Mit dem auf Netflix verfügbaren Musik-Animationsfilm „KPop Demon Hunters“, dessen Hits rund um den Globus rauf und runter geträllert wurden, schuf das Studio Sony selbst ein gigantisches Popkultur-Phänomen 2025 – und entschied sich dann dazu, ein anderes zu verfilmen. Die Rede ist von den knuffig-hässlichen Plüschmonstern, die im vergangenen Jahr an der Tasche nahezu jeder angesagten Person baumelten: den Labubus. Schon Ende 2025 schnappte sich Sony die Filmrechte, kurze Zeit später wurde bekannt, dass mit „Paddington“- und „Wonka“-Macher Paul King ein echter Familienfilm-König Regie führen wird.
Jetzt gibt es weitere Neuigkeiten zum Kreativteam für den „Labubu“-Film – und auch zur Machart des Kinofilms, mit dem bei Erfolg ein ganzes Franchise angestoßen werden könnte. Denn bisher war nicht offiziell bekannt, ob es ein Animations- oder ein Realfilm werden solle, wobei die Verpflichtung von Paul King schon sehr deutlich auf Letzteres hinwies. In den Berichten von Branchenmagazinen wie dem Hollywood Reporter heißt es nun, der „Labubu“-Film werde ein Realfilm, genauer gesagt eine Mischung aus Live-Action und CGI-Elementen.
CGI-Labubus in der realen Welt: Steven Levenson & Paul King schreiben Drehbuch
Es dürften also computeranimierte Labubus durch die Welt der echten Menschen toben. Und welche Abenteuer sie dann erleben, das schneidert ihnen der neu angeheuerte Drehbuchautor in Abstimmung mit Regisseur, Produzent und Co-Autor Paul King auf den Leib: Steven Levenson wurde für das Skript für den „Labubu“-Kinofilm angeheuert. Levenson wurde für das Buch zum Broadway-Musical „Dear Evan Hansen“ mit dem Tony Award ausgezeichnet, arbeitete im Film- und Serienbereich bisher unter anderem an den Vorlagen für „tick, tick... Boom!“, „Fosse/Verdon“ und „Masters Of Sex“ mit.
Details zur möglichen Handlung des „Labubu“-Films gibt es noch nicht. The Hollywood Reporter macht auch klar, dass sich das Projekt weiterhin in der frühen Entwicklung befindet, es kann also noch ein wenig dauern, bis es tatsächlich zur Umsetzung kommt. Sony muss nun hoffen, dass die Beliebtheit der Figuren oder zumindest deren Bekanntheit bis dahin nicht abnimmt.
Sony arbeitet für den Kinofilm eng mit dem chinesischen Unternehmen Pop Mart zusammen. Dieses ist für den Erfolg der Sammelplüschfiguren verantwortlich. Erfunden wurden die nämlich eigentlich bereits 2015 von dem Künstler Kasing Lung. Aber erst als Pop Mart 2019 die Lizenz übernahm, begann der Erfolg, der dann 2025 explodierte. Prominente rund um den Globus hängten sich die grinsenden Monster an die Tasche, vor den Geschäften wurde für die Originalfiguren, die in Überraschungs-Boxen verkauft werden, Schlange gestanden, und natürlich kamen auch viele Nachahmer-Produkte auf den Markt.
Ebenfalls um Spielzeug geht es in „Toy Story 5“, der am 23. Juli 2026 ins Kino kommt. Wer den Trailer zum neuen Pixar-Animationsfilm noch nicht gesehen hat, kann das hier jetzt nachholen: