Achtung, es folgen Spoiler zum Ende der dritten Staffel „Alice In Borderland“ (und zu „Squid Game“ Staffel 3)! Die dystopische Manga-Adaption und der Mega-Hit aus Südkorea werden gerne mal verglichen. Hier wie da kämpft eine unbedarfte Gruppe von Menschen auf Netflix in ebenso sadistischen wie lebensgefährlichen Spielen ums nackte Überleben, während auf alle der sichere Tod wartet, die die Spielzone unautorisiert verlassen.
Wie zutreffend dieser Vergleich wirklich ist, sei mal dahingestellt. Fakt ist aber, dass „Alice In Borderland“ am Ende der jüngst erschienenen dritten Staffel dem Finale von „Squid Game“ nachgeeifert und einen ganz ähnlichen Twist aus dem Hut gezaubert hat!
Das passiert am Ende von "Alice In Borderland" Staffel 3
Nachdem er das gefährliche Borderland und dessen Herausforderungen (abermals) hinter sich gelassen hat, sieht es im dritten Staffelfinale von „Alice In Borderland“ so aus, als würde Arisu (Kento Yamazaki) endlich sein wohlverdientes Happy End bekommen. Doch dann wird Tokio von einem Erdbeben erschüttert – was für sich genommen noch nicht außergewöhnlich erscheint. Wie wir allerdings erfahren, ist das Ereignis Teil einer ganzen Reihe von Erdbeben, die sich zur gleichen Zeit rund um den Erdball ereignen. Deutet sich hier womöglich ein apokalyptisches Event an?
Aber das ist noch nicht alles: In der letzten Szene geht es dann plötzlich raus aus Japan und nach Los Angeles, wo laut einer Nachrichtensendung aktuell ebenfalls seltsame Erdbeben auftreten. Hier sehen wir, wie zwei Freunde sich in einer Bar ans Fenster setzen und eine Bestellung aufnehmen. Spannend ist aber vor allem die Kellnerin, die ihre Bestellung entgegennimmt. Ihr Gesicht sehen wir zwar noch nicht, doch die letzte Einstellung enthüllt ihr Namensschild, auf dem klar und deutlich Alice zu lesen ist!
Bekommt "Alice In Borderland" eine 4. Staffel und/oder ein Spin-off?
Hier wird zweifellos der Grundstein für eine weitere „Alice In Borderland“-Fortführung gelegt, die dann globalere Ausmaße annehmen könnte – ganz so wie auch die letzte Szene von „Squid Game“ bestätigt hat, dass die tödlichen Kinderspiele nicht nur in Südkorea, sondern etwa auch in den USA stattfinden. Ein entsprechender US-Ableger der Serie ist sogar schon geplant.
Ist bei „Alice In Borderland“ nun Ähnliches zu erwarten? Es wäre jedenfalls durchaus denkbar, dass wir bei entsprechend anhaltendem Interesse an der Serie (bei der es sich bisher immerhin um die erfolgreichste Netflix-Serie aus Japan handelt) einen amerikanischen Ableger mit neuen Figuren und einem neuen Alice-Pendant bekommen könnten (nachdem in der Original-Serie ja der Name von Arisu an die Hauptfigur aus Lewis Carrolls Buch-Klassiker „Alice in Wunderland“ angelehnt war).
Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass statt eines Spin-offs hier einfach nur eine vierte „Alice In Borderland“-Staffel angeteast wird, die größer ausfallen könnte als die vorherigen. Anders als bei „Squid Game“ wurde die dritte Staffel von „Alice In Borderland“ nämlich noch nicht als großes Finale angekündigt. Eine vierte Season hat bislang zwar noch kein grünes Licht, könnte bei entsprechendem Erfolg aber durchaus noch kommen. Und womöglich erwarten uns dann nicht nur Spieler und Spielerinnen aus Japan im Borderland, sondern aus aller Welt. Dazu würde auch die unheilvolle Aussage des Watchman (Ken Watanabe) gegenüber Arisu passen, dass schon bald zahllose andere im Borderland landen werden.
Die Zukunft von „Alice In Borderland“ bleibt also spannend und hängt nun ganz vom Abschneiden der neuen Staffel auf Netflix ab. Was euch derweil auf jeden Fall im nächsten Monat alles an Neuheiten beim Streamingdienst erwartet, erfahrt ihr in unserer großen Oktober-Vorschau:
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