Snow Cake
Durchschnitts-Wertung
3,9
32 Wertungen

5 User-Kritiken

5
0 Kritik
4
5 Kritiken
3
0 Kritik
2
0 Kritik
1
0 Kritik
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.213 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 22. März 2026
Stark gespieltes Drama mit zwei tollen Schauspielern in den Hauptrollen. Sigourney Weaver hat in Vorbereitung auf ihre Rolle mehrere Monate bei einer autistischen Frau gelebt, um mit den Verhaltensweisen vertraut zu werden. Das merkt man dem Film letztlich auch an, das Spiel von ihr wirkt sehr authentisch und realistisch. Dennoch ist es zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig und nicht nur Alan Rickman ist zunächst etwas konsterniert. Die Performance von Sigourney Weaver ist in jedem Fall beeindruckend, aber auch Alan Rickman (.!) spielt unheimlich stark. Die Story liefert manchmal durchaus witzige Momente, dann aber auch wieder tieftraurige, das funktioniert aufgrund der tollen Schauspieler auch stets erstaunlich gut, ohne dass das Ganze mal droht, ins Lächerliche oder Unglaubwürdige abzudriften. Unbedingt sehenswert!
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 11. September 2017
Ach nee, is das schön. Im Ernst, Filme wie dieser werden nur ganz selten gemacht und es ist auch recht spärlich daß sie so schön ausfallen wie dieser hier ... aber wenn sies dann tun. Was man bekommt ist sanftes, ruhiges Schauspielerkino in der eine Handvoll Spitzendarsteller traumhafte Rollen verkörpern darf – alleine Emily Hampshire in ihrem nur kurzen Auftritt als aufgedrehte Anhalterin lohnt den Film und „Matrix“ Amazone Carrie Ann Moss überrascht was sie so alles kann wenn sie nicht gerade mit einer Sonnenbrille und ner Wumme fiese Anzugstypen jagt. Hauptsächlich gehört der Film aber dem großartigen Alan Rickman der in der Rolle als trauriger Verlierer so gut ist wie seit Jahren nicht mehr und vor allem „Alien“ Emanze Sigourney Weaver die in der Rolle der Autistin auf Dustin Hoffmanns „Rain Man“ Pfaden wandelt und zweifelsohne einen Oscar hierbei verdient hätte. Dieses starke Ensemble bringt einen traurigen Film voller zartem, leisem Humor und ruhiger Atmosphäre zustande der bewegt und begeistert. Feines, liebenswertes Kino eben für diejenigen die mal keine sehnerverschütternde Effektorgie brauchen.

Fazit: Sanftes Darstellerkino mit Herz, Humor und viel Gefühl – ganz große Klasse!
Luphi
Luphi

4 Follower 21 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 18. Februar 2019
Wie fantastisch ist denn bitte dieser Film? Eine ernste Thematik so wundervoll verpackt in eine berührende Geschichte mit tollen Dialogen, die von starken Schauspielern, allen voran natürlich Sigourney Weaver, perfekt gespielt sind und ein herrlich-ehrlicher Humor, der immer wieder auflockernd wirkt und einen ein ums andere Mal herzhaft lachen lässt. Einfach ein tolles Stück Independent-Kost!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 17. März 2010
Der Film ist nicht leicht einzuordnen. Was auffällt, ist die schauspielerische Leistung von Sigourney Weaver. Sie spielt die autistische, etwas zurückgebliebene Mutter Linda grandios. Und Alan Rickman ist der souveräne Gutmensch auf dem Weg der Besserung. Von den ironischen Seitenhieben auf die spießige amerikanische Gesellschaft her gesehen, ist die Message wohl, dass der Normale krank ist und der Kranke eigentlich normal. In der Figur der Linda spiegelt sich die ganze Hilflosigkeit solcher einsamer Seelen, deren Gefühle zwar vorhanden, aber völlig verschüttet sind. Wie das dargestellt wird, ist ergreifend. Einfach ganz echt, ohne Pathos und mit einem Schuss Humor.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 19. März 2010
dazlious! Diese Wortschöpfung finalisiert einen beeindruckenden, tiefgängigen Film. Was für ein Genuss! Spoiler!!:Wie sonst sollte man es anders ausdrücken, wenn Schnee nach Orgasmus schmeckt? Eiskristalle können wirklich geheimnisvoll sein, wirken sie doch so unscheinbar, weiß und unbefleckt.

Alan Rickman spielt einen einsamen Reisenden, der vom Schicksal auf dieselbe Probe zum 2. Mal gestellt wird... Sein Beileid wird aber abrupt vorm Kopf gestoßen, denn in einer autistischen Welt ist Vergangenheit vergangen und der Moment zu genießen, auf dem Trampolin z.B.. Bis zur nächsten Müllabfuhr befristet, entwickelt sich in der Zeit eine intime Dreiecksbeziehung, in der er lernt, wonach Schnee wirklich schmeckt und wo man es wirklich bekommt.

Ein schöner Film für Erwachsene mit Humor.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme