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    "The Big Bang Theory"-Macher bestätigt: Sheldon kennt auch Jahre später nicht die Wahrheit hinter seinem größten Trauma
    Markus Trutt
    Markus Trutt
    -Redakteur
    Vom Spurenverwischen mit Dexter bis zu Weltraum-Abenteuern mit Picard. Markus hat ein Herz für Serien aller Art – und schüttet es gern in Artikeln aus.

    „The Big Bang Theory“ hat einst enthüllt, dass hinter Sheldons Mehrfachklopfen an Türen eine durchaus tragische Geschichte steckt – die das Spin-off „Young Sheldon“ dann relativiert hat, ohne dass der Fanliebling selbst das je erfahren hat.

    CBS

    Klopf, klopf, klopf... „Penny“; klopf, klopf, klopf... „Penny“; klopf, klopf, klopf... „Penny“: Dass sich „The Big Bang Theory“-Fanliebling Sheldon (Jim Parsons) vor dem Betreten anderer Häuser, Wohnungen oder Zimmer mit mehrfachem Klopfen und dem Nennen des Namens jener Person, mit der er gerne sprechen möchte, überdeutlich ankündigt, gehört seit den frühen Tagen der Kult-Sitcom zu einem der beliebtesten Running Gags. Tatsächlich handelt es sich bei der Eigenheit aber nicht etwa um eine Zwangsstörung des Exzentrikers, sondern um eine Sicherheitsmaßnahme zum Selbstschutz.

    Das enthüllte Sheldon einst in der zehnten Staffel von „The Big Bang Theory“, in der er Penny (Kaley Cuoco) offenbarte, dass er im Alter von 13 Jahren seinen Vater George im Bett mit einer anderen Frau erwischt hat. Seitdem klopft und ruft Sheldon immer drei Mal an einer Tür, um auch sicher wahrgenommen zu werden und so nie wieder etwas zu sehen, was nicht für seine Augen bestimmt ist.

    Das Problem bei der Sache: Jahre später hat das Spin-off „Young Sheldon“ diese Erklärung ein Stück weit ad absurdum geführt, wohl nicht zuletzt um eine bei Fans so beliebte Figur wie George nicht plötzlich zum Ehebrecher zu machen. Als es in dem Prequel zu ebenjenem Moment der vermeintlichen Untreue kommt, sehen wir als Publikum nämlich, dass es sich bei Georges Bettgefährtin keineswegs um eine andere Frau, sondern tatsächlich um Sheldons Mutter Mary handelte, die im Rahmen eines Rollenspiels lediglich eine blonde Perücke trug und daher von hinten nicht zu erkennen war.

    Sheldon kennt die Wahrheit auch Jahre später noch nicht

    Sheldon aber erfuhr diese Wahrheit nie. Das legte seine einige Jahre nach dem „The Big Bang Theory“-Ende verortete, rückschauende Erzählung in „Young Sheldon“ bereits nahe und wurde jüngst noch einmal von Steve Holland, dem Co-Schöpfer beider Serien, bestätigt: „Er wusste nicht, dass es Mary war. Er denkt noch immer, dass er seinen Vater beim Fremdgehen erwischt hat“, so Holland im Interview mit der Website TVLine. „Er dachte, er hat seinen Vater mit einer anderen Frau gesehen, hat er aber nicht. Und es steckt eine gewisse Traurigkeit darin, dass er das all die Jahre mit sich rumgetragen hat.“

    Auch die Hoffnung, dass Sheldon im kürzlich im US-Fernsehen gelaufenen Finale von „Young Sheldon“ endlich die Aufklärung bekommt, die ihn von seinem langjährigen Trauma erlöst, wurde enttäuscht. Obwohl sein Vater, sowie die Beziehung zwischen ihm und Sheldon stark im Fokus standen und sich daher ein Abschluss für eines der größten Missverständnisse in Sheldons Leben durchaus angeboten hätte, kam es nicht dazu.

    Dass dies irgendwann noch nachgeholt wird, scheint aktuell recht unwahrscheinlich. Zwar soll es mit dem „Big Bang Theory“-Universum auch nach den Enden der Hauptserie und „Young Sheldon“ weitergehen (etwa mit dem „Young Sheldon“-Spin-off „Georgie & Mandy’s First Marriage“ und einer potentiellen Fortführung mit neuem Cast, aber möglichen Original-Star-Cameos), Jim Parsons aber betonte erst vor Kurzem, dass eine erneute Rückkehr zum Franchise für ihn eher nicht in Frage kommt. Mehr dazu könnt ihr im folgenden Artikel nachlesen:

    Nach Sheldon-Comeback verrät Jim Parsons: So stehen die Chancen für eine weitere "The Big Bang Theory"-Rückkehr

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