depp ein Liebeslied an seine verschleppte Tochter singt und dabei dann einen Kunden nach dem anderen in die nächste Welt befördert, dann stehen einem wirklich sämtlich Haare zu Bergen.



Wer eine Thrillerstory oder aber Horroreffekte erwartet, der sollte von diesem Film fern bleiben. Denn diese Filmgänger würden bei "Sweeney Todd" eher von der permanenten Singerei genervt sein. Aber mal ehrlich, es handelt sich hier um die Verfilmung eines Broadway Musicalhits, da ist es also selbstverständlich dass ungefähr 80% des Filmes gesungen vermittelt wird.



Alles in allem ist "Sweeney Todd" ein wahrer Augenschmaus, ein vollkommen untypisches Musical, das auf bizaare und skurille Weise zu unterhalten weiß.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 17. März 2010
Ich weiß gar nicht, wie oft ich diesen Film bereits gesehen habe; ich könnte wohl jedes Wort mitsingen (was ich allerdings niemandem antun möchte). Ich kenne nur wenige andere Filme, die mich von der ersten Minute an so gefesselt und überwältigt haben - der Streifen hat einen komplett eigenen Charme, eine gigantische Atmosphäre, eine herrliche Prise schwarzen Humor. "Sweeney Todd" entführt einen von der ersten bis zur letzten Minute in eine Art Paralleluniversum fernab von allem Hollywood-Bummbumm.



Der Film lebt selbstverständlich vor allem durch die großartigen Schauspieler (auch wenn nun normalerweise sofort "Depp!" geschrieen wird: Der Herr ist bei weitem nicht der einzige, durch den der Film lebt) und die Musik. Zu letzterem: Manche Melodien mögen beim ersten Anhören etwas ungewohnt klingen, andere brennen sich sofort ins Gehirn. Was mancher an Gesangsausbildung nicht hat, holt er durch Motivation und Gefühl beim Singen wieder heraus. Epiphany und Pretty Women sind Gänsehauttitel, A little Priest ist eine textliche Genialität. :)



Es gibt nur wenige Filme, bei denen ich über eine klischeebeladene und voraussehbare Handlung hinwegsehe; Sweeney Todd gehört dazu, im Gegenteil: Etwas, das mir ganz besonders gut an dem Film gefällt, ist die Einfachheit der Handlung und der Charaktere, die dennoch kein bisschen "platt" sind, sondern genial in ein Konzept passen.



Ich könnte noch die ganze Nacht über von diesem Film schwärmen - gebe nur noch den abschließenden Tipp, dass Englischkenntnisse nur von Vorteil sind. Auf Deutsch geht mancher Witz verloren, und der flotte Wechsel der Synchronstimmen wirkt manchmal etwas merkwürdig.

Für Burton-Fans ist der Film sowieso ein Muss. Für alle anderen ist er uneingeschränkt empfehlenswert, soweit man sich von ein bisschen Kunstblut und düsterer Atmosphäre nicht abschrecken lässt und bereit für Neues ist.
Sweeney Todd
Sweeney Todd

5 Follower 30 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 17. März 2010
Benjamin Barker verlor seine Familie und wurde von dem Richter Turpin in ein Gefängnis verbannt.

Nach 15 Jahren kehrt er als Sweeney Todd zurück. Seine Frau ist verschwunden und seine Tochter Johanna in den Klauen jenes bösen Richters.

Mithilfe von Mrs. Lovett schwört er Rache an jenen, die sein Leben zestört haben.

Tim Burton (Alice in Wonderland) wagte sich an dieses gigantische Projekt heran. Die Verfilmung eines Musicals. Er entschied sich die Schauspieler singen zu lassen. Doch welcher Schauspieler lässt dies mit sich machen?

Natürlich Burtons Lieblingsschauspieler und Freund Johnny Depp. Ebenfalls dabei sind die Stars Alan Rickman, Helena Bonham Carter und noch viele mehr.

Die gesangliche Leistung aller Schauspieler ist ein Grund für die hervorragende Atmosphäre des Filmes.

Johnny Depp liefert insgesamt als düsterer Rächer Sweeney Todd eine brilliante Darstellung ab, die ihresgleichen sucht. Ebenso stark tritt Helena Bonham Carter in der Rolle von Mrs. Lovett auf. Diesem Paar ist es zu verdanken, dass man sich in den Film verliebt, oder halt nicht. So ist es wie bei fast allen Burton-Filmen. Entweder man liebt seine Filme und seine Art, oder man hasst sie.

Denn die Handschrift vom Meisterregisseur Burton ist auch bei Sweeney Todd deutlich zu erkennen.

Burton hat sich sehr viel Mühe bei der Beschreibung Londons zu dieser Zeit gegeben. Er setzt das Düstere perfekt in Szene. Das Widerliche. Das Kalte.

Die ungeheure Gewalt, die in "Sweeney Todd" zu sehen ist unterstreicht nur die düstere, morbide Stimmung des Filmes.

Allerdings, was für Burton auch typisch ist, betrachtet er alles mit schwarzem Humor (Hinweis auf die Szene "A little Priest").

Sweeney Todd sollte man sich auf jeden Fall komplett in Originalsprache anhören, da die Lieder alleine schon in Englisch sind und das herumschalten zwischen Deutsch und Englisch sehr verwirrend ist, außerdem geht viel von den hervorragenden Stimmen von Johnny Depp, Helena Bonham Carter und Alan Rickman verloren.

Der Soundtrack ist ohne Frage ein Meisterwerk und die Ausstattung von "Sweeney Todd" einfach umwerfend.

Fazit: Dieser Film ist ein MUSS für Tim Burton und Johnny Depp Fans!! Ein Meisterwerk! Dieser Film reißt mit! Eine vollkommen gelungene Inszenierung des Musicals, die einem noch lange in Erinnerung bleibt.

10/10! Unübertrefflich: Burton!
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