Ihr liebt „Breaking Bad“ und „Better Call Saul“? Dann solltet ihr euch dringend „Pluribus - Glück ist ansteckend“ (Originaltitel: „PLUR1BUS“) vormerken. Denn der in Kürze anlaufende Titel ist die neue Serie des Machers der genannten Geniestreiche: Vince Gilligan, der seinen Durchbruch in den 1990ern als einer der Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseure der Sci-Fi-Kultserie „Akte X“ feierte.
Gilligans neueste Kreation „Pluribus - Glück ist ansteckend“ ist ebenfalls im Science-Fiction-Genre verankert und enthält – in Anspielung auf seine eingangs erwähnten Superhits – laut eines Interviews mit dem US-Branchenmagazin Variety allerdings „keine Verbrechen und kein Methamphetamin“.
„Pluribus - Glück ist ansteckend“ startet am 7. November 2025 weltweit und exklusiv beim Streaming-Service Apple TV+. An diesem Tag werden die ersten zwei Episoden verfügbar gemacht. Beide wurden von Gilligan selbst geschrieben und inszeniert. Danach folgt jeweils freitags eine weitere neue Episode bis zum Season-Finale am 26. Dezember 2025. Apple TV+ hat übrigens bereits vor dem Drehstart zur ersten Staffel gleich noch eine zweite in Auftrag gegeben.
In der Hauptrolle erwartet euch Rhea Seehorn, die in „Better Call Saul“ als Kim Wexler brillierte. Im Kino war die zeitweise in Japan aufgewachsene Amerikanerin unter anderem in „Bad Boys 4: Ride Or Die“ und in „Linoleum“ zu sehen.
Weitere wichtige Parts übernehmen Karolina Wydra, bekannt aufgrund ihrer wiederkehrenden Rollen in Serien wie „Marvel's Agents Of S.H.I.E.L.D.“, „Sneaky Pete“ und „Quantico“, Samba Schutte („Our Flag Means Death“), Miriam Shor aus der Comedy-Serie „Younger“ und der Kolumbianer Carlos Manuel Vesga („Die Entführung des Fluges 601“).
Das ist "Pluribus" auf Apple TV+
Konkrete Informationen zur Story der auf neun Episoden angelegten ersten Staffel sind noch immer dünn gesät. Offenbar ist ein bis dahin komplett unbekannter Virus ausgebrochen, der bewirkt, dass alle Menschen fröhlich, zufrieden, optimistisch und hilfsbereit miteinander umgehen – was allerdings wohl zu einer Katastrophe führen wird. Die einzige Person, die anscheinend immun gegen das Virus ist, ist die griesgrämige Carol Sturka (Rhea Seehorn), eine zynische Autorin historischer Liebesromane, die sie selbst als „hirnlosen Mist“ bezeichnet.
„Das Drama der Serie besteht darin, dass der unglücklichste Mensch der Welt verzweifelt versucht, den Planeten vor dem Glück zu retten“, sagte der Serienschöpfer in einem anderen Interview mit Entertainment Weekly. „Daraus lassen sich überraschend viele tragische Elemente gewinnen. Aber es gibt auch viel Humor. Rhea spielt eine Art unfreiwillige Heldin. Sie reißt sich nicht um die Aufgabe, die Welt zu retten, aber sie empfindet das Ganze mehr oder weniger als ihre Pflicht.“
Wie „Breaking Bad“ und „Better Call Saul“ spielt auch die neue Serie wieder in der Stadt Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico. Eine inhaltliche Verbindung soll es indes nicht geben. Allerdings versprach Gilligan, dass es das eine oder andere Easter-Egg in „Pluribus“ zu entdecken gibt, das subtil auf die Vorgänger anspielt. Wir sollten also wohl am besten auf Firmennamen, Ladenschilder oder dergleichen im Hintergrund achten.
Wenn ihr „Pluribus - Glück ist ansteckend“ und andere wichtige Neustarts aller Genres – egal ob auf großer Leinwand, im Streaming oder fürs Heimkino – auf keinen Fall verpassen wollt, abonniert doch einfach unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.
Zum Abschluss könnt ihr euch den neuen langen Trailer zu „Pluribus“ auch noch mal im englischen Original anschauen: