Kevin James ist einer dieser Schauspieler, die auf eine bestimmte Rolle abonniert zu sein scheinen, in diesem Fall der gutmütige, witzige und nicht besonders schlaue Knuddelbär oder gemütlich-sympathische Kumpeltyp – etwa in den Serien „Alle lieben Raymond“ und „King Of Queens“, mit denen er damals bekannt wurde, oder in den Filmen von Adam Sandler.
Mit Titeln wie „Das Schwergewicht“, „Die wahren Memoiren eines internationalen Killers“ und „Guns Up“ ist Kevin James zuletzt zwar immer mal wieder ein wenig aus dem üblichen Rollenschema ausgebrochen, doch das ist noch nichts gegen seine Rolle in „Becky“, der am 6. Januar 2026 um 22.15 Uhr bei Tele 5 läuft. Darin spielt der „King Of Queens“ nämlich einen eiskalten Neonazi-Gangsterboss, der mit seinen Handlangern eine Familie in deren Ferienhaus terrorisiert, bis er aufgrund der 13-jährigen Becky in eine FSK-18-Version von „Kevin - Allein Zu Haus“ gerät.
Alternativ findet ihr „Becky“ im Abo bei Amazon Prime Video, wo ihr den FSK-18-Streifen auch ungeschnitten sehen könnt, während Tele 5 aufgrund der Ausstrahlung vor 23 Uhr nur eine gekürzte FSK-16-Fassung zeigt.
Von FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen gab es für „Becky“ solide 2,5 von 5 Sternen, weil der Film als „schwarzhumoriger Splatter-Spaß nur solide und als Home-Invasion-Thriller sogar eine Enttäuschung“ ist. Wer sich allerdings auf die natürlich nicht ganz ernstzunehmende Prämisse einlassen und Kevin James' kumpeliges Sitcom-Image ausblenden kann, wird mit „Becky“ eine Menge Spaß haben und kann locker noch einen Stern drauf packen – so wie der Autor dieses Artikels.
Dabei ist aber ein starker Magen Pflicht, denn die Altersfreigabe ab 18 Jahren hat „Becky“ wahrlich verdient (weswegen wir die gekürzte TV-Ausstrahlung auch nur bedingt empfehlen können). Wer damit kein Problem hat, darf sich etwa auf eine Augapfelamputation mit einer stumpfen, lila-pinken Kinder-Bastelschere oder die blutigste Rasenmäher-Szene jenseits von „Braindead“ freuen.
In „Becky“ wird die gleichnamige 13-Jährige (Lulu Wilson) von ihrem Vater Jeff (Joel McHale) mit ins Ferienhaus der Familie geschleppt, nachdem er ihr verkündet hat, dass er einige Zeit nach dem Tod von Beckys Mutter wieder heiraten will. Ebenfalls mit dabei sind Jeffs neue Freundin Kayla (Amanda Brugel) und deren Sohn Ty (Isaiah Rockcliffe), was Beckys schlechte Laune noch weiter steigert.
Die Probleme von Beckys Familie rücken jedoch in den Hintergrund, als der bei einer Gefangenenüberführung entflohene Neonazi Dominic (Kevin James) und seine Schergen in dem Haus am See einfallen, die auf der Suche nach einem Schlüssel sind, der im Keller des Ferienhauses versteckt war. Während Jeff, Kayla und Ty gefangen genommen und gefoltert werden, beginnt Becky gegen die Peiniger ihrer Familie zurückzuschlagen...
Übrigens ist mittlerweile auch schon eine Fortsetzung mit dem Titel „Becky 2 - She's back!“ erschienen. Hier könnt ihr euch den Trailer anschauen:
Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.
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