Als fast zehn Jahre nach „Rocky Balboa“ plötzlich nicht mehr der von Sylvester Stallone gespielte Boxer sowie Dreh- und Angelpunkt der Reihe, sondern in „Creed - Rocky's Legacy“ der Sohn seines einstigen Kontrahenten ins Zentrum rücken sollte, hielt sich die Zuversicht bei vielen Fans in Grenzen. Doch „Creed“ und Hauptdarsteller Michael B. Jordan landeten mit dem Ableger einen waschechten Volltreffer – der eine bis dato dreiteilige, ebenso erfolgreiche wie populäre Filmreihe lostrat.
Um „Creed 4“ wurde es seit der Ankündigung im November 2023 zwar wieder etwas ruhiger, dafür wurde jetzt ein neues Projekt bestätigt – sozusagen ein Spin-off des Spin-offs. Amazon Prime Video wird in der Serie „Delphi“ die jungen Boxer des Delphi Gym in den Mittelpunkt stellen, die in „Rocky“ und „Creed“ seit vielen Jahren die Fäuste fliegen lassen, dort zwangsläufig als Randfiguren bis dato aber keine größere Rolle spielen.
"Delphi": Michael B. Jordan als Produzent an Bord
Bei der Delphi Boxing Academy handelt es sich um jenes Fitnessstudio, in dem einst auch schon der von Carl Weathers gespielte Apollo Creed trainierte. Seit den „Creed“-Filmen lässt hier mittlerweile dessen Sohn Adonis (Michael B. Jordan) den Schweiß fließen.
Jordan, der mit „Creed III“ mittlerweile auch sein Debüt als Regisseur feierte, wird das Projekt als Ausführender Produzent begleiten. Ob seine Rolle auch darüber hinausgehen und vielleicht sogar Sylvester Stallone als Rocky vorbeischauen wird, ist nicht näher bekannt. Mittlerweile würde letzteres jedoch kaum noch überraschen, schließlich ist die Action-Ikone mittlerweile auch dick im Seriengeschäft (u.a. mit der Mafia-Saga „Tulsa King“). Marco Ramirez („Marvel's Daredevil“) ist als Showrunner an Bord.
Auch Anime-Serie geplant
Darüber hinaus dürfte das Franchise auch in Zukunft noch weitere Facetten hinzugewinnen. Michael B. Jordan sprach im Zuge der Amazon Prime Video Upfronts am gestrigen Montag so unter anderem auch davon, eine Anime-Serie nachzuschieben, in der es dann erneut in den Ring gehen soll.
Aktuell ist der Marvel-Fans vor allem als Black Panther bekannte Kalifornier vor allem mit „Blood & Sinners“ in aller Munde. Der Horror-Hit von „Creed“-Regisseur Ryan Coogler konnte bereits mehr als 284 Millionen Dollar einspielen, sorgt bei Fans und Fachpresse für Begeisterung und sahnte auch in der FILMSTARTS-Kritik herausragende 4,5 Sterne ab. Unser Tipp: Geht für den außergewöhnlichen Schocker unbedingt ins Kino – oder holt ihn spätestens im Heimkino nach:
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