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3,5
Veröffentlicht am 9. Juli 2026
Sehr geiler und extrem lässiger 90ies-Western, der aufgrund eines fantastischen Casts unheimlich viel Spaß macht. Es geht am Ende um ganz existenzielle Themen, um Ehre, um Familie und Freundschaft. Im Zentrum stehen der einstige Revolverheld Wyatt Earp, der nur seinen Ruhestand genießen will und seinem Freund Doc Holliday. Die Rollen sind mit Kurt Russel und Val Kilmer absolut perfekt besetzt. Vor allem letzterer liefert hier die Performance seines Lebens, seine Darstellung des Doc Holliday ist absolut legendär und längst Teil der Popkultur. Im Mittelteil verliert der Film aber leider etwas an Drive und hat doch einige Längen. Zum Ende hin, bei der berühmten Schlacht am . Corral, kracht es noch einmal gewaltig.
FAZIT: Einer der besten Western der Filmgeschichte und ein ganz tolles filmisches Denkmal für den leider viel zu früh verstorbenen Val Kilmer. Für Westernfans sowie Pflicht, aber auch alle anderen dürfen durchaus einen Blick riskieren.
„Ich wollte nur ein normales Leben.“ – „Es gibt kein normales Leben. Es gibt immer nur das Leben.“
Genialer Film mit absoluter Starbesetzung, Val Kilmer als Doc Holiday und Kurt Russell als Wyatt Earp. Die beiden spielen trotz der ganzen Stars alle anderen an die Wand. Ein Film, den man gesehen haben muss, auch wenn man kein Western-Fan ist.
Wuchtig inszenierter, aber Hollywood-Klischee durchsetzter Spätwestern mit dünner, lang gestreckter Handlung der leider nicht wirklich überzeugen kann.
2 Stunden voller Spannung & Witz! Kurt Russell & Val Kilmer als kongeniales Bruderduo! Die 2 spielen sich die Bälle zu, sind verschieden, aber es kommt genial rüber! Viele bekannte Gesichter, starke Story, die nie langweilig wird & klasse Action!
"Tombstone" besteht zur ersten Hälfte aus eher langatmigem Geplänkel um die finale Konfrontation vorzubereiten. Dabei schwankt die Darstellung von Wyatt Earp zwischen eiskalt berchnend und übermäßig emotional und unbeherrscht. Diese Flatterhaftigkeit macht die Figur unglaubwürdig. Val Kilmer als siecher Doc Holliday leistet hingegen ganze Arbeit kann jedoch den Film damit nicht retten.
-SPOILER-
Wenn sich Russel, untermalt von glorifizierender Musik, durch die Reihen der Feinde metzelt (und nur den eigentlichen verursacher des Konfliktes immer wieder verschont) und sich anschließend Wundert, dass seine Gegner auf Rache sinnen, erreicht der Film den Höhepunk (der Abwegigkeit).
-SPOILER ENDE-
Die Motivation des Protagonisten ist dabei zwar nachvollziehbar, aber selten wirklich plausibel. Die sporatisch auftauchende Romaze vermag es dann auch nicht mehr dem Film eine Richtung zu geben.
Fazit: Eine Entäuschung. In den
meisten Teilen langatmig oder übertrieben. Alles in allem nicht zu empfehlen.