Werbefreier TV-Tipp: 2 Stunden reinste Filmmagie – der beste Tim-Burton-Film ohne Johnny Depp!
Monta Alaine
Monta Alaine
Bereits jung von ihrem Vater an Klassiker wie "Taxi Driver" und "Clockwerk Orange" herangeführt stand fest: Film sollte es sein. Nach diversen Stops in der Branche gilt ihre Liebe auch heute noch Hollywood-Kino à la Nolan und raffinierten Arthouse-Filmen.

Ein Vater, ein Sohn – und Geschichten, die größer sind als das Leben: „Big Fish" zeigt Tim Burton von seiner schönsten Seite. Heute ohne Werbeunterbrechungen im TV.

Tim Burton ist bekannt für seine düsteren Märchenwelten, exzentrischen Figuren und die enge Zusammenarbeit mit Johnny Depp. Doch ehe er sich wieder Depp und seinen grotesken oder Goth-inspirierten Figuren à la Sweeney Todd und Willy Wonka widmete, brachte er 2003 mit „Big Fish“ ein ganz bezauberndes modernes Märchen voller Fantasie, Wärme und Farben auf die Leinwand.

„Big Fish“ ist nicht nur eine Ausnahme in Tim Burtons Filmografie, sondern für viele auch sein schönstes Werk. Wer ihn noch nicht kennt oder sich neu verzaubern lassen möchte, kann dies heute Abend – ganz ohne Werbung – um 20.15 Uhr auf ZDFneo.

Alternativ gibt es den Film aktuell bei Amazon Prime Video* zu kaufen bzw. zu leihen oder als Blu-ray inkl. Regiekommentar im Bonusmaterial.

Eine Geschichte über das Geschichtenerzählen

„Big Fish“ ist im Grunde eine Geschichte über das Erzählen selbst: Edward Bloom, im Alter gespielt von Albert Finney, erzählt in Rückblenden seine kuriose Lebensgeschichte. Wir erfahren, wie der junge Edward (Ewan McGregor), sich seiner Kleinstadt entwachsen, von einem Riesen begleitet ins Abenteuer aufmacht. Dabei begegnet er springenden Spinnen, Zirkusdirektoren, siamesischen Zwillingen und nicht zuletzt ganz großen Fischen.

Es sind kleine und große Geschichten, voll Zauber und ebenso kleinen wie großen Übertreibungen, die das Leben des Edward Bloom ausmachen – und seinen Sohn Will (Billy Crudup) nerven. Denn dieser möchte eigentlich nur wissen, wer sein Vater wirklich war. Als sein Vater erkrankt, fährt er mit seiner Frau Josephine (Marion Cotillard) nach Hause, um die Wahrheit hinter all den Geschichten herauszufinden.

Die Wahrheit ist zwischen den Bildern

Die Magie von „Big Fish“ liegt in der kunstvollen Verflechtung von Realität und Fiktion, die nicht mehr auseinanderzuhalten sind – die man spätestens beim großen Finale auch gar nicht auseinander halten möchte. Das Erzählte wird zum Gezeigten und so belügt uns Tim Burton mit den schönsten Mitteln, die das Kino zu bieten hat: Mit pastelligen Tönen und verschrobenen Szenenbildern und vielen phantastischen Details, die seine Handschrift eben so unverkennbar machen.

Und so wird „Big Fish“ selbst zu einer jener Geschichten, die zeigen, welche Kraft Erzählungen haben können – und dass sie Menschen überdauern, weitergegeben werden und im besten Sinne unsterblich machen.

Welcher Tim-Burton-Film pünktlich zu Halloween als 4-K-Blu-ray erscheint, erfahrt ihr hier:

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