Im Auftrag des Teufels
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schonwer
schonwer

1.387 Follower 728 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 11. März 2016
Sehr gut gespielt, mit grandioser Story und unerwartetes Ende. Ein Minuspunkt, weil der Film etwas zu lang ist
Spike Spiegel
Spike Spiegel

17 Follower 76 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 3. Mai 2014
Satan ist ein Fan der Menschheit, der "letzte Humanist", wie sich Al Pacinos Charakter im Finale von "Im Auftrag des Teufels" selbst beschreibt. Dies ist ein wahrer Film des Teufels, der der Kirche den Mittelfinger zeigt und sich, anstatt den Teufel als Antagonisten hinzustellen den es zu besiegen gilt, genauer mit seiner Bedeutung auseinander setzt._____________Der Film lässt sich Zeit, was aus meiner Sicht immer etwas Gutes ist. Bei seinen zweieinhalb Stunden Laufzeit umfasst er ein sehr ausführliches Buildup und erst in der letzten Stunde wird klar, worauf alles hinausläuft. Einen großen Teil der Handlung nehmen die Tätigkeiten als Anwalt von Keeanu Reeves' Charakter ein. Hierbei steht ein großer Mordprozess im Mittelpunkt, in dem er im Auftrag von Al Pacino's Kanzlei den Hauptverdächtigen verteidigen soll. Die sehr guten Dialoge unterhalten den Zuschauer aber hervorragend über diesen Zeitraum hinweg. Wer einen Horrorfilm erwartet wird sich schnell langweilen, da die Horrorelemente sich auf ein paar wenige Jumpscares mit Monster-Fratzen und einen Hauch von Psycho- Grusel á la "Rosemary's Baby" beschränken. Dieser Film dreht sich um die Charaktere. Al Pacino ist selbstverständlich der König des Casts und er spielt seine Rolle (bis auf die diabolische Lache) recht subtil, was der Ernsthaftigkeit des Films zugute kommt. Keanu Reeves überrascht mit einer durchweg soliden bis guten Performance. Am meisten hat mich aber Charlize Theron beeindruckt, die als langsam in den Wahnsinn abdriftende Ehefrau von Reeves über einen Zeitraum des Films die Rolle der Protagonistin übernimmt. Meist verzichtet der Film auf Effekthascherei, jedoch konnten es sich die Macher nicht verkneifen, am Ende doch ein Feuerwerk von trashigen CGI- Effekten zu zünden (Flammen, Teufelsgestalt, Engelsflügel etc, all das wirkt extrem fehl am Platz), die das sehr gute Finale deutlich abwerten._____________ "Im Auftrag des Teufels" war für mich vor allem durch die respektlose Haltung des Films ein Vergnügen. Die meiste Zeit über wird auf Klischees verzichtet und es wird nicht klar, ob Satans Einflüsse als gut oder schlecht aufzufassen sind. Der Teufel wird zwar dadurch auf Keeanu Reeves' Charakter aufmerksam, dass dieser als Anwalt für vornehmlich schuldige Klienten Prozesse gewinnt (am Anfang des Films gewinnt er den Prozess für einen offensichtlich schuldigen Kinderschänder). Aber im Dienst des Teufels steht er niemals wirklich, eher erscheint Alles als eine große Pfrüfung. Dadurch, dass Satan bisweilen charmant und sogar sympathisch dargestellt wird, dürfte gründliche moralische Verwirrung beim Zuschauer auftreten. Das finale Zusammentreffen der beiden gipfelt in einem meisterhaften Dialog, in dem es dem Teufel tatsächlich gelingt, sein Treiben und Dasein zu erklären und zu rechtfertigen. Vermutlich schafft er es nicht, den Zuschauer auf seine Seite zu ziehen, aber zum Nachdenken anregen tut diese Passage allemal. Leider ist die Auflösung dieses Finales sehr klischeehaft inszeniert, obwohl sie vom Standpunkt der Charakterentwicklung aus logisch ist. Diese eine wirklich enttäuschende Sequenz des Films wird aber schnell wieder durch den Epilog außer Kraft gesetzt, der ein Happy End vortäuscht, aber in Wirklichkeit an Nihilismus nicht zu übertreffen ist._____________ "Im Auftrag des Teufels" ist ein sehenswerter Mystery- Film, der trotz der filmisch überreizten Thematik mit Überraschungen aufwartet. Hier wird ein ungetrübter, unvoreingenommener und manchmal sogar humorvoller Blick auf die Figur des Teufels geworfen.
anj159
anj159

12 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 20. Juli 2020
Diabolisch guter Al Pacino sowie eine Charlieze Theron und Keanu Reeves die voll überzeugen. Spannend und mysteriös bis zum Schluss. Ein gelungener fantasy Thriller den man sich nicht entgegen lassen sollte.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 19. März 2010
Dieser Film ist echt Psycho pur!!!

Gute Schauspieler und interssante Story. Zum Schluss ist der Film leider etwas verwirrend aber alles in allem wirklich sehenswert.

Am Anfang merkt man nicht sonderlich, dass es ein Mystery-Thriller ist, aber im laufe der Zeit schwindet dieses Manko dahin. Leider ist 'Im Auftrag des Teufels' keiner dieser Filme, die man sich etliche Male ansehen kann, da dann einfach die Spannung fehlt.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ein wirklich sehr guter Film.

Al Pacino in einer seiner besten Rollen wie ich finde.

Auch kann Keanu "Neo" Reeves voll und ganz im Gerichtssaal überzeugen.



Spannend, mysteriös, teuflisch gut und tiefgründig.

Ein muss für jeden Filmfanatiker.



No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.201 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 22. Januar 2026
Fantastischer 90ies-Klassiker, der auch heute immer noch hervorragend funktioniert. Der noch junge Keanu Reeves, noch bevor er für immer zu Neo wurde spielt hier neben Legende Al Pacino, die sich vor allem in der Schlussszene ein aufregendes Wortgefecht liefern. Insbesondere Al Pacino dreht hier komplett frei und hat hier auf jeden Fall eine sehr senkwürdige Performance: “Ich bin ein Fan der Menschheit!”. Dazu noch eine ebenfalls großartige Charlize Theron, die hier eine sehr emotional berührende, tragische Rolle hat.

Der Spannungsaufbau ist virtuos, im Verlauf bekommen wir immer wieder zunehmend dramatische und schauerliche Eindrücke von der Katastrophe, die noch kommen wird. Das CGI ist natürlich inzwischen fast 30 Jahre alt, sieht aber noch immer ganz gut aus. Auch die eingeschobenen Zwischensequenzen von New York im Tag-Nacht-Wechsel in Zeitraffer wirken sehr bedrohlich, untermalt mit einer unheimlichen Musik. Von mir gibt’s da eine ganz klare Empfehlung! “Eitelkeit ist mit Abstand meine liebste Sünde.”
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