Über zwölf Staffeln hinweg entwickelte sich „The Big Bang Theory“ zu einer der erfolgreichsten Sitcoms aller Zeiten. Von 2007 bis 2019 brachte es die Serie auf stolze 279 Folgen – eine beachtliche Zahl, die zeigt, wie sehr Leonard (Johnny Galecki, „Schöne Bescherung“), Sheldon (Jim Parsons, „Hidden Figures“), Penny (Kaley Cuoco, „Role Play“) und Co. über Jahre hinweg das Fernsehpublikum begeisterten. Mit charmanten Figuren, pointierten Dialogen und einer Mischung aus Nerd-Kultur und klassischem Sitcom-Humor eroberte die Serie nicht nur die USA, sondern wurde auch international ein Dauerbrenner.
Doch bei einer solch immensen Episodenzahl ist es fast unvermeidbar, dass sich kleinere Ungereimtheiten einschleichen. Neben den oft diskutierten Anschlussfehlern gibt es auch amüsante Details, die auf den ersten Blick vielleicht unbedeutend wirken, auf den zweiten aber umso kurioser erscheinen. Ein besonders augenfälliges Beispiel lässt sich in einem Setting finden, das zu den zentralen Schauplätzen von „The Big Bang Theory“ gehört: der Universitätskantine.
Ein hoher IQ, aber keine Ahnung, wie eine Pfeffermühle funktioniert!
Gerade die Mittagspausen in der Mensa sind immer wieder der Ort, an dem die Clique ihre Probleme wälzt – sei es Sheldons unerschütterlicher Glaube an die Überlegenheit seiner Theorien, Leonards komplizierte Liebesangelegenheiten oder die sozialen Stolpersteine von Raj (Kunal Nayyar, „Trolls“) und Howard (Simon Helberg, „Annette“).
Essen spielt dabei eine wichtige Rolle, zumindest auf symbolischer Ebene: Die Charaktere sitzen gemeinsam am Tisch, teilen ihre Erlebnisse und gewähren dem Publikum intime Einblicke in ihr Alltagsleben. Doch wie in so vielen Serien und Filmen fällt auf, dass die Schauspielerinnen und Schauspieler erstaunlich selten wirklich essen. Stattdessen schieben sie das Essen auf dem Teller hin und her oder greifen zu simplen Gesten, um die Situation realistischer wirken zu lassen.
Besonders auffällig wird das beim Umgang mit Salz und Pfeffer. In zahlreichen Szenen sieht man, wie die Figuren ihre Speisen würzen. Doch wer genauer hinsieht, entdeckt dabei ein kleines, aber nicht minder köstliches Detail: Auf den Tischen stehen gut sichtbar keine klassischen Streuer, sondern Salz- und Pfeffermühlen. Das Kuriose daran ist, dass die Darstellerinnen und Darsteller diese Mühlen häufig so benutzen, als wären es einfache Streuer. Statt den typischen Drehmechanismus zu verwenden, schütteln sie die Behältnisse einfach über den Teller – als würde sich der Inhalt von selbst verteilen. Besonders gut zur Geltung kommt der Fehler in der finalen Folge der ersten Staffel. Hier der Bildbeweis.
CBS
Natürlich handelt es sich dabei nicht um einen gravierenden Fehler, der die Handlung beeinflusst. Doch die Diskrepanz wirkt umso skurriler, wenn man bedenkt, dass die Figuren in „The Big Bang Theory“ als hochintelligente Wissenschaftler*innen inszeniert sind. Ausgerechnet Leonard, Sheldon, Raj und Howard, die mit den kompliziertesten physikalischen Theorien jonglieren können, scheitern im Alltag offenbar an der simplen Bedienung einer Pfeffermühle. Wahrscheinlich hat hier am Set schlicht jemand nicht genau hingesehen – oder die Schauspieler*innen selbst wussten nicht recht, wie sie die Requisite einsetzen sollten.
Solche kleinen Merkwürdigkeiten ändern jedoch nichts am immensen Erfolg der Serie. „The Big Bang Theory“ gehört bis heute zu den beliebtesten Sitcoms überhaupt, und der Triumph zeigte sich nicht nur in hohen Einschaltquoten, sondern auch in zahlreichen Preisen und Auszeichnungen. Einer der Hauptdarsteller stellte dabei sogar einen Rekord auf – bei einem der wichtigsten Preise Hollywoods. Mehr dazu erfahrt ihr in diesem FILMSTARTS-Artikel:
Dieser Sitcom-Star gewann vier (!) Preise für ein und dieselbe Rolle – und stellte damit einen Rekord auf!*Bei diesem Links zu Disney+ handelt es sich um einen Affiliate-Link. Mit dem Abschluss eines Abos über diesen Links unterstützt ihr FILMSTARTS. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.