Erster weiblicher James Bond? Das hält ein ehemaliges Bondgirl von dieser Idee
Stephanie Heuser
Stephanie Heuser
-Freie Autorin
Stephanie ist ein absoluter Filmjunkie: Die Liebe zum Kino begann bereits in jungen Jahren mit Disney-Filmen und ist bis heute ungebrochen. Sie interessiert aber nicht nur, was auf der Leinwand, sondern auch, was hinter den Kulissen passiert.

Bisher wurde James Bond immer männlich besetzt. Dabei werden immer wieder Stimmen laut, die sich für eine weibliche Version des 007-Agenten stark machen. Ex-Bondgirl Gemma Arterton ist von dieser Vorstellung jedoch nicht begeistert.

Sony Pictures Releasing France

Wer wird der neue James Bond? Diese Frage beschäftigt wohl alle Fans der Agentenfilmreihe. Auch Daniel Craig, der von 2006 bis 2021 in die Rolle von 007 schlüpfte, wird in Interviews regelmäßig gefragt, wen er als Favoriten für seine Nachfolge sieht. Zuletzt antwortete der Brite darauf, dass ihm das „total egal“ sei. Dafür sprach Ex-Bondgirl Gemma Arterton nun etwas ausführlicher über die Zukunft der James-Bond-Reihe. Und ihre Aussage wird viele womöglich überraschen: Sie kann sich nicht vorstellen, dass James Bond jemals eine Frau wird – und zwar aus einem bestimmten Grund.

Arterton spielte 2008 in „James Bond 007: Ein Quantum Trost“ an der Seite von Daniel Craig das Bondgirl Strawberry Fields (s. Titelbild dieses Artikels). Im Interview mit The Times äußerte sie sich nun zu der Idee, eine Frau könne den nächsten 007-Agenten spielen: „Ist ein weiblicher James Bond nicht wie Mary Poppins, die von einem Mann gespielt wird?“, lautete ihre klare Meinung dazu. Darüber hinaus ergänzte sie: „Man redet darüber, aber ich denke, die Leute würden es unverschämt finden. Manchmal muss man die Tradition einfach respektieren.“

Außerdem kam sie in dem Gespräch auch auf ihren Auftritt in der „James Bond“-Reihe zu sprechen. Dazu sagte sie, dass sie die Rolle nicht bereuen würde, sie sei aber überrascht, dass diese sie immer noch verfolge. „Ich war fünf Minuten [in dem Film]“, begründete sie ihre Verwunderung.

Wird der 26. James Bond weiblich?

Nun steht weiter die Frage im Raum, wer den neuen James Bond spielen wird. Aaron Taylor-Johnson, der lange als heißer Favorit für den 007-Job galt, wird hier immer wieder ins Spiel gebracht, sicher ist aber noch nichts. Produzentin Barbara Broccoli gab bisher auch keinen Hinweis auf eine mögliche Besetzung, sie nannte nur drei Kriterien, die ein Schauspieler erfüllen muss, um für die Rolle des berühmtesten Agenten der Filmgeschichte in Betracht gezogen zu werden: Er sollte Brite sein, mindestens 30 Jahre alt und männlich.

Daraus lässt sich schließen, dass wohl auch der 26. James Bond keine Frau sein wird. Am nächsten kam der Vorstellung von einem weiblichen James Bond bisher Lashana Lynch, deren Figur Nomi in „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ als erste Frau zumindest die Codenummer 007 bekam.

Dabei war eine weibliche James-Bond-Version im Laufe der letzten Jahre immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Der Gedanke, dass der britische Geheimagent auch von einer weiblichen Schauspielerin verkörpert werden könnte, reicht sogar bis in die 50er-Jahre zurück. Mehr dazu könnt ihr hier erfahren:

Ein weiblicher James Bond? Dieses Szenario wäre schon vor 70 (!) Jahren beinahe Realität geworden

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