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BrodiesFilmkritiken
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4,0
Veröffentlicht am 30. Dezember 2017
Wenn es auch im Film viele Tote gibt, auf ausgefeilte und detaillierte Mordszenen wird Gottseidank verzichtet. Der Film erzählt seine Geschichte ruhig und langsam, ohne dass er langweilig wird. Sobald jedoch George Stark wieder auftaucht, werden alle Register der Spannung gezogen. Timothy Hutton brilliert in einer Doppelrolle: zum einen als trotteliger und liebenswerter Thad, zum andern als finsterer, brutaler und ultracooler George Stark. Daraus resultiert ein durchaus niveauvoller, spannender und nicht mal völlig humorloser Horrorfilm mit knüppelhartem Schluß. Übrigens: der hier von Michael Rooker verkörperte Sherrif Alan Pangborn taucht auch in anderen Stephen-King-Geschichten auf, z.B. in „Needfull Things – In einer kleinen Stadt“, dort gespielt von Ed Harris. Fazit: Angenehm ruhiger, aber hochspannender und klasse gespielter Horrortrip mit Humor!
"Stark" oder "The Dark Half", so der Originaltitel, von Kult-Zombie-Regisseur George A. Romero ist keine schlechte Verfilmung eines King-Bestsellers, aber auch nicht wirklich überzeugend im Gesamteindruck. Pluspunkt dürfte die Performance von Timothy Hutton in einer Doppelrolle sein. Auch der Score trägt viel zur atmosphärischen Ausstrahlung bei, dramaturgisch bleibt die relativ "brave" Inszenierung von Romero allerdings weit dahinter zurück. In Unkenntnis der Romanvorlage, habe ich allerdings Lust bekommen, das Buch zu lesen. Nicht zum ersten mal steht ein Schriftsteller im Mittelpunkt der Erzählung, die wohl metaphorisch mit stark autobiografischen Zügen zu verstehen ist. Zusammenfassend solide Unterhaltung!
Diese Stephen King Roman-Verfilmung, von Zombie-Meister George A. Romero ist wirklich stark. So richtig Horror ist es zwar nicht aber ein guter Film ist es trotzdem. Trotz einer Laufzeit von ca. 122 Minuten, ist der Film selten langweilig und auch etwas unterhaltsam. Timothy Hutton ist in seiner Doppelrolle solide, genau so wie Oscar Preisträgerin Amy Madigan. Michael Rooker ist sehr gut und etwas Humor ist sogar auch mit drin. An Highlights fehlt es leider wobei man sagen muss, dass hier zwei sehr krasse Szenen drin sind und George A. Romero weiß nun mal das Publikum zu ekeln. Ein kleiner, feiner Horrortrip von einem Meister-Regisseur, der es aber schon besser zeigte. Von den King Verfilmungen ist es auch im oberen Bereich mit drin aber wie gesagt, man sollte keinen puren Horror erwarten.
Insgesamt ist es ein guter Film der spannend, an zwei Stellen extrem ekehaft und etwas unterhaltsam ist.