Ob und wann es einen vierten Teil der beliebten „Jumanji”-Reihe geben wird, steht aktuell noch in den Sternen. Das erfolgreiche Franchise basiert auf dem gleichnamigen Fantasy-Kinderbuch* von Chris Van Allsburg, aus dessen Feder auch „Der Polarexpress” stammt – doch viele wissen gar nicht, dass er im Jahr 2002 eine Buch-Fortsetzung geschrieben hat, die unter dem Titel „Zathura - Ein Abenteuer im Weltraum” ebenfalls ihren Weg auf die Leinwand finden sollte!
Den rasanten Sci-Fi-Familienfilm von „Iron Man”- und „The Jungle Book”-Regisseur Jon Favreau könnt ihr am heutigen 4. Oktober 2025 um 22.45 Uhr auf Tele 5 sehen. Das ist euch zu spät am Abend? Dann schaut doch die Wiederholung am 5. Oktober um 15.35 Uhr. Zudem findet ihr den Film aktuell im Programm von Netflix. Oder ihr leistet euch die Blu-ray/DVD beziehungsweise ein kostenpflichtiges Video-on-Demand* bei Amazon und Co.:
Per Brettspiel durch die Galaxis
Das Prinzip von „Zathura” ist schnell erklärt und sollte denjenigen, die „Jumanji” kennen, vertraut vorkommen: Zwei Brüder, die sich immerzu streiten, finden im Keller ein altes Spiel. Doch als die etwas eingerosteten Raketen-Spielfiguren daraufhin beginnen, sich zu bewegen, verheißt das nichts Gutes. Denn Danny (Jonah Bobo) und Walter (Josh Hutcherson) sehen sich plötzlich mit einem Meteoritenschauer konfrontiert und schwirren mit ihrem Haus durch den Weltraum. Um es wieder nach Hause zu schaffen, müssen sie weiterspielen. Doch das Spiel hält noch die eine oder andere Gefahr für sie bereit...
Zugegeben, an das 1995er-Original kommt der Film nicht heran – dieses war schließlich für die Albträume einer ganzen Generation von Kindern verantwortlich. Auch ist die Handlung, die ein bisschen zu wenig aus ihrem Weltall-Setting macht, über weite Strecken recht vorhersehbar und nicht ganz so ausgeklügelt wie in den „Jumanji”-Fortsetzungen mit Dwayne Johnson.
Nichtsdestotrotz ist „Zathura” im besten Sinne angenehme Unterhaltung für die ganze Familie – gerade für kleinere Zuschauer*innen hält der Film so manchen Spannungsmoment bereit. Zu verdanken ist dies nicht zuletzt auch dem wirkungsvollen CGI und dem Creature-Design, dessen Originalität sich besonders bei den Zorgonen (reptilienartige Außerirdische) und ihren auf dem Schiff gehaltenen Schafen zeigt. Wer den Film wegen der Mitwirkung von Kristen Stewart schaut, droht hingegen enttäuscht zu werden – schließlich verbringt der Superstar einen Großteil der Lauzeit im Kryptoschlaf.
Übrigens sollte es in den 1990ern auch eine direkte Fortsetzung des originalen „Jumanji” geben. Im folgenden Artikel lest ihr, wie diese hätte aussehen sollen und warum es wohl besser war, dass das Projekt nie umgesetzt wurde.
"Völlig idiotisch": "Jumanji"-Autor enthüllt die abenteuerlichen Fortsetzungspläne des Studios*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.
Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.