BloodRayne
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1,6
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3,0
Veröffentlicht am 17. Mai 2026
Jo, ich oute mich jetzt mal als „Bloodrayne“-Fan. Denn mal wirklich, ganz im Ernst, jenseits des obligatorischen Uwe Boll-Bashings, ist der Film gar nicht so schlecht, wie er immer geredet wird. Sicher, wir sind noch immer weit von einem wirklich guten Film entfernt, aber dennoch bietet „Bloodrayne“ doch knackige 90 Minuten Unterhaltung.

Die Geschichte muss man natürlich dabei ausblenden, die folgt einem etwas verworrenen Plot, der tatsächlich nochmal an das Videospiel erinnert, aus dem „Bloodrayne“ hervorgegangen ist. Aber warum Rayne jetzt genau dort irgendwie genau das macht und danach genau dort hingeht, ist schwer nachvollziehbar, am Ende aber auch egal. Die Story mit den Vampiren, die „normal“ unter den Menschen leben, wird zu Beginn cool etabliert (mit dem Spiegel in der Bar), aber dann leider nicht mehr weiterverfolgt. Die Dhampire (halb Mensch, halb Vampir) sind natürlich auch keine neue und besonders originelle Erfindung, sie werden hier aber thematisch gut in das Setting integriert.

Die Action ist knackig und auch die Effekte sind durchaus ansehnlich – immerhin hat der deutsche Splatter-Papst himself, Olaf Ittenbach, hier Hand angelegt. Und das sieht man auch. Das Blut spritzt in alle Richtungen, gerne auch mal entgegen der Physik oder der Anatomie oder auch der Logik. Aber scheiß drauf, das sieht alles ziemlich geil aus und macht viel Spaß. Da sind wir vielleicht auch schon bei einem der Probleme des Films. Die Handlung ist ja total bekloppt, die Splatterszenen sind gnadenlos over the top, der Film ist dabei aber so scheißernst, dass er sich damit selbst keinen Gefallen tut. Etwas mehr Spaß oder selbstreferenzieller Humor hätte dem Film durchaus gutgetan. So wirken manche Szenen dann am Ende eher lächerlich als dramatisch.

Erwähnenswert ist noch der Cast. Uwe Boll hat hier ein ansehnliches Samlesurium von zumindest B-Stars versammelt: Kristanna Loken hat uns als Terminatrix gut gefallen, hier bleibt sie etwas blass und wirkt in den Actionszenen auch etwas unbeholfen. Michelle Rodriguez spielt lässig wie immer, ich mag sie sehr. Michael Madsen hatte angeblich – so geht die Legende – einen Deal mit Uwe Boll gemacht, dass er am Set immer Alkohol trinken dürfe und nicht nüchtern erscheinen muss. Ob das nun stimmt oder nicht, weiß man nicht, aber ein bisschen spielt er hier ja auch seinen Vladimir, als ob er immer leicht eine sitzen hat. Udo Kier macht immer Spaß, in jeder Szene, Michael Paré, Geraldine Chaplin und Billy Zane haben wenig Screentime, spielen aber routiniert. Meat Loaf hat eine sehr eindrucksvolle Szene mit einer eindrucksvollen Perücke, er hat sichtlich Spaß an seinem Psycho-Vampir. Tja, und dann ist da noch der großartige Ben Kingsley, wo man sich wirklich fragt, was ihn hier in diesen Film verschlagen hat. Vielleicht brauchte er das Geld? Naja, die Rolle das Oberschurken Kagan passt so überhaupt nicht zu ihm und wirkt auch, als ob die für jemand anderen geschrieben worden wäre.

Ulkig ist der Epilog, der irgendwie nochmal ein Werbefilm für Olaf Ittenbach sein könnte, und völlig random irgendwelche Splatterszenen aneinanderreiht. Das sieht zwar cool aus, hat mit dem Film aber absolut gar nichts zu tun. Vielleicht waren das Szenen, die gedreht wurden, dann aber für den Final Cut nicht mehr verwendet wurden und jetzt hat sich Uwe Boll überlegt, das wär doch schade, sie einfach so verfallen zu lassen, dann hängen wir die doch einfach am Ende nochmal an den Film ran…?

FAZIT: “Bloodrayne“ hat mit der Videospielvorlage nicht wirklich viel gemeinsam, liefert aber doch ansehnliche 90 Minuten lang Unterhaltung. Wenn man den Logiksektor im Gehirn ausschalten kann und Uwe Boll mal einfach Uwe Boll sein lässt, sich eine Tüte Popcorn und ein kühles Bier dazuholt, dann kann der Film echt ganz knackig sein. Finde ich. Und ich steh dazu! Ich mag „Bloodrayne“.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.854 Follower 5.038 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 2. November 2019
Mir fällt es immer etwas schwerer über Uwe Boll Filme zu schreiben: ich hatte mit dem Mann eprsönlch zu tun und er verhielt sich mir gegenüber großartig; weswegen ich ihn außerordentlich schätze. Des weiteren habe ich gerade über diesen Film einige Stories gehört habe die sich hinter den Kulissen abgespielt haben, vor allem die Probleme mit dem restlos besoffenen Michael Madsen, daher sehe ich diesen Film auch mit einem leichten Lächeln weil ich mir das stetige Chaos vorstelle unter dem er entstanden ist. All das beiseite geschoben kann man wohl nicht leugnen daß dies hier kein wirklich guter Film ist: eine blutige Vampirstory, fußend auf einem Videospiel in der ein reines Gut gegen Böse Szenario seelenlos durchgezogen wird. Überraschend ist die doch recht prominente Besetzung, ebenso gibt’s einige Szenen in denen es überraschend blutig wird und en paar trashige Kampfszenen die für Fans ausreichend sein dürften. Trotzdem kommt keine echte Spannung auf, ebenso reißen die Darsteller nicht wirklich vom Hocker … aber ach, wer wird das beanstanden. Dies ist der banale Trash den man sich bei einem albernen Filmeabend nebenbei reinzieht – mit echtem, großem Film hat das nichts zu tun.

Fazit: Trashiges Vampirgemetzel mit prominenter Besetzung!
Gringo93
Gringo93

357 Follower 445 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 15. Januar 2015
Fazit: Trotz eines sehr guten Ensembles, enttäuscht "Bloodrayne" leicht. Dabei hätte man aus dem eher unbekannten Videospiel einiges herausholen können!
KritischUnabhängig
KritischUnabhängig

110 Follower 216 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 5. Dezember 2010
Ich habe in letzter Zeit schon mehrere Boll-Filme gesehen, wobei ich meistens feststellen musste, dass Boll oft unterbewertet wird. Keines seiner Werke war bisher ein Meisterwerk, aber bis auf „Alone in the Dark“ war auch kein von mir gesehener Boll-Film wieder grottenschlecht.
„BloodRayne“ ist ein etwas älterer Boll-Film, der von offizieller Seite ebenfalls äußerst vernichtend bewertet wurde. Aber auch hier muss ich sagen, dass unterm Strich der Film ganz ok ist.
Ich weiß nur, dass es sich um eine Videospielumsetzung handelt, ohne jedoch die Handlung des Games zu kennen. Daher konnte ich den Film diesbezüglich ganz unvoreingenommen schauen.
„BloodRayne“ ist aus meiner Sicht ein solider B-Movie-Film, der einige ansehnliche Effekte und Splatterszenen aufbieten kann. Außerdem verfügt „BloodRayne“ über einen außergewöhnlich bekannten Cast.
Vorwerfen kann man Boll, dass er für ein Produktionsbudget von 25 Mio. Dollar wenig rausgeholt und die unbestritten vorhandenen Talente seines Casts nicht genutzt hat. Den Film hätte man in der Form genauso gut mit einem Budget von 5 Mio. produzieren können. Das Drehbuch allgemein ist recht überraschungsarm und auch die Dialoge heben sich nicht über das Niveau eines B-Movies ab. Die Kampfszenen sind insgesamt unteres Mittelmaß, einige Szenen, vor allem der „Endkampf“, wirken doch etwas lahm inszeniert. Die teils übertriebenen Splatterszenen trösten darüber wieder hinweg.
Ich werde mir auf jeden Fall noch Teil 2 und 3 anschauen!
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Also ich kann nur soviel sagen: totaler Bullshit der Film. Alles andere haben schon meine Mitrezeszenten niedergeschrieben.



Ich möchte aber ergänzend noch drei Frage in den Raum stellen:



1. wie schafft er es immer wieder namhafte Schauspieler engagieren zu können?



2.wie bekommt er immer wieder genügend Geld für doch technisch solide Filme zusammen?



3.wovon lebt der Mann überhaupt bei so vielen Flops?



Erstaunlich...

Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Wenn man zu dem Film Bloodrayne ,von Dr. Uwe Boll dem wohl umstrittensten deutschen Regisseur aller Zeiten, eine Kritik schreibt muss man diese Kritik gezielt für zwei Gruppen formulieren : Für die Fans des puren Trash und für den Rest der wohl um einiges größer sein dürfte. Denn Bloodrayne ist ein pures Trashwerk und nichts anderes. Lange Rede kurzer Sinn nun zur Kritik.

Die unterteilte Story dürfte Trash Fans voll und ganz ansprechen genau andersherum ist es da z.B. bei den Liebhabern des logischen Films sie werden die Story nach jedem kleinen Detail durchsuchen und an wohlmöglich vielen Stellen Fehler und Unlogiken entdecken. Kurz: sie werden die Story total schlecht finden.

Zu den Effekten: Das bei den meisten Kampfszenen das Blut meterweit schießt ,das die Umgebung relativ billig erscheint und das die Kameraführung alles andere als lobenswert ist wird Trashfans herzlich wenig stören. Sie werden sich an dem vielen Blut ergötzen und die Umgebung und die Kameraführung wird sie keineswegs auch nur ansatzweise intressieren.

Zu den darstellerischen Leistungen: Die Darstellerleistungen werden den Trashfans auf jeden Fall gerecht, da stören relativ häufig vorkommende schlechte, sinnlose oder unlogische Dialoge nicht. Aber sogar den Fans dürfte auffallen das es oft sehr unbeholfen aussieht, wie Michael Madsen mit den Billigschwertern durch das Bild rennt.

Die Liebhaber des guten Films werden auf den Dialogen und den Darstellerleistungen auf jeden Fall heftig herumhacken.

So bleibt ein Film den die höchst eingefleischten Fans des Trash lieben werden und von dem Rest wird der Film abgrundtief gehasst!
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Eine schwache bis nicht vorhandene Dramaturgie ist heutzutage (leider) nicht mehr wirklich etwas ungewöhnliches.

Bei den unvorstellbar teuren Massenproduktionen mit denen Hollywood den Markt überschwemmt ist es sogar fast eine regelrechte Seltenheit, da allzugerne übersehen wird worum es eigentlich gehen sollte: ums Geschichtenerzählen.



Dieser Punkt ist also nicht "Bloodrayne"s gößtes Problem, sondern vielmehr die augenscheinlichsten Dinge: Der Schnitt, die Kamera, der Einsatz von bildverfremdenden Effekten und die Kampfchoreografie erschrecken den pyrotechnisch verwöhnten Zuschauer mit einem unprofessionell und amateurhaft wirkendem Niveau.

In eben solchen Szenen entsteht schonmal der Eindruck einen sechstellig budgetierten Film zu sehen.

Aller begründeter Kritik zum trotz hat "Bloodrayne" durchaus seine Daseinsberechtigung.

Es gibt eine namhafte Besetzung und recht solide Spezial-Effekte.



Nachdem ich es mir auf dem Sofa mit einem Bierchen in der Hand bequem gemacht und meine Hirnfunktionen auf ein Minimum reduziert hatte, bescherte mir die rattenscharfe Kristanna einen Angenehmen Abend.



Hinweis: Der DVD-Audiokemmentar mit Regisseur, Regieassistent u. zwei Hauptdarstellern ist äußerst spritzig und amüsant und sorgt nochmals für gute Unterhaltung.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Ich find Bloodrayne mit K. Loken super umgesetzt, man darf halt nicht vergessen, daß das Spiel hier nur als Grundlage dient und nicht 1:1 umgesetzt wurde (was mit den meisten Games ja auch gar nicht geht). Toller Film, ich bin schon auf Teil III gespannt!
skykiller
skykiller

4 Follower 25 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Titel an sich hört sich eigentlich nicht schlecht an,aber dafür ist es der Film.Bloodrayne ist ist ja noch mieserabler als Uwe Boll's möchte gern Schocker Alone in the Dark.Was soll man dazu noch eigentlich sagen?Der lernt es bestimmt nicht mehr.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 19. März 2010
...das gibt Flecken, die nie wieder rausgehen. Genauso, wie Herr Boll mit seinen Fähigkeiten ein ums andere mal beweist, daß er eindeutig der Mann fürs Grobe ist. Auch mit diesem Schlag vor`s Gehirn gibt er unumwunden zu, daß sein filmisches Vorbild Herr Joha ist - genau, der Macher von ALARM FÜR COBRA 11 und ähnlich gestricktem actionhaltigen Nonsens. Eigentlich hätte sich Boll jedwede Besetzung mit bekannten Namen schenken können: die Computerspielfraktion hätte sich vermutlich jedes seiner Machwerke auch ohne solch illustre Namen wie in diesem Fall Ben Kingsley, Michael Madsen oder Udo Kier reingezogen - und die Produktionskosten wären auch halbiert worden....



....obwohl: wenn er es so gemacht hätte, hätte sich seine Filme mit Sicherheit noch schneller amortisiert - und er würde uns auch in den nächsten Jahren rund dreimal im Jahr mit seinen Schätzchen beglücken (Nach "Dungeon Siege" und "Farcry" sieht`s inzwischen halt so aus, als ob er inzwischen seinen Output etwas drosselte.... na, freuen wir uns mal besser nicht zu früh).

Zurück zum wesentlichen: in dieser vampirischen Schauermär stimmen zumindest - auf einem akzeptablen B-Niveau - die Schauwerte. Und ein paar Fights sehen gar nicht mal sooooo übel aus. Dagegen verströmt Meat Loaf Aday als dicker tuntiger Vampirfürst mit Orgienvorliebe einen so dermaßen tiefer gelegten Reiz, daß man froh sein kann, daß der Streifen danach immerhin noch einen halben Gang höher schaltet. Und es fällt auf, daß Boll lieber Action inszeniert - die Sequenzen in denen "gelabert werden muß" wirken immer so gezwungen. ....



....tja, vielleicht hat Herr Joha denn doch ein Einsehen und sorgt dafür, daß Boll endlich mal die Autobahnpolizei inszeniern darf....... ;-)

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