Während Taylor Sheridan („Yellowstone“) oder Ryan Murphy („Monster“) in den vergangenen Jahren neue Formate entwickelten, als gäbe es kein Morgen – und damit die moderne Fernsehlandschaft prägten und prägen –, hielt sich Vince Gilligan vergleichsweise eher bedeckt. Denn der Showrunner, der uns mit „Breaking Bad“ eine der besten Serien aller Zeiten (und schließlich auch das ebenso gefeierte Spin-off „Better Call Saul“) bescherte, tüftelte lange an seinem neuesten Projekt: „Pluribus - Glück ist ansteckend“.
Ganze drei Jahre nach dem Ende der Saga um Kult-Anwalt Saul Goodman feierte mit „Pluribus“ am 7. November 2025 endlich die neue Serie des „Breaking Bad“-Machers ihre Premiere – exklusiv bei Apple TV sowie auf dem Apple-Channel bei Amazon Prime Video. Und nur einen Tag später entsteht bereits der Eindruck, als hätte sich das Warten auf den frischen Gilligan-Nachschub sowas von gelohnt.
Nachdem er mit der Geschichte des von Bryan Cranston gespielten Walter White, der vom High-School-Lehrer zur gefürchteten Unterweltfigur aufsteigt, unter anderem 16 Emmys, Rang 2 im Serien-Ranking der FILMSTARTS-Community sowie Platz 1 in der IMDb-Bestenliste – sowohl bei den TV-Serien als auch bei den Serienepisoden – einheimsen konnte, stiegen die Erwartungen an sein neues Format vielerorts ins Unermessliche. Doch die ersten Reaktionen nach der Premiere der ersten zwei Episoden legen nahe, dass Vince Gilligan einmal mehr voll abliefert.
100 Prozent bei Rotten Tomatoes
Stolze 56 Fachpresse-Stimmen wurden bei Rotten Tomatoes binnen kürzester Zeit bereits verbucht. Umso beeindruckender ist, dass „Pluribus“ volle 100 Prozent Zustimmung seitens der Kritik erfährt. Während immerhin 87 Prozent der Publikumswertungen positiv ausfallen, zeigt sich auf anderen Plattformen ein ähnliches Bild.
Auch bei Metacritic zählt „Pluribus“ zur absoluten Speerspitze der 2025 veröffentlichten TV-Serien. Ein Metascore von 86 von 100 sowie ein herausragender User Score von 8.7/10 versprechen ebenfalls ein „Must-Watch“. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Internet Movie Database. Mit durchschnittlich 9,1 von 10 Sternen zeigen sich auch die IMDb-User hellauf begeistert von dem Science-Fiction-Drama. Die erste Episode kommt gar auf 9,3 Sterne, die zweite immer noch auf beachtliche 8,8 (Stand vom 8. November, 9 Uhr).
Abzuwarten bleibt, ob die Serie die Qualität aber auch bis zum Schluss halten kann. Zum Start gab es schließlich erst einmal nur zwei Episoden. Ab sofort geht es immer freitags mit einer neuen Folge weiter, das große Finale ist für den 26. Dezember angesetzt.
Das erwartet euch in "Pluribus - Glück ist ansteckend"
Im Zentrum der Geschichte steht die Liebesromanautorin Carol, der eine außergewöhnliche Aufgabe zukommt. Denn während alle Menschen plötzlich glücklich sind, ihre Sorgen, Ängste und Konflikte zu vergessen scheinen, färbt der gemeinschaftliche Seelenfrieden auf sie nicht ab. Doch was sind die Ursachen dieses kollektiven Glücklichseins? Und bedeutet es am Ende auch tatsächlich die Lösung aller Probleme – oder muss Carol schleunigst etwas unternehmen, um die Welt vor ihrem Untergang zu bewahren?
Bis zuletzt wurden nicht mehr inhaltliche Details als nötig über „Pluribus“ verraten, weswegen auch wir an dieser Stelle nicht weiter auf die Geschichte eingehen wollen. Nur so viel sei gesagt: Gilligan macht es den Fans seiner Hits aus der Vergangenheit einfach, auch in sein neues Werk schnell hineinzufinden. Sowohl der Schausplatz (Albuquerque, New Mexico) als auch Hauptdarstellerin Rhea Seehorn („Better Call Saul“) dürften einigen jedenfalls ziemlich vertraut sein…
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