"Game Of Thrones"-Prequel über eine der grausamsten Figuren kommt noch dieses Jahr – aber anders als gedacht!
Julius Vietzen
Julius Vietzen
-Senior-Redakteur
Seit er bei Staffel 8 sechs Wochen lang in Westeros gelebt hat, gehört Julius zu den "Game Of Thrones"-Spezialisten der Redaktion und stürzt sich nun auch begeistert auf "House Of The Dragon" und "A Knight Of The Seven Kingdoms".

Die Serien „House Of The Dragon“ und ganz aktuell „A Knight Of The Seven Kingdoms“ erzählen die Vorgeschichte zu „Game Of Thrones“. Ein weiteres Prequel kommt nun aber nicht ins Fernsehen, sondern auf die Bühne: „Game Of Thrones: The Mad King“.

HBO

Zu „Harry Potter“ gibt es ein Theaterstück, das die Handlung nach dem Ende der Bücher fortsetzt. Zu „Stranger Things“ gibt es ein Theaterstück, das auf das Finale in der fünften Staffel einstimmt (und mit einiger Verspätung auch bald zu Netflix kommen soll). Und jetzt wurde auch ein Theaterstück aus der Welt von „Game Of Thrones“ offiziell angekündigt: „Game Of Thrones: The Mad King“ wird im Sommer 2026 in England seine Premiere feiern.

Wer „Game Of Thrones“ gesehen (oder die Buchvorlage gelesen) hat, wird sich anhand des Titels bereits denken können, welche Figur in dem Bühnenstück im Mittelpunkt steht: Aerys II. Targaryen (in der Serie gespielt von David Rintoul), besser bekannt als „The Mad King“ oder auf Deutsch „Der Irre König“ – der letzte Targaryen-König, der aufgrund seines zunehmenden Wahnsinns und seiner Mordlust von Robert Baratheon (Mark Addy) gestürzt und von Jaime Lannister (Nikolaj Coster-Waldau) getötet wurde.

Das Turnier in Harrenhal und Robert Baratheons Rebellion

Diese Ereignisse bilden den Hintergrund, vor dem „Game Of Thrones“ spielt. Das Theaterstück wird nun jedoch noch einmal ein paar Jahre weiter zurückgehen und sich um ein Turnier in der Burg Harrenhal drehen, das einer der Auslöser für die Rebellion ist. Denn hier offenbart Aerys' Sohn Rhaegar seine Liebe für die eigentlich Robert Baratheon versprochene Lyanna Stark. Auf dem Turnier treffen zahlreiche aus der Serie bekannte Figuren wie Lyannas Bruder Ned Stark, Jaime Lannister, Varys und der titelgebende Irre König aufeinander.

Wie Dominic Cooke, der Regisseur des Bühnenstücks, in einem Interview mit dem US-Branchenmagazin Deadline verriet, sollen der junge Ned Stark, Lyanna Stark, Jaime Lannister und Robert Baratheon so auch die Hauptfiguren der Geschichte sein. Lyanna beschreibt er etwa als eine rebellische und unangepasste junge Frau, die eine gute Schwertkämpferin sei. Die Liebesgeschichte zwischen Lyanna und Rhaegar soll zudem ein wenig an „Romeo und Julia“ erinnern.

Laut der offiziellen Inhaltsangabe soll das Stück jedoch nicht nur in Harrenhal spielen, sondern auch „die letzten Jahre vor den Ereignissen der Bücher umspannen“, also der „Das Lied von Eis und Feuer“-Romane von George R.R. Martin, die als Vorlage für „Game Of Thrones“ dienen. Dementsprechend soll in dem Theaterstück die komplette Rebellion bis zum Tod von Aerys II. und der Thronbesteigung von Robert Baratheon abgedeckt werden, wenn auch sehr wahrscheinlich ohne große Schlachten und dergleichen.

Auch in Serienform geht es übrigens im Sommer 2026 in die Welt von „Game Of Thrones“ zurück: Die dritte Staffel „House Of The Dragon“ startet im Juni 2026. Der erste Trailer ist gerade ganz frisch erschienen:

Der erste Trailer zu "House Of The Dragon: Staffel 3" ist da! Allerfeinste "Game Of Thrones"-Action mit Drachen & epischen Schlachten

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