TV-Tipp: Ein hochspannender 80er-Jahre-Klassiker mit Michael Douglas – nominiert für 6 Oscars
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

In „Eine verhängnisvolle Affäre“ bringt ein Seitensprung für Michael Douglas fatale Folgen mit sich. Ihr habt den mehrfach oscarnominierten Klassiker von Adrian Lyne („Untreu“) bislang noch nicht gesehen? Heute Abend läuft er im Free-TV.

Ihr habt mal wieder Lust auf einen absolute hochkarätigen Film, der nicht nur ein echter Klassiker des amerikanischen Kinos ist und sträubt euch auch nicht davor, wenn Themen wie Besessenheit, Unsicherheit, seelische Verletzungen sowie der Missbrauch von Macht und Sexualität im Mittelpunkt stehen? Dann solltet ihr euch „Eine verhängnisvolle Affäre“ mit Michael Douglas („Wall Street“) und Glenn Close („101 Dalmatiner“) in den Hauptrollen nicht entgehen lassen. Heute, am 19. August, läuft der Film werbefrei ab 22.30 Uhr im HR.

Eine verhängnisvolle Affäre
Eine verhängnisvolle Affäre
Starttermin 4. Februar 1988 | 1 Std. 58 Min.
Von Adrian Lyne
Mit Michael Douglas, Glenn Close, Anne Archer
Pressekritiken
3,5
User-Wertung
3,6
Filmstarts
4,0
Auf Paramount+ streamen

Darum geht’s in "Eine verhängnisvolle Affäre"

Der New Yorker Anwalt Dan Gallagher (Michael Douglas) führt ein Leben, von dem viele Menschen nur träumen können. Beruflich ist er extrem erfolgreich, seine Frau Beth (Anne Archer) ist wunderschön und auf seine kleine Tochter Ellen (Ellen Hamilton Latzen) kann er nur stolz sein. Dennoch setzt Dan eines Tages das perfekte Familienglück leichtsinnig aufs Spiel:

Als er Alex (Glenn Close) kennenlernt, lässt er sich zu einen Seitensprung mit der verführerischen Frau kennenlernen. Für Dan sollte es sich dabei um eine einmalige Angelegenheit handeln, doch bevor er es überhaupt merken kann, ist er im Strudel einer verhängnisvollen Affäre gefangen. Alex ist nicht in der Lage Grenzen zu akzeptieren und setzt Dan mit zunehmend perfideren Mitteln psychischem Terror aus. Die Katastrophe ist vorprogrammiert...

Beängstigend real

„Eine verhängnisvolle Affäre“ war nicht nur ein Mega-Hit am Box Office (über 320 Millionen US-Dollar konnte der erotische Psycho-Thriller weltweit einspielen!), sondern auch künstlerisch ein Volltreffer. So wurde der Film bei den Oscars in sechs Kategorien nominiert, darunter Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch und Beste Hauptdarstellerin. Auch in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik gab es viel Lob. Im Fazit der 4-Sterne-Besprechung von Christopher Diekhaus heißt es:

„Kann man über das zumindest problematische Frauenbild hinwegsehen, bietet ‚Eine verhängnisvolle Affäre‘ alles, was man von einem guten Thriller erwartet: Eine fesselnde Geschichte, kontinuierliche Spannungssteigerung und erstklassige Schauspieler.“

Dass „Eine verhängnisvolle Affäre“ so unter die Haut geht und beängstigend real wird, liegt aber vor allem an der Hauptdarstellerin. Glenn Close zeigt hier, dass sie nicht nur die Femme Fatale mit Bravour beherrscht, sondern auch die sensible, verletzte Frau, in der insgeheim eine Psychopathin schlummert. Allein ihre Performance ist es wert, sich den Erotik-Thriller anzuschauen.

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Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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