In „Keeper“ geht es um ein Ehepaar, dass die in Horrorfilmen grundsätzlich schlechte Entscheidung trifft, ein romantisches Wochenende in einer abgelegenen Hütte zu verbringen. Doch kurz nach ihrer Ankunft wird Ehemann Malcolm (Rossif Sutherland) wieder zurück in die Stadt zitiert, während seine Frau Liz – gespielt von Tatiana Maslany, die schon in „The Monkey“ zu sehen war – allein in der Hütte ausharrt. Kaum ist Malcolm weg, tritt aber eine finstere Macht hervor, die das Häuschen vor langer Zeit eingenommen hat und auch von Liz Besitz ergreifen will…
Single-Location-Beziehungshorror
Mit seinen letzten Filmen hat Regisseur Oz Perkins gezeigt, dass er gern klassische Horror-Elemente aufgreift und ihnen dabei einen neuen Dreh gibt. So war sein Märchen-Horror „Gretel & Hänsel“ eine feministisch angehauchte Erkundung von Hexerei. „Longlegs“ nahm die Psychothriller-Ästhetik von „Das Schweigen der Lämmer“ an, aber schwenkte in haarsträubenden Okkult-Horror um. Und seiner Stephen King-Adaption „The Monkey“ mit „Final Destination“-Ausgangslage flößte Perkins eine ordentliche Menge Schwarzhumorigkeit ein.
Also ist zu vermuten, dass Perkins mit „Keeper“ nicht nur ein Stück Hütten-Horror vorlegt, wie wir ihn von „Tanz der Teufel“ bis hin zu „Knock at the Cabin“ gesehen haben. Vielmehr hat er gegenüber dem Magazin IndieWire „Keeper“ eingeordnet als eine Art „erwachsener Beziehungshorror, der sich mehr oder weniger an einem einzigen Ort abspielt.“
Was genau „Keeper“ aus seiner spannenden Prämisse macht, lässt sich ab dem 13. November 2025 herausfinden, wenn der Film in den Kinos startet.
Das Drehbuch zu „Keeper“ wurde diesmal übrigens nicht von Oz Perkins selbst, sondern vom kanadischen Drehbuchautoren Nick Lepard verfasst. Dieser wird wohl im Herbst in aller Munde sein, wenn der ebenfalls aus Lepards Feder stammende Horrorfilm „Dangerous Animals“ startet – hier erfahrt ihr mehr dazu:
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