Nicht nur in Deutschland konnte „Avatar 3: Fire And Ash“ 2025 die Jahres-Spitzenposition in den Kino-Charts für sich beanspruchen. Allein hierzulande strömten 5,46 Millionen Besucher*innen in die Lichtspielhäuser, um den neusten Ausflug in die wundersame Welt von Pandora auf der Leinwand zu genießen. Das klingt erst einmal nach fantastischen Zahlen. Im Vergleich mit den beiden Vorgängern wird jedoch klar: Das Interesse des Publikums sinkt! Sowohl für „Avatar“ als auch „Avatar 2: The Way Of Water“ wurden jeweils noch über 10 Millionen (!) Tickets gelöst.
Die internationalen Box-Office-Zahlen spiegeln diesen Trend wieder. Während „Avatar“ 2009 weltweit über 2,7 Milliarden einnehmen konnte und für „Avatar 2“ 2,3 Milliarden US-Dollar am Ende der Spielzeit auf dem Konto standen, kratzte „Avatar 3: Fire And Ash“ nicht einmal an der Zwei-Milliarden-Marke.
Bei Disney dürften bei diesen Zahlen die Alarmglocken geschrillt haben. Auch wenn „Avatar 3“ noch immer ein Hit an den Kassen war, sinkt das Interesse am Franchise offensichtlich. Dementsprechend wundert es nicht, dass hinter den Kulissen anscheinend bereits eifrig an einer Neuausrichtung des Franchise geschraubt wird.
"Avatar 4" soll "kostengünstiger und kürzer" werden
Die gute Nachricht vorweg: Aktuell spricht alles dafür, dass „Avatar 4“ und „Avatar 5“ kommen werden – auch wenn der Zeitplan der Veröffentlichungen etwas angepasst werden könnte. Ein Bericht des Branchenmagazins The Wrap zeigt jetzt, dass eine Anpassung der Startermine nicht die einzige Änderung sein dürfte, die dem Sci-Fi-Franchise bevorsteht.
Konkret geht es darum, die neuen Teile „kostengünstiger und kürzer“ zu gestalten, damit die Investition für das produzierende Studio Disney „weniger riskant“ wird. Durchaus verständlich, wenn man sich überlegt, dass allein „Avatar 3“ ein gigantisches Budget von geschätzten 400 Millionen Dollar verschlungen haben soll – und hier sind die Kosten für Marketing noch gar nicht inkludiert.
Dennoch lebt natürlich insbesondere das „Avatar“-Franchise von den unglaublichen Schauwerten – auf die sich eine Budget-Kürzung natürlich negativ auswirken könnte. Es bleibt zu hoffen, dass letztlich eine Lösung gefunden werden kann, die sowohl in die Vision des Regisseurs James Cameron als auch die Vorstellungen der Verantwortlichen bei Disney zufriedenstellt.
Übrigens sollte der vierte Teil von sich aus deutlich günstiger werden, denn wie aus dem Bericht hervorgeht, soll Cameron während der Dreharbeiten zu „Avatar 3“ gleich mehrere Szenen für den Nachfolger mitgedreht haben. Bereits rund 22 Prozent von „Avatar 4“ sollen im Kasten sein.
Wer „Avatar 3“ im Kino verpasst hat, kann ihn jetzt übrigens auf der heimischen Couch streamen. Mehr dazu erfahrt ihr hier:
Über 5,4 (!) Millionen Besucher in Deutschland: 4 Monate nach Kinostart könnt ihr den größten Sci-Fi-Hit 2025 im Streaming erleben