Sci-Fi-Blockbuster mit Roboter-Action soll in Kürze gedreht werden – wird ein Netflix-Star zum Partner von Sydney Sweeney?
Annemarie Havran
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Dystopien wie in „Fahrenheit 451“, Mysterien wie in „Inception“, Sci-Fi und fremde Welten wie in „Dune“: Spannende Realitätsfluchten faszinieren Annemarie.

Anfang 2026 soll die Produktion der heiß erwarteten Anime-Realverfilmung „Gundam“ beginnen. Für die weibliche Hauptrolle ist Sydney Sweeney gesetzt. Doch die Suche nach dem männlichen Star gestaltet sich schwierig. Nun gibt es einen neuen Kandidaten.

Legendary Pictures

Wer das „Mobile Suit Gundam“-Franchise kennt, weiß: In dem Mecha-Spektakel steht saftige Roboter-Action im Mittelpunkt. Doch natürlich müssen auch die menschlichen Figuren etwas zu tun bekommen – und in der „Gundam“-Realverfilmung, die derzeit in Arbeit ist, spielt dabei auch eine Liebesgeschichte eine Rolle. „Euphoria“-Star Sydney Sweeney wird einen Teil des Paares spielen, das in bester „Romeo und Julia“-Manier zunächst zu verfeindeten Lagern gehört. Doch wer ihr dabei gegenüberstehen soll, ist immer noch unklar.

Nachdem bereits Sänger Benson Boone und Drew Starkey aus der Netflix-Serie „Outer Banks“ gehandelt wurden, ist nun ein neuer Name im Gespräch: Wie Nexus Point News berichtet, ist Noah Centineo der neueste Kandidate für die männliche Hauptrolle in „Gundam“. Centineo ist unter anderem aus der romantischen Netflix-Reihe „To All the Boys I’ve Loved Before“ bekannt, geht inzwischen aber deutlich action-lastigere Wege, unter anderem mit einer Rolle als junger „John Rambo“ in einem Prequel über Sylvester Stallones Kultfigur und im neuen „Street Fighter“, der am 15. Oktober 2026 ins Kino kommt.

Noah Centineo in Netflix
Noah Centineo in "To All The Boys: Always And Forever"

Bekommt Centineo den Zuschlag, steht dem geplanten Produktionsbeginn von „Gundam“ Anfang 2026 nichts mehr im Wege. Warum bei der Suche nach dem männlichen Star so viele Haken geschlagen werden, könnte auch an einem Mitspracherecht Sweeneys liegen, über das der Hollywood Reporter berichtet: Die Schauspielerin sei sehr in den Casting-Prozess eingebunden und entscheide mit, wer am Ende das männliche Gegenüber ihrer Figur spielen werde.

"Gundam": Die erste Realverfilmung ist bereits lange in Arbeit

Inszeniert wird „Gundam“ von „Sweet Tooth“-Showrunner Jim Mickle, der auch das Drehbuch beisteuert. Mit ihm am Ruder kommt nun endlich ordentlich Bewegung in das Projekt, das bereits seit mehreren Jahren in Planung ist – vor Mickle hätte „Kong: Skull Island“-Regisseur Jordan Vogt-Roberts die Robo-Action-Sause inszenieren sollen, in der gigantische, von Menschen gesteuerte Roboter gegeneinander kämpfen.

Es wird die erste Live-Action-Adaption in dem gigantischen Franchise, das es inzwischen auf mehr als 80 animierte Filme und Serien bringt. In Sachen popkultureller Bedeutung wird die Saga gar als japanisches Äquivalent zu Star Wars und Marvel bezeichnet – lukrativ ist sie auf jeden Fall: Allein mit Merchandise werden pro Jahr mehr als 600 Millionen US-Dollar eingenommen.

"Pacific Rim"-Studio produziert

Die Serie „Mobile Suit Gundam“ gilt als Begründerin des Riesenroboter-Genres, in dem „Mechas“ genannte Kampf-Roboter ordentlich austeilen. Hollywood steuerte zu diesem Genre unter anderem „Pacific Rim“ bei, aus dem auch unser obiges Titelbild stammt – hier produzierte ebenfalls Legendary Pictures, genau wie nun auch bei „Gundam“.

Wenn ihr wissen wollt, welche Marvel-Verstärkung gerade für Noah Centineos „Rambo“-Film angekündigt wurde, denn empfehlen wir euch den nachfolgenden Artikel:

Marvel-Unterstützung für "John Rambo": Zusätzliche Action-Erfahrung für Prequel über Sylvester Stallones Kultfigur

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