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BrodiesFilmkritiken
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5.015 Kritiken
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4,0
Veröffentlicht am 2. Januar 2018
Eigentlich fallen mir zu diesem Werk nur zwei Worte ein: liebenswürdig und putzig. Im Grunde hat man wohl gemerkt daß ein reiner Fußballfilm zu langweilig geworden wäre und baut den Weg der deutschen Mannschaft durch das Fußballturnier nur als Nebenhandlung ein – hauptsächlich konzentriert sich der Film auf das Familiendrama in der Heimat daß aber eigentlich völlig vorhersehbar und überraschungsfrei bleibt. Macht aber nichts, den der Film hat ganz andere Qualitäten: er ist von grund auf humorvoll, voller Herzlichkeit und Liebenswürdigkeit und serviert die ganze Geschichte mal herrlich kauzigem Witz – so zum Beispiel der Gag das Sepp Herberger all seine Fußballweisheiten ausgerechnet von einer Putzfrau hat. Das etwas kitschige Drama findet seinen klischeetriefenden Höhepunkt dann beim Endspiel wobei man hier ein wenig einbußen bei der Tricktechnik machen muß: der Film ist in Wirklichkeit auf einer Wiese gedreht und hat die Zuschauer nachträglich eingeblendet, was man leider überdeutlich sieht. Macht aber eigentlich auch nichts – wenn man sich darauf einläßt bekommt man über anderthalb lebensbejahende, fröhliche und sympathische Unterhaltung gebotenFazit: Charmanter Film der trotz etlicher Klischees Spaß , Emotion und Nostalgie beinhaltet und viel Freude macht!
Richtig schön anzuschauen, die Spannungskuvre geht nie nach unten, das Finale schön inszeniert. Besonders hat mir aber das Halbfinale gefallen, dass von den Kindern auf dem Bolzplatz dargestellt wird. Leider werden sehr viele Personen nicht genauer vorgestellt, was ich schade fand. Zum einem das Mädchen, das mitspielte, war am Ende einfach weg. Für Fußball-Laien ist es neben Sepp Herberger und Helmuth Rahn schwierig, sich an weiter aus der Nationalmannschaft sich zu erinnern. Da hätte man sich vielleicht noch ein bisschen mehr konzentrieren können ( Für mich als Clubberer kommt noch Max Morlock dazu ;). Aber den Film insgesamt kann ich nur einen Daumen nach oben geben (Y).
Langweiligster Film allerzeiten!! Schlecht gedreht ohne Besonderheiten. Habe ihn mir leider angesehen und muss sagen - diese verlorene Zeit kommt nie wieder!! Nicht zu empfehlen.
Es ist genial gelungen, wie hier der Vater-Sohn-Konflikt erzaehlt wird. Wer sich hier Hoffnung auf eine WM-Dokumentation von 1954 macht, der ist bei diesem Film falsch.
Für mich persönlich der schönste deutsche Film den ich kenne.
Abgesehen von der historischen Teilnahme Deutschlands an einer Weltmeisterschaft, hat der Film eine wunderschöne Story, die einem die Zeit von 54 wunderbar vor Augen hält.
In der Familie verkörpert jede Person, einen Teil der Bevölkerung damals, einfach genial :-)
Im Rahmen meines Deutsch-Leistungskurses habe ich den Film „Das Wunder von Bern“ angesehen und anschließend analysiert. Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen, weil er es schafft, die Fußballmeisterschaft 1954 mit den persönlichen schicksalen der Kriegsheimkehrer zu verknüpfen. Besonders eindrucksvoll fand ich die Darstellung des Vaters, der nach Jahren in sowjetischer Kriegsgefangenschaft nach Hause zurückkehrt und Schwierigkeiten hat, seinen Platz in der Familie wiederzufinden. Der Film ist eine spannende Mischung aus Sportfilm und Familiengeschichte. Ich würde den Film „Das Wunder von Bern“ auf jeden fall weiterempfehlen, da er nicht nur Wissen über Fußball vermittelt, sondern auch über das Leben und die Herausforderungen in der Nachkriegszeit.
Das Wunder von Bern erzählt die Geschichte des legendären WM-Siegs der deutschen Nationalmannschaft 1954 – eingebettet in das bewegende Schicksal einer einfachen Familie im Nachkriegsdeutschland. Der Film verbindet Sportgeschichte mit persönlichem Drama und schafft es, große Emotionen authentisch zu transportieren.
Besonders überzeugend sind die starken schauspielerischen Leistungen, allen voran von Peter Lohmeyer als Vater, der aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrt, und den jungen Darstellern, die dem Film viel Wärme und Glaubwürdigkeit verleihen. Die Fußballszenen sind spannend inszeniert, auch für Zuschauer, die keine eingefleischten Fans sind.
Manche Passagen wirken etwas pathetisch, doch insgesamt überwiegt der positive Eindruck deutlich. Das Wunder von Bern ist ein berührender, nostalgischer Film über Hoffnung, Zusammenhalt und Neuanfang.