Einen Film den ich mir immer wieder gerne anschaue. Daredevil gefiel mir schon doch Elektra hat das ganze einen ticken besser hin bekommen! Bin froh den in meiner Sammlung zu haben.
Zwiespältige Sache: ich gucke "Alias" recht gerne und finde insbesondere Arschkick-Amazone Jennifer Garner klasse, den ersten "Daredevil" Film konnte ich hingegen nicht sonderlich leiden (wenngleich das nicht an Garner lag). Daher ging ich mit minimalsten Erwartungen an den Film ran - und die trafen voll zu. "Elektra" deutet kurz an warum die Heldin überhaupt noch lebt (ein Kurzauftritt von Ben Affleck wurde gedreht, aber herausgeschnitten) und spult dann mit ihr als Hauptfigur die klischeetriefende Story der Killerin mit Gewissen ab. Es ist dabei beeindruckend und überraschend wie überraschungsfrei und unbeeindruckend das alles ist, der Film verlässt sich auf seine schlagkräftige Heldin und rückt sie sexy ins Licht, vergeudet aber die Chance die Figur der Elektra zu erforschen und zu vertiefen. Statt dessen gibt's Kloppe im Stile von "Alias", nicht wirklich schlecht aber auch in keiner Weise herausragend und diese einigermaßen ordentlichen Actionszenen sind auch noch rar gesät. So bleibt ein lauer Fantasy-Klopper der auch als "Mortal Kombat 3" kaum falsch betitelt wäre und dem sicher kein weiterer folgen wird, aber das macht nichts - Jennifer Garner hat mit "30 über Nacht" gezeigt dass sie sehr komödientauglich ist, hoffentlich sehen wir sie bald wieder in was lustigem!
Fazit: Dröge Videospielklopperei mit lauen Effekten und keiner wirklichen Story - lediglich Jennifer Garner macht das Ganze erträglicher!
Ist genau die gleiche Qualität wie Daredevil. Ist halt die Anfangszeit von Marvel und seine Filme. Hier ist es irgendwie ein Mix aus Kill Bill und Karate Kid, jedoch eine schwächere Variante der Material Arts Filmen . Auch zu dieser Zeit, hätte man mehr daraus machen können. Die Story selber fängt auch sofort an ohne Vorgeschichten oder Einführungen und endet dann auch viel zu schnell. Dennoch kann man sich den Film anschauen, da Spannung vorhanden ist.
Elektra ist das Spin-off zu Daredevil (2003) – und leider ein Paradebeispiel dafür, wie man das Potenzial einer spannenden Figur verschenken kann. Trotz Jennifer Garners engagierter Performance bleibt der Film blass, verworren und ohne klare Identität zwischen Action, Fantasy und Drama.
Die Handlung setzt nach den Ereignissen von Daredevil an: Elektra wird von einem mystischen Orden wiederbelebt und arbeitet fortan als Auftragskillerin, bis sie den Auftrag erhält, ein unschuldiges Mädchen zu töten – was sie schließlich zur Heldin wider Willen macht. Was auf dem Papier nach Charakterentwicklung klingt, verliert sich in einem schwachen Drehbuch voller Klischees und pseudospiritueller Elemente.
Jennifer Garner bemüht sich sichtbar, ihrer Figur Tiefe zu geben, doch die Dialoge und die hölzerne Inszenierung lassen kaum Raum dafür. Auch die Nebenfiguren – etwa die Mitglieder der geheimnisvollen Organisation „The Hand“ – bleiben eindimensional und austauschbar. Die Kampfszenen sind solide choreografiert, wirken aber steril und spannungsarm, während der Film visuell und erzählerisch nie wirklich seinen Stil findet.
Trotz stilistischer Ansätze (rote Farbkontraste, fernöstliche Symbolik) bleibt Elektra ein formelhaftes, lebloses Produkt seiner Zeit – zu ernst, um trashig zu sein, und zu oberflächlich, um emotional zu berühren.
Fazit: Ein enttäuschendes Spin-off, das weder als Charakterstudie noch als Actionfilm überzeugt. Jennifer Garner verdient Besseres.
Als richtiger Marvel-Fan bin ich Action ohne ende gewohnt und sage immer: bevor du einen Film bewertest, schau dir auch das budge an.
Bei Elektra war das Budge eher gering wenn man Spiderman oder Iron Man daneben setzt. Aber der Film ist denoch richtig gut und die hauptdarstellerin überzeugt. Wer popcornKino mag ist hier richtig ;)
Hallo Elektra-Fans. Nach Jennifer Garner s Auftritt in Daredevil hatte ich mir von ihrer Figur ehrlich mehr erwartet.
Ein Plus für den Regisseur ist allerdings, dass er die Szene mit Ben Affleck rausgeschnitten hat, da sonst die Spannung zwischen Goran V. vollkommen abgeflacht wäre.
Von unseren kampfsporterfahrenen Darstellern hatte ich nichts anderes erwartet als ihre großartige Leistung.
Die Effekte und die Melancholie waren des Comics würdig und daher rettet sich der Film auf 4 von 5 "Notenpunkten" und ist in meinen Augen gut gelungen.