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    Wenn ihr "Braveheart" bei 1 Stunde und 27 Minuten stoppt, entdeckt ihr eine Szene, die eigentlich gar nicht im Film sein sollte!
    Pascal Reis
    Pascal Reis
    -Redakteur
    Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

    In wirklich jedem Film lassen sich Filmfehler entdecken. So natürlich auch in Mel Gibsons Epos „Braveheart“. Hier gibt es aber ein ganz besonderes Missgeschick zu entdecken – nämlich eine Szene, die so nicht im Film sein sollte!

    Mit „Braveheart“ ist Mel Gibson Mitte der 1990er-Jahre endgültig im Hollywood-Olymp angekommen. Nachdem der australische Schauspieler bereits vor der Kamera durch „Mad Max“ oder „Lethal Weapon“ zum Star aufsteigen sollte, konnte er mit dem Historien-Epos auch als Regisseur nachhaltig Eindruck schinden – und sich Academy Awards für den Besten Film sowie die Beste Regie abholen. Aktuell könnt ihr den Film zum Beispiel im Abo von Disney+ streamen:

    So grandios „Braveheart“ auch sein mag, so viele Menschen ihn auch in ihre Lieblingsfilmliste auf einen der vorderen Plätze gesetzt haben – vor Fehlern ist das Meisterwerk deswegen noch lange nicht gefeit. Ganz im Gegenteil, in einer so großen Produktion lassen sich natürlich umso mehr Missgeschicke entdecken, was ja auch völlig logisch ist, bei der Anzahl an Menschen, die an dem Projekt beteiligt gewesen sind.

    Ein ganz besonderer Fehler

    In „Braveheart“ gibt es aber nicht nur die „Fehlerklassiker“, also zum Beispiel Equipment, das im Bild zu sehen ist oder Kleidungsstücke von Statisten, die eigentlich nichts in dem historischen Setting zu suchen haben. Es gibt hier auch eine Szene zu entdecken, die ein ganz besonderer Fehler ist, denn eigentlich sollte sie nicht in dem Film sein – und dafür müsst ihr nach einer Stunde und 27 Minuten auf Pause drücken:

    Warner Bros.

    Was ihr dabei zu sehen bekommt, ist der Kampf in Stirling. William Wallace (Mel Gibson) lässt sein Schwert fallen, kurz bevor er dann eine Axt aufhebt. Aber irgendetwas stimmt mit dem Schwert nicht, oder? In der Mitte ist nämlich schwarzes Klebeband zu sehen. Dieses ist sicherlich nicht dafür da, um die Klinge zusammenzuhalten, sondern offensichtlich ist diese Szene eine Testaufnahme, die eigentlich zu Probezwecke angedacht war und nicht auf der großen Leinwand zu sehen sein sollte. Das Klebeband wurde angebracht, um sicherzustellen, wo ein anderes Schwert die Klinge treffen muss.

    Aber wie so häufig ist dieses Fehlerchen kein großes Problem. Denn mit Sicherheit wird hierbei niemand aus dem Film gerissen, noch wird hier die innere Logik von „Braveheart“ unterwandert. Stattdessen macht auch dieser Fauxpas eher einmal mehr deutlich, dass auch in der Filmbranche nur Menschen arbeiten – und denen unterlaufen nunmal Fehler.

    Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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