Eigentlich konnte „Predator - Upgrade“ doch nur gut werden. Immerhin übernahm mit Shane Black ja nicht nur ein Fachmann für kurzweilige und ebenso harte und coole wie auch witzige Buddy-Action Drehbuch und Regie, sondern auch noch jemand, der bei der Geburtsstunde der Reihe 1987 höchstpersönlich mit von der Partie war!
Der Autor von Action-Klassikern wie „Lethal Weapon“, „Last Boy Scout“ und „Last Action Hero“ und Regisseur von kultigen Ermittler-Hits wie „Nice Guys“ und „Kiss Kiss Bang Bang“ stand einst nämlich für „Predator“ vor der Kamera und ist als Hawkins an der Seite von Arnold Schwarzenegger und Co. zu sehen.
Und doch hangelte sich „Predator - Upgrade“ von einem Problem zum nächsten. Was mit einer schwierigen Produktionsgeschichte voller Nachdrehs und Umstrukturierungen begann, führte am Ende zu einem Flop an den Kinokassen, der von der Kritik ebenso verrissen wurde wie von vielen Fans der testosterongeladenen Science-Fiction-Action-Saga. Bei uns hingegen traf Shane Black einen Nerv. FILMSTARTS kann daher dennoch raten, mal einen Blick zu wagen. Als Netflix-Abonnenten müsst ihr euch damit allerdings sputen, denn „Predator - Upgrade“ ist nur noch bis zum 7. April inklusive im Programm des Streaming-Services enthalten!
Falls ihr das terminlich nicht mehr schaffen solltet, ist der Sci-Fi-Kracher aktuell aber ohne Aufpreis auch bei Amazon Prime Video* zu haben. Das allerdings auch nur noch bis zum 9. April 2025. Damit aber wirklich alle bedient werden: Natürlich gibt es den einst noch unter Twentieth Century Fox entstandenen Film auch bei Disneys hauseigener Streaming-Plattform Disney+. Schließlich gehört seit der Fox-Übernahme auch dieses Franchise zum Maushaus-Imperium:
Brutale Sci-Fi-Action mit 80er-Flair: Das ist "Predator - Upgrade"
Im insgesamt vierten „Predator“-Film (die beiden „Alien“-Crossovers nicht mitgerechnet) bekommen es Scharfschütze Quinn McKenna (Boyd Holbrook) und sein Team (u.a. Thomas Jane und Keegan-Michael Key) mit der titelgebenden Gefahr aus einer anderen Welt zu tun.
Nachdem der Predator erst noch dingfest gemacht werden kann, dauert es allerdings nicht lange, bis das außerirdische Ungetüm ausbricht – und droht, die Welt ins Chaos zu stürzen. Mit der Hilfe von Wissenschaftlerin Casey Brackett (Olivia Munn) wollen sie die Menschheit vor ihrem möglichen Untergang bewahren...
Auch wenn „die Story von ‚Predator - Upgrade‘ auf einen Bierdeckel passt“ und die Titelfigur am Ende nicht mehr als ein „funktioneller Filmbösewicht“ ist, wie Chefkritiker Christoph Petersen in der FILMSTARTS-Kritik schreibt, bietet Shane Black am Ende doch eine von der ersten bis zur letzten Minute konsequent unterhaltsame Hommage an das 80er-Jahre-Kino. Der Film ist damit quasi das „‚Super 8‘ für Erwachsene“ – und dafür gibt’s von uns nicht nur starke 4 von 5 möglichen Sternen, sondern auch eine klare Empfehlung für alle, die mal wieder Bock auf erfrischend witzige, gleichzeitig aber auch brutal-düstere Sci-Fi-Action haben.
Übrigens: Wusstet ihr, dass noch in diesem Jahr gleich zwei neue „Predator“-Filme kommen sollen? Was bisher darüber bekannt ist, lest ihr im folgenden Artikel:
Neuer "Alien", neuer "Predator", neuer "Alien Vs. Predator": Überraschende Pläne für die Sci-Fi-Kult-Monster enthüllt*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.
Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.