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Reeth
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4,5
Veröffentlicht am 17. März 2010
"Sweeney Todd" ist ein unterhaltsamer und spannender Film, der sich doch sehr von vielen anderen Musicalverfilmungen unterscheidet.
Die Story ist zwar nicht so ganz glaubhaft aber vom Aspekt der Logik mal abgesehen spannend, mitreißend und verständlich.
Überraschende Wendungen und Auflösungen sorgen für den nötigen Thrill und der Gewalt wird durch ihre besungende Ausführung und die doch recht grellroten Färbung des Blutes ihre für ein Musical unpassende Schärfe genommen.
Die Stimmen der Darsteller sind zwar nicht darin ausgebildet, klingen alles in allem aber doch recht nett.
Nur die Beschaffenheit der Musik sagt mir nicht wirklich zu, da ich in vielen Fällen Strophe und Refreng nicht unterscheiden konnte (mag an mir liegen, aber ist ja schließlich auch meine Bewertung!) ziehe ich hierfür einen Punkt ab, was jedoch nichts an der absolut überzeugenden Leistung von Burton, Depp und Co. ändert.
Die Musik im Film ist zwar schön und die Stimmung ist für einen Horrorfilm auch immer gerecht düster gelungen, aber die Story ?-)
Es fehlt einfach das Mitreißende... es hat mich nicht wirklich gestört den Film auf Pause zu schalten um ans Telefon oder auf die Toilette zu gehen. Es war teilweise einfach viel zu langweilig!!
Das Blut sieht aus wie Ketchup und da die meisten Morde sowieso auf die gleich Art und Weise vollzogen werden, bekommt auch der Ekelfaktor von mir keine hohe Wertung...
Das Genre wurde Meiner nach völlig verfehlt... man könnte es eher in Richtung Tragödie/Drama schieben, denn mit einem Happy End muss man hier nicht rechnen.
Fazit: Wegen der Besetzung wurde der Film einfach viel zu hoch geschraubt... Die schauspielerische Leistung von Johnny Depp ist kaum bewertbar, da er in dieser Rolle meines erachtens eh viel zu kurz gekommen ist. Die Musik ist teilweise düster und die meiste Zeit auch sehr schön... die Story ist ein Witz!!!
Wenn man auf den Herrn Depp steht, dann schaut man sich den Film an, wenn nicht, dann verschwendet man hier nur seine Zeit, zumal das Ende eh voll offener Fragen bleibt und man sich nur ärgert...
Ein wunderbarer typischer Burton Film mit einer absoluten Bestbesetzung. Johnny Depp, Helena bonham Carter, Sacha Baron Cohen, Alan Rickman und Timothy Spall liefern alle eine absolute Glanzleistung hin. Jeder sing selber, was nicht nur respektabel ist sondern sich auch noch richtig gut anhört. Ein ekelhaftes London, sehr viele stilvolle Genickbrüche und die typische revenge story schließen das meisterwerk ab.
Eigentlich bin ich kein Fan von Musicals aber ein Musical-Thriller von Tim Burton und mit Johnny Depp in der Hauptrolle muss doch gut sein oder? Die Antwort ist ganz klar: Ja.
Johnny Depp spielt die Rolle des Lebens. In jeder Sekunde überzeugt er. Obwohl ich bedenken hatte das er singen wird ist es einfach unglaublich wie gut er diese Aufgabe bewältigt. Neben Johnny Depp brilliert Helena Bonham Carter und Alan Rickman. Einzig und allein Alan Rickman hat ein paar Probleme beim singen aber überzeugt durch sein großes Schauspieltalent. Die Story ist gut Umgesetzt und die Regie von Tim Burton ist einfach Oscarreif.
All diese Sachen machen diesen Film zu einem großen Highlight. Sweeney Todd ist einer dieser Filme die man nicht verpassen darf.
Ich hab mir den Film ohne irgendwelche Erwartungen angeguckt und muss sagen das es einer der besten Musicals ist die ich je gesehen habe. Schön Schaurige Atmosphäre und dann der tolle Gesang mit Ohrwurm gefahr. Von den Schauspielern her musste der Film einfach nur toppen. Alle Schauspieler haben mich sehr überrascht, da ich denke ist ein Musical nochmal eine weiter Steigung zum Schauspielern. Bei dem Film passt einfach alles wie die Faust aufs Auge. Sogar die auf viel Blut stehen kommen zu ihren Kosten :D. Aufjedenfall war das eine bereicherung den Film sich angeschaut zu haben!
"Sweeney Todd" ist einfach ein Klasse Film mit einem noch besseren Johnny Depp in seiner vlt. besten und außergewöhnlichsten Rolle. Hier stimmt einfach alles...und die Musicaleinlagen machen den Film noch stimmiger und vereinen den Film zu einer düsteren, fabelhaften Atmosphäre!! Tim Burton hats einfach drauf, solch wunderbare, außergewöhnliche Filme zu machen, die nicht dem "Mainstreambrei" entsprechen. Klasse. Mehr davon...
Meiner Meinung nach kann man doch nicht einfach einen normalen Film mit einem Musical vergleichen. In einem Musical wir nunmal getanzt und vor allem eben auch gesungen. Deshalb ist des noch lange kein schlechter Film. Wobei ich natürlich auch verstehen kann, das Leute die mit Musicals nichts anfangen können sich von dem Gesang und den wenigen Tänzen gestört fühlen.
Meiner Meinung nach ist der Film wirklich sehr gut gemacht. Die Schauspieler haben ihr bestes gegeben um ihre Rollen bzw. Persönlichkeiten stilvoll und spannend darzustellen. Die Geschichte ist durch und durch schön aufgebaut und es fällt einem nicht schwer der Handlung zu folgen. Die düsteren, dunklen Farben lassen den Zuschauer in eine frühere, alte und geheimnisvolle Zeit zurückblicken und machen es ihm möglich sich in die Geschichte hinein zu versetzen. Was mir am meisten gefallen hat ist die Musik, die einen das Blut in den Adern gefrieren lässt und immer wieder für Spannung sorgt. Außerdem enthält der Film einige Specials die dem Zuschauer immer wieder ein Lächeln entreissen können.
Das viele Blut ist vielleicht wirklich ein bisschen übertrieben aber ansonsten ist dieser Film oder vielmehr dieses Musical ein absolutes Highlight unter den Filmen dieses Jahres, das natürlich auch diese super Bewertung "10/10" durch Herrn Thoma verdient hat.
Ich war schon ein wenig verblüfft als ich die Ankündigung las, dass mein Lieblingsduo Bruton/Depp ein Musical auf die Beine stellen wollen. Bin eigentlich nicht der größte Fan von Gesangseinlagen in Filmen.
Aber das Endprodukt kann sich echt sehen lassen. Da passt einfach alles. Gesang, Kulisse, Story....einfach alles.
Burton hat wieder einmal bewiesen, dass er zu den besten Regisseuren unserer Zeit zählt und mit Ausnahme von "Planet der Affen" einfach nicht in der Lage ist schlechte Filme zu machen.
Ich freue mich jetzt schon auf "Alice im Wunderlund". :D
Der Film konnte mich nicht ganz überzeugen. Die musikalischen Einlagen waren ganz gut und der Burton-Stil ist klasse, aber der Film kann weder Plotmäßig noch atmosphärisch überzeugen. Das Drehbuch wirkt arg kurz und fehlerhaft, gespickt mit zahlreichen Logikfehlern. Irgendwie gibt es immer eine Distanz zwischen dem Zuschauer und dem viel zu kurzen Film. Viele interessante Figuren werden einfach so belanglos zu Grunde gerichtet. Ob die teilweise zu langen Schlachtungsszenen sinnvoll sind kann ich nicht beurteilen. Vielleicht hätte man hier lieber mehr einige Szenen einbauen sollen, die die Charaktere etwas genauer präsentieren. Das die eigentlich wichtige Vorgeschichte von Sweeney Todd nur in einer 2-Minuten langen langweiligen Szene abgehandelt wird ist fast schon eine Frechheit.
Der Stil ist zwar klasse, trotzdem wirkt das London in Burtons Film teilweise arg künstlich. Am Ende bleibt ein netter Film mit netten Gesangseinlagen, einem überraschenden Ende, aber ohne Glanz- bzw. Erinnerungsmomente.
Nach den zuletzt eher zahmen 'Big Fish' und 'Charlie und die Schokoladenfabrik' begibt sich Tim Burton mit 'Sweeney Todd' zurück auf blutige, tiefschwarz-humorige Pfade. Seine Verfilmung des Musicals (widerum basiered auf einem Roman) bietet die typischen Burton-Zutaten, wie perfekte Ausstattung, unverwechselbare Sets, sowie sein visueller Hang zu morbiden und bizarren Elementen und eine ausbalancierte Mischung aus Horror und Komödie. Dazu gesellt sich in 'Sweeney Todd' die Musik. Die Songs aus Stephen Sondheims Broadway-Musical fügen sich dabei inhaltlich wie von ihrer klanglichen Dynamik sehr homogen in Burtons typische Optik und werden von den Darstellern durchweg überzeugend vorgetragen. Zwar wiederholen sich viele Motive des öfteren, dennoch zeigen sich keine Abnutzungserscheinungen.
Betreffs der Musical-Komponente kann man 'Sweeney Todd' somit nichts ankreiden. Filmisch betrachtet relativiert sich das ein wenig. Die Story des rachsüchtigen Barbiers bietet im Grunde nicht viel. Ohne den Gesang ließe sich das Geschehen auf Format eines Kurzfilms herunterrechnen. Das ist natürlich nicht wirklich ein Vorwurf, da es schließlich ein Musical ist, dennoch boten andere Genre-Vertreter wie 'Moulin Rouge' oder 'Chicago' breitgefechertere Storylines. Zudem wirkt einiges an Handlungsabläufen arg konstruiert und teilweise vorhersehbar, verfehlt seine Wirkung durch die Konsequenz des Schlusses dennoch nicht. Das relativ frühe (erste) Zusammentreffen der Widersacher Todd und Turpin raubt der Story außerdem einen Schub an Spannung. Durch das zwar atmospärische, aber auch auf wenige Schauplätze limitierte Setbild bleiben Burton nicht viele Möglichkeiten, die Songs visuell zu variieren, außer einer Szene, in der sich Todds Gehilfin Mrs. Lovett eine gemeinsame Zukunft erträumt. Diese herrlich komische Szene bietet einen auflockernden optischen Farbklecks, wofür im übrigen Film höchstens die Blutfontänen sorgen. Wirkliche Kritikpunkte sind die genannten Beispiele jedoch nicht, sie wären es letztlich höchstens für einen 'reinrassigen' Film.
Das Schauspielensemble um Burtons Stammschauspieler Johnny Depp und Helena Bonham Carter bietet nicht nur gesangliche Glanzleistungen. Depp, für seine Darstellung Oscar-nominiert, bringt die Manie und selbstzerstörerische Vergeltungssucht Sweeney Todds mit jedem Zucken seiner Gesichtsmuskeln zum Ausdruck, Alan Rickman gibt den diabolischen Richter Turpin absolut überzeugend. Auch Bonham Carter schafft es dank ihres Talents den Gedanken an das 'Ich-werde-nur-besetzt-weil-ich-die-Frau-des-Regisseurs-bin'-Klischee gar nicht erst aufkommen zu lassen.