Nach "Schneewittchen": Geplantes Realfilm-Remake von Disney-Animations-Hit vorerst auf Eis gelegt
Julius Vietzen
Julius Vietzen
-Senior-Redakteur
Als einer von nur drei Vätern in der Redaktion schaut Julius häufig Kinder- und Animationsfilme – mal mehr und mal weniger freiwillig. Wobei: Pixar, Disney und Ghibli gehen eigentlich immer...

„Schneewittchen“ mit Rachel Zegler und Gal Gadot schneidet bislang sehr enttäuschend im Kino ab. Nun erreicht uns die Nachricht, dass ein weiteres geplantes Disney-Realfilm-Remake vorerst nicht kommen wird: nämlich von „Rapunzel – Neu verföhnt“.

Disney und seine verbundenen Unternehmen

Bereits seit 2020 hatte es Gerüchte gegeben, doch im Dezember 2024 wurde das Realfilm-Remake von „Rapunzel - Neu verföhnt“ dann offiziell über die großen US-Branchenmagazine angekündigt. Michael Gracey („The Greatest Showman“, „Better Man“) sollte Regie führen, nach einem Drehbuch von Jennifer Kaytin Robinson („Do Revenge“, „Thor 4: Love And Thunder“). Doch nun gibt es schlechte Nachrichten für alle Fans von Rapunzel, Flynn Rider und Chamäleon Pascal:

Wie das US-Branchenmagazin The Hollywood Reporter zuerst berichtete und mittlerweile auch Deadline und Variety bestätigen konnten, hat Disney die Pläne für das „Rapunzel“-Realfilm-Remake vorerst auf Eis gelegt. Das Projekt habe sich gerade in der Vorproduktionsphase befunden und es habe erste Treffen mit Darstellerinnen und Darstellern gegeben, doch all das hat sich nun vorerst erledigt.

Ist "Schneewittchen" schuld am "Rapunzel"-Aus?

Diese Nachricht erreicht uns, nachdem das jüngste Disney-Live-Action-Remake an den Kinokassen bislang sehr enttäuschend abschneidet: Der auf dem Zeichentrick-Urgestein „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ aus dem Jahr 1937 basierendeSchneewittchen“ hat bislang gerade mal rund 147 Millionen Dollar weltweit eingespielt, und das bei einem Budget von stolzen 270 Millionen Dollar. Bislang ist der Film also ein Flop in den Kinos.

Einen direkten Zusammenhang zwischen dem „Schneewittchen“-Flop und dem „Rapunzel“-Aus stellen die Branchenmagazine zwar nicht her, es wird jedoch sehr deutlich suggeriert, das nun erst einmal geschaut werden soll, wie die beiden nächsten Realfilm-Remakes an den Kinokassen abschneiden:

Darum gibt es noch Hoffnung für das "Rapunzel"-Remake!

Lilo & Stitch“ – nach dem gleichnamigen Zeichentrick-Kultfilm von 2002 – startet bereits am 22. Mai 2025 in den deutschen Kinos. Und hier sehen die Vorzeichen deutlich besser aus, weil sich der originale „Lilo & Stitch“ nach wie vor großer Beliebtheit erfreut, und der Film anders als „Schneewittchen“ nicht von zahlreichen Kontroversen und Debatten überschattet werden dürfte.

Und „Vaiana“, die Live-Action-Variante des gleichnamigen Animationsfilms von 2016, kommt dann am 9. Juli 2026 in die Kinos. Auch hier gehen die meisten Prognosen davon aus, dass der Film ein riesiges Erfolgspotenzial hat, schließlich ist der Original-Animationsfilm ein gigantischer Streaming-Hit auf Disney+ und „Vaiana 2“ hat gerade erst mehr als eine Milliarde Dollar an den weltweiten Kinokassen eingespielt.

So gesehen sind wir eigentlich auch beim „Rapunzel“-Realfilm-Remake noch einigermaßen zuversichtlich. Denn auch der Animationsfilm von 2010 hat nach wie vor viele Fans, wenn er mit einem weltweiten Einspielergebnis von „nur“ rund 592 Millionen Dollar auch kein so großer Hit wie „Vaiana“ war. Trotzdem betonen der Hollywood Reporter und Variety, dass noch unklar sei, ob die Arbeiten an dem geplanten Film jemals wieder aufgenommen werden.

Abschließend haben wir hier noch den Trailer zum „Lilo & Stitch“-Remake für euch, der wie gesagt schon am 22. Mai in die Kinos kommt:

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