Sci-Fi-Abenteuer vom "Parasite"-Macher ab heute im Kino: Mehr Robert Pattinson werdet ihr niemals wieder auf der Leinwand sehen!
Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
Stefan ist mit "Star Trek" aufgewachsen und liebt insbesondere die Crew um Captain Jean-Luc Picard. Kubricks Meisterwerk "2001: Odyssee im Weltraum" gehört zu seinen Lieblingsfilmen. Doch auch heute ist das Sci-Fi-Kino lebendig, was Filme wie "Under the Skin" oder "Ad Astra" beweisen

Wie viel Robert Pattinson braucht es, um Fans des Schauspielers richtig glücklich zu machen? In „Mickey 17“ verkörpert der Mime insgesamt 18 verschiedene Variationen eines armen Kerls, der einen schrecklichen Job angenommen hat.

Es ist die Krux der arbeitenden Klasse: Wer sich etwas leisten möchte, muss erst einmal kräftig buckeln. Doch manche Träume und Wünsche sind so groß, dass sie mit guter, ehrlicher Arbeit niemals erreicht werden können. Das ist auch das Problem von Mickey (Robert Pattinson) in Bong Joon HosMickey 17“. Dieser wurde durch seinen betrügerischen Kumpel Timo (Steven Yeun) davon überzeugt, reichlich Schulden bei einem Halsabscheider-Geldeintreiber zu machen – und dieser möchte jetzt sein Geld zurück und hat keine Skrupel, über Leichen zu gehen.

Was bleibt, ist die Flucht – auf einen anderen Planeten. Doch wer Mitglied der Kolonisierungs-Expedition werden möchte, der braucht einflussreiche Kontakte, eine gute Ausbildung oder jede Menge Zaster. Nichts davon hat Mickey – und so macht er das Einzige, was einem armen Schlucker wie ihm übrig bleibt: Er meldet sich als „Expendable“.

Doch dieser Job fordert einen hohen Preis: Zum Wohle der Wissenschaft müssen sich Expendables in die gefährlichsten Situationen begeben und dürfen keine Furcht davor haben, das eigene Leben zu opfern. Und falls man mal sterben sollte, wird am nächsten Morgen einfach eine neue Kopie in einem Biomaterie-Drucker hergestellt. Und so wird Mickeys Leben an Bord des Raumschiffs zur reinsten Höllenfahrt – bis eines Tages plötzlich zwei Versionen von Mickey existieren...

Ab dem heutigen 6. März 2025 könnt ihr im Kino selbst herausfinden, wie und ob sich die Mickeys aus dieser kniffligen Lage befreien können.

"Mickey 17": Robert Pattinson in Bestform

Wir können euch den Film bedenkenlos empfehlen. Insbesondere Fans von Robert Pattinson sollten hier voll auf ihre Kosten kommen, denn dieser ist gleich in verschiedenen Versionen seiner Leinwand-Persona Mickey zu sehen. Unangefochtenes Highlight sind auch tatsächlich jene Szenen, in denen Robert Pattinson gleich in doppelter Ausführung vor die Kamera tritt und mit dem schüchternen Mickey 17 und dem aggressiven Heißsporn Mickey 18 zwei komplette Gegensätze aufeinanderprallen lässt.

In unserer FILMSTARTS-Kritik gibt es für den neuen Film von Bong Joon Ho dementsprechend auch fantastische 4 von 5 möglichen Sternen von FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen. In seinem Fazit heißt es:

„‚Mickey 17‘ präsentiert seine Moral von der Geschicht‘ alles andere als subtil, und Mark Ruffalos Trump-Parodie wirkt in der aktuellen Situation fast schon ein wenig zu harmlos. Aber Bong Joon-hos patentierter schwarzer Humor und ein multipel-brillanter Robert Pattinson machen die Sci-Fi-Satire trotzdem zu einem Höhepunkt des Genres.“

Im Rahmen der Pressetour zu „Mickey 17“ hat Robert Pattinson übrigens auch mal wieder seine Verwunderung über die anhaltenden Beschwerden über seine „Twilight“-Rolle kundgetan. Was er seinen Hatern zu sagen hat, könnt ihr hier nachlesen:

Robert Pattinson rechnet mit Twilight-Hatern ab: "Seid ihr immer noch auf diesem Scheiß hängen geblieben?"

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