Steven Seagal („Driven To Kill“) hat einige Action-Filme abgeliefert, die heute als Klassiker ihrer Zunft gelten. Darunter „Nico“, „Hard To Kill“, „Zum Töten freigegeben“, „Deadly Revenge“ oder auch die „Alarmstufe: Rot“-Reißer. Bereits Mitte der 1990er-Jahre deutete sich an, dass die Karriere des Aikido-Meisters langsam, aber sicher an Glanz verlieren wird. Mit „Einsame Entscheidung“ sollte 1996 dann der Actioner erscheinen, der wohl den letzten wirklich guten Kracher mit Steven Seagal in einer größeren Rolle darstellt.
Ihr habt „Einsame Entscheidung“ bislang noch nicht gesehen? Dann könnt ihr den Reißer am heutigen 2. Dezember 2025 um 20.15 Uhr auf Nitro nachholen. Allerdings muss der FSK-16-Titel zu so früher Stunden um einige Gewaltspitzen gekürzt laufen. Laut Schnittberichte fehlen dabei knapp zwei Minuten.
Ihr wollt das Ganze "uncut" sehen? Dann könnt ihr entweder auf die Wiederholung am 3. Dezember um 22.50 Uhr warten oder ihr legt euch den Film als Blu-ray, DVD beziehungsweise als kostenpflichtiges Video-on-Demand zu.
Darum geht's in "Einsame Entscheidung"
Nachdem in London eine Bombe detonieren sollte, wird das Flugzeug mit dem US-Senator und Präsidentschaftskandidaten Makros (J.T. Walsh) an Bord entführt. Verantwortlich dafür ist eine Zelle islamistischer Terroristen, die sich für die Inhaftierung von Top-Terrorist El Sayed Jaffa (Andreas Katsulas) rächen will. Die Terroristen, angeführt von Jaffas rechter Hand Nagi Hassan (David Suchet), wollen die Geiseln freigeben, wenn im Gegenzug Jaffa seine Freiheit wiedererlangt. Während die US-Regierung der Forderung nachgeben möchte, vermutet Anti-Terror-Experte Dr. David Grant (Kurt Russell) ein weiteres Motiv der Terroristen.
Er glaubt, dass diese eine große Menge Nervengas mit an Bord haben und das Flugzeug als Waffe einsetzen werden. Gerade als der Krisenstab endgültig keinen Rat mehr weiß, hat Elite-Kämpfer Lt. Colonel Austin Travis (Steven Seagal) eine zündende Idee: Der Techniknerd Dennis Cahill (Oliver Platt) hat ein kleines Stealth-Flugzeug entwickelt, mit dem Travis und sein Team aus Spezialisten unbemerkt an das Flugzeug andocken könnten...
Oldschool-Action mit Überraschungseffekt
An dieser Stelle soll zwar nicht gespoilert werden, doch „Einsame Entscheidung“ nimmt im Schaffen von Steven Seagal eine ganz besondere Stellung ein: Während er die ersten 45 Minuten die für ihn bekannte Elite-Soldaten-Rolle mit grimmigen Sprüchen verkörpern darf, gibt es danach eine recht handfeste Überraschung, die gerade 1996 – nachdem Seagal erst mit „Alarmstufe: Rot“ einen Box-Office-Hit gelandet hatte – ziemlich tollkühn erschien!
Darüber hinaus ist „Einsame Entscheidung“ zwar kein Action-Thriller, der durch innovative Ideen Bäume auszureißen vermag, Regisseur Stuart Baird („Star Trek: Nemesis“) liefert jedoch packende Hausmannskost, die gerade Fans vom Oldschool-Genre-Kino gefallen dürfte. In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik vergab unser Autor Björn Becher ansehnliche 3,5 von 5 Sterne und attestiert, dass der Film „einfach spannend genug sei, um seine Schwächen zu überdecken“.
Wenn ihr wissen wollt, welcher Regisseur Steven Seagal als Nervensäge bezeichnet hat, dann müsst ihr den nachfolgenden Artikel lesen:
"Er war eine Nervensäge": So lästert der Regisseur von Steven Seagals größtem Hit über den Actionstar*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf oder beim Abschluss eines Abos über diesen Link erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.
Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.