„The Witcher“ Staffel 4 endet mit einer ganzen Reihe von Cliffhangern: Yennefer (Anya Chalotra) landet nach einer Teleportation mitten in einem stürmischen Ozean. Geralt (Liam Hemsworth) wird gegen seinen Willen zum Ritter geschlagen und steht nun in Diensten von Königin Meve (Rebecca Hanssen), obwohl er eigentlich weiter nach Ciri (Freya Allan) suchen will. Und die wiederum befindet sich nach dem Tod der Rattenbande in Gefangenschaft von Leo Bonhart (Sharlto Copley).
Was all diese Szenen zu bedeuten haben und wie es danach mit den drei Hauptfiguren weitergeht, haben wir bereits in einem anderen Artikel zur bereits bestätigten und abgedrehten fünften Staffel erklärt. Doch die letzte Szene von „The Witcher“ Season 4 kommt ohne Geralt, Yennefer und Ciri aus. Sie zeigt vielmehr Emhyr (Bart Edwards) – und eine sehr vertraute Brosche!
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Denn bei der Brosche, die Emhyr in der letzten Szene von „The Witcher“ Staffel 4 dem nicht genauer gezeigten Monster in seinem Kerker zeigt, handelt es sich um genau das Schmuckstück, das bereits in der ersten Folge der ersten Staffel zu sehen war: Es ist die Brosche von Renfri (Emma Appleton), die Geralt an sich nimmt, nachdem er die Banditen-Prinzessin und ihre Bande in der wahrscheinlich immer noch besten Actionszene der Serie besiegt hat.
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Anschließend ist die Brosche dann ab der vierten Folgen von „The Witcher“ Staffel 1 über die komplette zweite und dritte Staffel hinweg am Griff von Geralts Stahlschwert zu sehen – bis dessen Klinge dann am Ende von Season 3 schließlich im Kampf gegen Vilgefortz (Mahesh Jadu) zerbricht.
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Daraufhin hat die Brosche jedoch noch einen wichtigen Auftritt: Im Finale von „The Witcher“ Staffel 3 nutzt Geralt die Brosche von Renfri, um einen Soldaten aus Nilfgaard an einem Grenzübergang zu bestechen. Dieser Soldat überlebt das anschließende Gemetzel und wird von Geralt sogar mit einer Warnung nach Nilfgaard zurückgeschickt – und in der ersten Folge der vierten Staffel kommt ebendieser Soldat dann im Palast von Emhyr an. So erklärt sich auch, wie die Brosche in den Händen des Kaisers von Nilfgaard landet.
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Das Monster am Ende von "The Witcher" Staffel 4 erklärt
Welcher Art von Kreatur Emhyr die Brosche am Ende nun als Duftprobe vor die Nase hält, lässt sich nicht sagen. Denn bei dieser Szene handelt es sich um ein Handlungselement, das es in den Büchern von Andrzej Sapkowski nicht gibt. Wie „The Witcher“-Showrunnerin Lauren Schmidt Hissrich gegenüber dem US-Branchenmagazin Variety erklärte, handele es sich dabei jedoch um eine bewusste Ergänzung:
„Wir mussten in den Staffeln 4 und 5 mit einer bestimmten Sache umgehen, nämlich, dass Geralt in den Büchern zu diesem Zeitpunkt kaum noch ein Monsterjäger ist. […] Er hat seine Ziele umformuliert und will zu seiner Familie gelangen. Aber wir lieben natürlich Monster […] und wir wissen, dass Monsterjagen […] wichtig bleiben muss. Daher haben wir einen Haufen Monster erfunden“, so Schmidt Hissrich.
„Was wir besonders mochten, ist die Idee, dass dieses Monster speziell von Emhyr kommt. Gerade, als Geralt in Staffel 5 versucht, endlich vorwärts zu kommen, ist da dieses eine Stück aus seiner Vergangenheit, das er einfach nicht los wird“, erklärte die Showrunnerin außerdem.
Auch in der fünften Staffel „The Witcher“ kommen Monster also nicht zu kurz. Ein weiteres Element, das dann wieder aufgegriffen wird, ist der Handlungsstrang um Nimue (Sha Dessi), der noch eine wichtige Rolle zukommen wird. Mehr dazu erfahrt ihr hier:
"The Witcher" Staffel 4: Liam Hemsworth ersetzt Henry Cavill – darum ist die Rahmenhandlung mit Nimue und Pfiffer so wichtig