Die drei Jugendfreunde Ben (Tony Leung Chiu Wai), Frank (Jacky Cheung) und Tom (Waise Lee) führen im Hongkong späten 1960er Jahre ein unbeschwertes Leben, bis Ben ein Bandenmitglied erschlägt. Um nicht getötet zu werden, flüchten sie nach Vietnam. Hier treffen sie den undurchsichtigen Luke (Simon Yam), der erfolgreich seine Geschäfte durchzieht. Davon wollen auch Ben, Frank und Tom profitieren. Sie geraten dabei in einen unübersichtlichen Strudel der Gewalt, da in Vietnam sowohl der Krieg tobt als auch Gangster mit aller Härte ihren Einfluss ausüben. Mitten im Dschungel werden sie von nordvietnamesischen Soldaten angegriffen und geraten in deren Gefangenschaft. Die unmenschlichen Verhältnisse sowie die Gier nach Gold stellen die Freundschaft der drei auf die Probe. Unter dem Druck des Chaos verändert sich die Loyalität der Jugendfreund zueinander.
Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
4,0
stark
Bullet in the Head
Von Christian Horn
„Bullet In The Head“ ist das bis dato ambitionierteste Projekt von Hongkong-Kultregisseur John Woo; ein Projekt, mit dem er in kommerzieller Hinsicht auf spektakuläre Art und Weise gescheitert ist. Obwohl das Setting äußerst viel versprechend ist: Der Film schickt drei Freunde aus dem Hongkong der 60er Jahre in das vom Krieg zerrissene Vietnam und stellt deren Freundschaft auf eine harte Probe. Die üblichen Themen des HK-Gangsterfilms – Freundschaft, Ehre, Treue – verkehren sich im Lauf der Geschichte ins Gegenteil, Verrat und Hass dominieren die Geschichte. Woo inszeniert auf ästhetisch hohem Niveau, hat sich aber ein wenig zu viel vorgenommen und „Bullet In The Head“ zu sehr überladen. Die typische John-Woo-Dramaturgie, die Entladung melodramatischer Szenen in stilisierter Action, wird hier auf die Spitze getrieben – teilweise wäre weniger mehr gewesen. Dennoch kann „Bullet In The Head
Bullet In The Head“ ist ein kurzweiliger , eindringlicher und emotional ein wenig überladener Film. Eine virtuos inszenierte Mischung aus Actionfilm und Melodram - gekonnt von John Woo in Szene gesetzt. Wenn es zur Action kommt , dann aber richtig! Zeitlupengeballer , Blutfontänen etc etc - alles ist zur Genüge dabei! Für John Woo Fans oder Liebhaber asiatischer Filme genau das Richtige!
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 21. März 2011
„Bullet in the Head“ vom Altmeister John Woo beginnt rächt zäh und etwas kitschig für meinen Geschmack und bedient zudem auch gleich mehrere Klischees zu Anfang. Nichts desto trotz entwickelt sich der Film im Verlauf der Handlung in eine ganz andere Richtung. Wer nicht gleich am Anfang das Handtuch wirft, erwartet ein wahres Meisterwerk, dass wahrscheinlich in dieser Form einzigartig ist. Hauptsächlich geht es um die drei Freunde Ben, ...
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