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Angelo D.
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1,5
Veröffentlicht am 24. Februar 2015
"Exorzist II" kommt nicht mal ansatzweise an seinen Vorgänger ran und hat mich sehr enttäuscht. Die Story ist noch nicht mal schlecht aber die Umsetzung ist mehr als mies gelungen. Die Schauspieler können leider auch nicht viel mehr aus dem Film rausholen auch wenn sie wirklich gute Arbeit leisten und überzeugend spielen. Ich habe mich größtenteils einfach nur gelangweilt und auf ein gutes Ende gehofft. Dies war zwar wiederum etwas besser aber konnte den schlechten Mittelteil auch nicht mehr rechnen. Fazit: Auf diesen Teil kann man getrost verzichten da er nichts mehr mit seinem Vorgänger gemeinsam hat. Was hat man sich dabei nur Gedacht?
Trotz einiger durchaus bekannter Stars und vor allem mit Linda Blair erneut in ihrer ikonischen Rolle als Regan, macht dieser Film einfach gar nichts richtig. Das gruselige Exorzismus-Setting wird ersetzt durch eine völlig schwachsinnige und in ihrer Darstellung unfassbar bescheuerte Hypnose-Mystery-Traumdeutungs-Geschwurbel-Fantasie. Das Drehbuch ist totaler Murks, die Szenen sind völlig zusammenhanglos zusammengestückelt, die Dialoge sinnfrei und nervig. Das macht alles überhaupt keinen Sinn und es ist einfach eine Schande, dass der Film den Titel “Der Exorzist” tragen darf. Totaler Schrott, spart euch die Zeit, Leute!
EXORZIST II - DER KETZER Kritik Review (1977): Vier Jahre nach ihrer Teufelsaustreibung ist Regan MacNeil (Linda Blair) zu einer hübschen Teenagerin herangereift, aber die Schatten der Vergangenheit holen sie wieder ein: Fürchterliche Albträume plagen das junge Mädchen und erneut scheinen teuflische Mächte Gewalt über sie erlangen zu wollen. Der Vatikan beauftragt Pater Lamont (Richard Burton) den Fall zu untersuchen. Unter Hypnose bekommt er Einblick in die düsteren Visionen Regans, in denen sie der Dämon Pazuzu, der Herr der Heuschrecken, verfolgt. Der Priester findet heraus, dass sein Vorgänger, Pater Merrin (Max von Sydow), der Regan einst von dem Dämon befreite und dabei selbst ums Leben kam, schon vor einigen Jahren in Afrika auf Pazuzu traf. Lamont begibt sich nach Äthiopien, um dort ein Mittel gegen den übermächtigen Gegner zu finden, ehe der Dämon endgültig von Regans Körper Besitz ergreifen kann... „Exorzist II – Der Ketzer“ kann leider kaum an die Stärke des Originals anknüpfen und wirkt über weite Strecken sehr verwirrend. Die Geschichte verliert sich in ungewöhnlichen Ideen, die oft eher befremdlich als spannend wirken. Auch die Atmosphäre und die Intensität des ersten Teils gehen fast komplett verloren. Statt bedrückendem Horror gibt es viele Szenen, die eher zusammenhangslos wirken und nur schwer eine echte Spannung aufbauen können. Fazit: Eine enttäuschende Fortsetzung, die den Zauber und die Wirkung des Originals leider nicht einfangen kann. Bewertung: ⭐⭐☆☆☆☆☆☆☆☆