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    TV-Warnung: Bei diesem Remake eines Kult-Horrorfilms aus den Neunzigern bleibt euch das Herz garantiert nicht stehen!
    Christoph Petersen
    Christoph Petersen
    -Chefredakteur
    Seitdem er nach „Scream“ eine Woche lang nicht schlafen konnte, jagt er diesem Gefühl hinterher – und schaut deshalb so gut wie jeden Horrorfilm.

    Joel Schumachers Horror-Thriller „Flatliners“ mit Julia Roberts und Kiefer Sutherland ist ein echter Kultfilm. RTL II zeigt heute Abend ab 22.05 Uhr allerdings das 27 Jahre später entstandene Remake – und das ist einfach nur verdammt öde.

    Das „Flatliners“-Original handelt von dem angehenden Arzt Nelson Wright (Kiefer Sutherland), der mit allen Mitteln herausfinden will, was nach dem Tod mit uns Menschen passiert. Deshalb versetzt er sich und seine Kolleg*innen Rachel (Julia Roberts), David (Kevin Bacon), Joe (William Baldwin) und Randy (Oliver Platt) für einige Minuten in einen Zustand des klinischen Todes. Allerdings haben die so provozierten Nahtod-Erfahrungen unerwartete Nebenwirkungen...

    Wir geben Joel Schumachers Kultfilm 4 von 5 Sterne – und bescheinigen ihm in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik nicht nur vielschichtige Interpretationsansätze, sondern schließen auch mit der Feststellung, dass er schlicht und einfach unglaublich spannend ist!

    Hier könnt ihr euch mal den spannenden Trailer ansehen

    Aber wie eingangs erwähnt läuft der Film am heutigen Donnerstag (leider) nicht. Stattdessen zeigt RTL II ab 22.05 Uhr das Remake von 2017 – und das ist nicht nur im Vergleich mit dem herausragenden Original ein richtig mieser und vor allem sterbenslangweiliger Film! Dabei gab es damals im Vorfeld des Kinostarts durchaus einen gewissen Hype um die Neuauflage – immerhin stammt die von „Verblendung“-Regisseur Niels Arden Oplev und ist zudem mit u. a. Elliot Page und Diego Luna auch noch sehr vielversprechend besetzt.

    Aber Pustekuchen! Statt neben den medizinischen auch noch filmische oder psychologische Grenzbereiche auszuloten, liefert das enttäuschend brave „Flatliners“-Remake vor allem Horrorklischees von der Stange, die zwar mit moralischem Zeigefinger, aber ohne Stil und Spannung präsentiert werden...

    Darum geht’s in "Flatliners" von 2017

    Obwohl Dr. Barry Wolfson (Kiefer Sutherland) seine Student*innen extra noch gewarnt hat, lässt sich Courtney Holmes (Elliot Page) nicht aufhalten. Sie will unbedingt wissen, was an der Schwelle zum Jenseits im Gehirn vorgeht – und versetzt sich selbst in einen klinischen Todeszustand, aus dem sie ihre Mitstudent*innen Jamie (James Norton), Marlo (Nina Dobrev) und Sophia (Kiersey Clemons) nach 60 Sekunden zurückholen sollen. Auch diesmal gibt es wieder Nebenwirkungen – nur scheinen die hier im Gegensatz zum Original erst einmal durchweg positiv zu sein: So hat Courtney plötzlich ein phänomenales Gedächtnis und glänzt mit meisterlichen medizinischen Diagnosen...

    Wie hängen Original und Remake zusammen?

    Die Besetzung von „24“-Star Kiefer Sutherland im Original und in der Neuauflage legt erst einmal nahe, dass beide „Flatliners“-Filme in derselben Zeitlinie angesiedelt sind – und angeblich soll auch eine Szene gedreht worden sein, die nahelegt, dass es sich bei Wolfson und Wright in Wahrheit um ein und dieselbe Person handelt, dass der Arzt nur in der Zwischenzeit seinen Nachnamen geändert hat. Zudem hat Kiefer Sutherland auch in einem Interview vor dem Kinostart des Remakes verraten, dass er dieselbe Figur wie im Original von 1990 spielen wird.

    Allerdings wurde die Szene nicht in den fertigen Film eingefügt. Damit wird bewusst offengelassen, wie genau die zwei Filme zusammenhängen oder ob es sich bei der 2017er-Version tatsächlich „nur“ um ein reines Remake handelt.

    Die verstörendsten Filme aller Zeiten

    Dies ist eine Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels anlässlich der erneuten TV-Ausstrahlung des Films.

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