Der Name des am 18. August 1970 geborenen Malcolm-Jamal Warner ist untrennbar mit einer der prägendsten Sitcoms der 1980er- und 1990er-Jahre verbunden: „Die Bill Cosby Show“. Als Theo Huxtable, der coole, modebewusste und manchmal etwas unbeholfene Sohn der Familie Huxtable, wurde Warner damals zum Star. Über acht Staffeln lang wuchs er vor den Augen des Publikums auf und gehörte zu den Fanlieblingen des Sitcom-Mega-Hits. Die Serie erfand von 1984 bis 1992 das Genre neu, wurde zum Must-See-Event. Auch in Deutschland wurde sie mit etwas Verzögerung zum Erfolg. Nachdem erst ZDF die Rechte innehat, verhalf vor allem ProSieben ab 1989 der Sitcom auch hier zu großer Popularität.
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Nach dem Ende der „Bill Cosby Show“ konnte Warner zwar nicht mehr ganz an diesen Erfolg anknüpfen, sich aber von seinem Image als Teenie-Idol befreien. Dabei war er nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Regisseur und Musiker tätig. In den USA landete er mit „Malcolm & Eddie“ von 1996 bis 2000 einen weiteren Sitcom-Erfolg. In Serien wie „The Resident“, „Suits“, „Sons of Anarchy“, „Major Crimes“ oder „American Crime Story: The People v. O. J. Simpson“ bewies er sich aber auch im Drama-Fach. Zuletzt war er in der Serie „9-1-1: Notruf L.A.“ zu sehen und brachte zudem mit „Not All Hood“ ein erfolgreiches Podcast-Projekt an den Start.
Warner, der nach viel Klatschpresse-Berichterstattungen über Beziehungen mit Schauspielkolleginnen sein Privatleben in den vergangenen Jahren komplett aus der Presse hielt, hinterlässt eine Frau und mindestens ein gemeinsames Kind.