Stirbt er oder stirbt er nicht? Das war die quälende Frage, der Grund warum ich den Film angespannt durchgesessen habe, ich wollte nur das Ende kennen. Der film an sich, nun, der war weiß Gott keine Qual, aber doch sehr langsame und sehr schleppende Kost. Eine bunte Mischung aus Drama, Tragödie und Fantasy, inszeniert mit einer Menge Hintersinn, putzigen Ideen und eigenartigen visuellen Effekten (Grafiken und Zahlen die im Bild auftauchen ect.). Wer Filme in der Manier der Charlie Kaufman Streifen mag wird hier eine brauchbare light Version vorfinden. Aber der Streifen ist natürlich aus anderer Sicht sehr interessant: hier versucht Comedy Genius Will Ferrell es ähnlich wie Jim Carrey, der Film soll Ferrells „Truman Show“ sein, der Wandel vom Spaßmacher zum ernsthaften Akteur. Und, wie geht’s aus? Nun, neben seinen großartigen Co-Stars Emma Thompson, Maggie Gyllenhaal und Dustin Hoffmann macht Ferrell nen guten Job und ich denke man kann ihn auch in Zukunft für ernsthafte Parts einplanen – in der Rolle hier wirkt er nur irgendwie unscheinbar, unbeteiligt und bleich. Paßt aber anderseits zum Charakter.
Fazit: Möchtegern schräger Genremix der eigenartig steril wirkt, aber mit irren Ideen und toller Besetzung durchaus punktet!