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Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 15. August 2012
Jaja der gute alte Stanley Kubrick, was hat er uns nicht schon alles gegeben?! Von nichtendender Langeweile bis hin zur Wut, über das was man gerade gesehen hat:) Ich finde Stanley Kubrick ist kein guter Regisseur. Mit Werken wie "2001" oder "Barry Lyndon" hat er mich schon zu tiefst gelangweilt... Aber ja egal... Mit Shining ist ihm der beste Film gelungen. Hier passt einfach alles, was ein guten Horrorfilm ausmacht. Das einzig Negative ist vielleicht die schauspielerische Leistung von Shelley Duvall... Jack Nicholson wie gewohnt sehr stark. Guter Film für einen Horrorabend:) 8 von 10 für "The Shining"
Die Shining Verfilmung von Stanley Kubrick ist meiner Meinung nach besser als die von Mick Garris. Garris hat zwar den besseren Roman bezug, aber bei Kubrick habe ich mir danach gedacht ( zur Information damals war ich 14 ) ich schlafe doch lieber mit Licht an. Kubrick hat einfach diesen "Horror Faktor". Aber ich will hier auch nicht die beiden Filme vergleichen, sondern die Verfilmung von Kubrick Loben und kritisieren.
Der Cast ist meiner Meinung nach nicht der beste. Jack Nichelson ist ein unglaublicher Jack Torrance, es ist einfach sein Film. Sein verschwitztes pychopatisches Lächeln ist einfach zum gruseln.Mehr muss man zu ihm nicht sagen, unglaubliche Schauspielerische Leistung, soweit wie ich das beurteilen kann. Shelley Duvall hat allerdings die Schauspielerische Leistung einer Stubenfliege, kaum ausdruck und ihrer Rolle schein obwohl sie so wichtig ist irgentwie überflüssig... Scatman Crothers überzeugt mich, man hätte ihn ruhig ein bisschen mehr Redestoff geben können, besonderst im Zusammenspiel mit Danny Lloyd ist er spitze. Danny Lloyd selber finde ich für sein Alter spitzte, es fehlt allerdings ein bisschen an Ausdruck. Das wars erstmal was den Cast angeht. Für mich der Grund weswegen der Film keine volle Punktzahl bekommen hat. ( Eigentlich liegt es besonderst an Shelley Duvall. )
Der Rest am ganze Film ist meiner Meinung nach Spitzte. Die Atmosphäre, alleine die bekannte anfangsszene, mit der Fahrt durch die Berge, wirkt irgentwie bedrohlich. Ganze Blutwellen fließen durch den Hotelsaal, perfekte Inzienierung. Wirklich ein Meisterwerk von Stanley Kubrick.
Muss man aufjedenfall gesehen haben wer das Gerne mag :D
Shining ist nach "Uhrwerk Orange" mein 2. lieblings Film von Kubrick. Es dauert zwar bis der Film in fahrt kommt aber das warten bis belohnt! Der Film wird hochspannend und einfach nur genial. Man hat noch nie einen besseren Jack Nicholson gesehen. Der Schwachpunkt des Filmes ist jedoch Shelley Duvall. Sie wird nicht nur von Nicholson an die Wand gespielt, nein sie kann nicht mal annährend mithalten und schadet mit ihrem schlechten Spiel den Film.
Als Stephen King Fan musste ich mir The Shining natürlich ansehen: Der Film fesselt schon von Anfang an und baut durch verstörende Vorzeichen Spannung und Atmosphäre auf. Dies ist einer der wenigen Filme die ich gesehen habe, die es schaffen die Gruselatmospäre bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Das Ende ist kurz und ereignissreich aber rundet den Film in keiner Weise ab. Manche Menschen würden dies als störend oder unpassend empfinden, aber mich persönlich hat es in keiner Weise gestört.
Gestern Abend ging's weiter mit den Horrorfilmen, und ich entschied mich mal wieder "Shining" zu gucken. Diesen Film habe ich zwar schon etliche Male gesehen, dennoch hatte ich irgendwie Lust darauf. Das wird wohl daran liegen, dass "Shining" einfach ein wahnsinnig guter Film ist. Ich weiß noch genau wie ich diesen Film als Kind das erste Mal sah und ich war verstört. "Shining" brachte mir damals bestimmt drei schlaflose Nächte mit sich. Das ist heute natürlich nicht mehr der Fall, aber gruselig finde ich diesen Film noch immer. Die Atmosphäre ist wahnsinnig unheimlich, der ganze Film sehr kalt und komplett humorlos gehalten. Selbst die wunderschön gefilmten Naturaufnahmen ganz am Anfang haben etwas Bedrohliches. Da ich den Film "Es" mit dem Roman verglich, will ich dies auch hier kurz tun. Natürlich ist das Buch um einiges umfangreicher und charakterisiert ums vielfache mehr, aber dem Roman fehlt die Spannung und das Unheimliche vom Film. Deshalb ist "Shining" tatsächlich mal eine Romanverfilmung, die ich für besser gelungen halte als das Buch selbst. Das liegt an drei ganz wichtigen und großen Punkten, nämlich Inszenierung, Score und Darsteller. Zunächst zur Inszenierung. Wie schon erwähnt ist "Shining" völlig humorlos. Die Inszenierung ist grandios, jede Kamerafahrt birgt etwas Bedrohliches in sich. Ein kleines Beispiel für die perfekte Inszenierung sind die Szenen in der Danny mit seinem Dreirad durch das Hotel fährt. Aber auch die schon erwähnten Landschaftsaufnahmen am Anfang oder die Fahrstuhlsequenzen sind weitere gute Beispiele. Alleine die Inszenierung macht es noch nicht, aber in Verbindung mit dem Score wird es perfekt. Am besten Lautsprecher und Subwoofer voll aufdrehen und den Sound genießen. Selten fand ich einen Score so passend, unheimlich und gruselig. Dann wären da noch die Darsteller. Shelley Duvall als sorgsame Mutter fand ich klasse. In den späteren Szenen nimmt man ihr die Panik und ihre Angst wirklich ab. Danny Lloyd spielt für sein damaliges Alter auch verdammt gut. Aber mein Liebling in diesem Film, und wie soll es auch anders sein, ist natürlich Jack Nicholson. Ich bin auf jeden Fall ein Nicholson-Fan und in "Shining" spielt er den Psycho so dermaßen genial, dass ich jedes Mal wieder erstaunt bin. Ohne ihn wäre dieser Film nur halb so gut. Sein psychopathisches Grinsen ist wirklich angsteinflößend und sehr diabolisch. Doch selbst in den wenigen netten Szenen mit ihm, sieht man unterschwellig das Böse in ihm. Fazit: Auch beim x-ten Mal gefällt mir "Shining" noch immer gleich gut. Negative Kritikpunkte finde ich nicht. Perfekte Inszenierung, grandioser Score, sehr gute Schauspieler und nochmals hervorgehoben ein genialer Jack Nicholson. Langweile kommt nicht auf, denn von Anfang an weiß man (auch ohne das Buch zu kennen), dass das nicht lange gut gehen wird. Deshalb ist es auch verdammt spannend, selbst wenn man den Film schon öfters gesehen hat. Für mich definitiv einer der besten Horrorfilme überhaupt!
Stanley Kubrick widmete sich mit einer Stephen King-Verfilmung dem für ihn bis dahin eher fremden Horrorgenre und beweist zugleich, dass er auch dieses beherrscht. Karge und rauhe Bilder, bedrohliche Musik und starke Kamerafahrten unterstutzen effektvoll den etwas wenig Sinn machenden Horror.
Für mich die beste Stephen King Verfilmung überhaupt. Ein grandioser Jack Nicholson, ein stimmungsvolles Ambiente und die erstklassige Story von Horroraltmeister King und fertig ist einer der besten Horrorthriller aller Zeiten. Allein ein Blick in Nicholsons vom Wahnsinn gezeichnete Fratze reicht bereits aus um einem das Blut in den Adern gefrieren zu lassen. Hervorragender Film mit grandioser Darstellerleistung. Volle Punktzahl von mir.
Ein absolutes Meisterwerk von Kubrick. Jack Nicholson und auch der restliche Cast laufen zu einer absoluten Hochform auf. Alles andere wurde schon gesagt...
Es ist wohl einer der größten Schockmomente aller Zeiten. Kein besonders ausgefallener Splattereffekt, nein. Auch kein Aufschrei, keine besondere Aktion. Kein Satz und kein Schnitt. Sondern die unbeweglichen Einstellung von abgetippten Blättern eines Romans. Ein Moment, der den gesamten Wahnsinn in wenigen Bildern darstellt. Ohne Gewalt und ohne Blut, nur das eigene scheint in den Adern zu gefrieren. Dazu noch der Blick von Jack Nicholson und man weiß: Jetzt hat man eine Definition für "Wahnsinn".
Schon die ersten Momente des Film machen deutlich, worum es hier geht. Von beunruhigender, aber niemals kitschiger oder plakativer Musik begleitet fährt ein Auto in die Berge. Weg von der zivilisierten Welt, hin zu einem abgelegenen Hotel. Hin zu etwas Bösem.
Und das Hotel ist tatsächlich nicht ganz ohne. Viel Blut wurde hier schon vergossen und jetzt fließt es in den Gedanken der Menschen weiter durch die Gänge und Flure und die Geister der vergangenen Jahre reden wieder mit den neuen Inhabern. Die Hauptperson steht hier nicht einer Personifizierung des Bösen gegenüber, nein. Sie wird selbst zu einer. Die Gewalt überfällt das Gebiet, auf welches man sich normalerweise in Gefahren verlassen kann: Die Familie. Drei Personen, ganz alleine, abgeschottet vom Rest der Welt durch Schnee und Kälte. Und langsam, aber sich verfällt der Vater dem Wahnsinn, wird zu einem blutrünstigem Killer. Jack Nicholson ist die pefekte Wahl für die Hauptrolle gewesen, er kann stets für die richtige Gänsehaut sorgen und sorgt für eine Mischung aus Angst und perfider Faszination beim Zuschauer. Die klaustrophobische Atmosphäre, durch geniale Einstellungen und Kamerafahrten eingefangen, tut ihr Übriges, um ein Gefühl der ständigen Bedrohung zu erschaffen.
Stanley Kubricks Ausflug ins Horror-Genre setzt weniger auf blutige Gewalt, sondern mehr auf eher subtile Spannungserzeugung, die ab und zu durch skurille Visionen unterbrochen wird. Es ist kein "Metzelfilm", wie man es vielleicht erwarten könnte, mehr der auf Zelluloid gebannte Wahnsinn, dem nichts heilig ist, keine Liebe, keine Verantwortung. Es ist der schonungslose Terror, es ist das reine Böse, welches sich in deinem Nächsten personifiziert. Es ist ein virtuoses Meisterwerk des intelligenten Horrorfilms, welches nicht auf den "typischen" Horror setzt, sondern auf eine eigene Art und Weise für eine bedrückende und beängstigende Wirkung beim Zuschauer sorgt.