Ich liebe den Film und die auswahl von den Schauspielern pass genau Sigournay Weaver spielt die Rolle von Grace gut finde es blos schade dass Grace später stirbt. spoiler: Aber in den Letzten Teilen kommt ihr Avatar ja wieder zurück
Ich habe „Avatar“ nicht im Kino gesehen, daher kann ich zu den 3-D-Effekten nichts sagen. Der Film gehört aber zu meinen ersten Blue-Ray-Erfahrungen und da bin ich echt sprachlos! Ich habe mich ja über die Jahre an Filme in DVD-Qualität gewöhnt, aber Blue-Ray setzt dem Ganzen dann doch die Krone auf: Das Bild war auf meinem Fernseher gestochen scharf und das selbst auf kürzeste Distanz! Ich möchte sogar mal mutig behaupten, dass die Blue-Ray-Qualität locker die Projektortechnik im Kino in die Tasche steckt (3-D-Technik für Heimkinoanlagen kommt übrigens bald auch auf den Markt). Da kamen die visuellen Effekte des Films, die mich sehr an die heutigen Playstation 3-Spiele erinnerten, voll zur Geltung.
Überhaupt enthielt „Avatar“ viele Elemente aus japanischen Computerspielen und Animes: Die Flora und Fauna auf Pandora könnte aus einem „Final Fantasy“-Teil stammen (vgl. Intro und Oberwelt von „Final Fantasy XIII“ - http://www.youtube.com/watch?v=GIqbTw-lio8), die fliegenden Felsbrocken erinnerten an Studio Ghiblis „Laputa: Castle in the Sky“, mit der Na`vi Gottheit Eywa, die Personifizierung von Pandoras neuronal vernetzter Lebenswelt, tauchte die Gaia-Theorie aus „Final Fantasy – Die Mächte in dir“ bzw. der aus Mako-Energie bestehende Lebensstrom aus „Final Fantasy VII“ in der Geschichte auf und nicht zuletzt spielte ein (Mana-)Baum eine große Hauptrolle im Film. Da störte es dann auch nur geringfügig, dass man die Handlung irgendwie schon kannte oder sogar stark vorhersehbar war (vgl. „Pocahontas“, was nach James Cameron sogar kein Zufall war). Skrupellose Gier, Kriegslüsternheit, aber auch Liebe und Versöhnung waren Leitmotive im Film.
Insgesamt kann ich mich hier voll und ganz dem Medienecho der vergangenen Wochen und Monate anschließen: „Avatar“ ist ein Meilenstein der Filmgeschichte, der seine Oscars redlich verdient hat und der zu Recht unter den Top 250 Filmen aller Zeiten auf imdb.com vorhanden ist (zurzeit Platz 88). Effekttechnisch setzt er die „Transformers“-Messlatte von Kollege Michael Bay noch ein gutes Stückchen höher. Für die Design-Gestaltung wurde sogar Effektspezialist Stan Winston eingebunden. Für mich ausschlaggebend sind neben den überwältigenden Effekten jedoch auch die emotionalen Wandlungen der Hauptakteure, denen in 150 Minuten Spielfilmlänge genug Zeit zur Charakterentwicklung eingeräumt wird. James Cameron ist nach dem Vollflop „Titanic“ tatsächlich wieder zu seiner wahren Größe zurückgekehrt. Muss man wirklich gesehen haben (besonders auf Blue-Ray empfehlenswert)! Ein Film mit wahrem „Final Fantasy“-Feeling, daher ein Jahrtausendfilm!
Einer der überbewertetsten Filme, die ich je gesehen habe. Schöne Optik, aber lahme Story & schwache Darsteller. Kann den Hype echt nicht nachvollziehen.
Mit AVATAR-Aufbruch nach Pandora erschuf James Cameron eine wirklich neue Dimension der Welten und der Technologie. Avatar ist ein gelungener Film. Er schafft es nicht nur durch bloße Effeckhascherei zu überzeugen sondern kombiniert bewährte Storyelemente mit genialen Computeranimationen und lässt es auch wie zu erwarten krachen.
James Cameron's 'Avatar - Aufbruch nach Pandora' ... ein Film der Superlativen, denn der Film hat mit einem weltweiten Einspiel-Ergebnis von mittlerweile fast US$ 3 Milliarden nicht nur sämtliche Rekorde gebrochen und Cameron's eigenen Film 'Titanic' vom Spitzenplatz als erfolgreichster Film aller Zeiten verdrängt, sondern gleichzeitig auch noch die Kino-Technik revolutioniert. Spätestens seit 'Avatar' ist 3D nämlich in aller Munde! Und auch wenn man sich über die schlussendliche Effektivität der Technik streiten kann, steht fest, dass Cameron's 'Avatar' von der zusätzlichen Dimension durchaus profitiert hat und die Heerscharen an Kinobesuchern sogar davon ablenken konnte, dass die Geschichte des Films der eigentliche Schwachpunkt ist und nicht nur erstaunlich konventionell daherkommt, sondern wie eine Mischung aus altbekannten Filmen wie z.B. 'Pocahontas', Der mit dem Wolf tanzt oder auch 'Der letzte Mohikaner'.
Man merkt: Alles Indianer- bzw. Western-Filme - und ja, 'Avatar' ist eine Art Metapher für die amerikanischen Ureinwohner die ebenfalls gegen ihren Willen von ihrem eigenen Land vertrieben worden sind und sich gegen diese Ungerechtigkeit aufgelehnt haben.