Mehr und mehr beliebte Disney-Figuren wagen den Sprung vom Animationskino zum Realfilm: Unter anderem wurden schon Cinderella, Arielle, Mulan und Belle aus „Die Schöne und das Biest“ mit Varianten aus Fleisch und Blut bedacht, diesen Sommer startet zudem die Realfilmeskapade der Abenteurerin Vaiana in den Kinos. Und damit ist noch lange nicht Schluss!
Denn seit Monaten brodelt die Gerüchteküche über, weil die Disney-Studios auf der Suche nach der Besetzung einer Neuinterpretation des animierten Blockbusters „Rapunzel - Neu verföhnt“ sind. Viele Namen waren im Gespräch – und nun hat Disney via Social Media bekannt gegeben, wer das Fantasy-Traumpaar spielen wird!
DC und Disneys Musicalwelt treffen aufeinander
Wer die seit einiger Zeit kursierenden Spekulationen über das Casting der „Rapunzel“-Realverfilmung aufmerksam verfolgt hat, wird die beiden jungen Talente bereits kennen, die den Zuschlag erhalten haben: Die blonde, langhaarige Prinzessin Rapunzel wird von der Australierin Teagan Croft verkörpert, die in der DC-Serie „Titans“ als Rachel Roth alias Raven zu sehen war und im auf wahren Begebenheiten basierenden Drama „True Spirit“ die Seglerin Jessica Watson spielte.
Den Dieb, Lügner und Abenteurer Flynn Rider wird derweil Milo Manheim spielen. Manheim dürfte Disney-Fans bereits bestens bekannt sein, schließlich übernahm er die männliche Hauptrolle in den „Zombies“-Filmen – einer Reihe an ironisch zugespitzten, kunterbunten Musicals. Abseits dessen war er unter anderem in Eli Roths zynisch-spaßigem Slasher „Thanksgiving“ zu sehen.
Manheim setzte sich somit, sofern die weiteren in den Branchenportalen gehandelten Namen ebenfalls korrekt waren, gegen solche Konkurrenz wie „Splitsville“-Mime Charlie Gillespie und Theaterschauspieler Gilli Jones durch. Als Rapunzel sollen wiederum Sarah Catherine Hook („The White Lotus“), Olivia-Mai Barrett („Kandahar“) und Manheims „Zombies 4“-Szenenpartnerin Freya Skye vorgesprochen haben.
Laut The Hollywood Reporter möchte Disney im Juni 2026 mit den Dreharbeiten zum Fantasy-Abenteuer-Musical beginnen. Als Regisseur verantwortet Michael Gracey das Projekt, der mit dem Hugh-Jackman-Vehikel „Greatest Showman“ einen Überraschungserfolg inklusive Hit-Soundtrack ablieferte und mit „Better Man“ die Lebensgeschichte des Popstars Robbie Williams verfilmte – und zwar mit einem computeranimierten Affen im Mittelpunkt.
Ob Graceys „Rapunzel“ ähnlich ausgefallene, kreative Ideen präsentieren wird, bleibt abzuwarten. Schließlich nahm die Trickvorlage weltweit über 592 Millionen Dollar ein, inspirierte eine von Fans geliebte Trickserie und hat dank des für einen Oscar nominierten Liedes „I See the Light“ (deutsch: „Endlich sehe ich das Licht“) einen Ehrenplatz im Herzen unzähliger Disney-Begeisterter. Sollte Gracey künstlerisch bei einer Neuadaption dieses hoch geschätzten Titels völlig freidrehen dürfen, wäre das durchaus eine Überraschung – aber man weiß ja nie!
Wenigstens hat nun die Suche nach den zentralen „Rapunzel“-Stars ein Ende, während im 007-Kosmos immer noch wild spekuliert wird:
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