Vom unheimlichen Klassiker unter der Regie von Karl Freund über die beliebte Abenteuer-Trilogie mit Brendan Fraser bis hin zum 2017 an den Kinokassen gescheiterten Reboot mit Tom Cruise: Fast jeder dürfte bereits mindestens eine „Die Mumie“-Verfilmung gesehen haben. Nun steht bereits die nächste Neuinterpretation in den Startlöchern: Am 16. April 2026 startet „Lee Cronin’s The Mummy“ in den deutschen Kinos – und verspricht, dem altbekannten Stoff eine deutlich düsterere und kompromisslosere Richtung zu geben.
Regisseur Lee Cronin hat sein Talent für beklemmenden Horror bereits mit „The Hole In The Ground“ unter Beweis gestellt. Mit „Evil Dead Rise“ zeigte er zudem, dass er keine Scheu davor hat, das Publikum mit expliziter Härte und drastischen Splatter-Effekten zu konfrontieren. Entsprechend überrascht es wenig, dass auch seine „Mumien“-Version nichts für schwache Nerven sein dürfte. Bereits erste Test-Screenings deuten darauf hin, dass der Film extrem brutal ausfällt – laut frühen Reaktionen stellenweise sogar so sehr, dass er über das Ziel hinausschießt. Einen Vorgeschmack darauf liefert auch der Trailer.
Darum geht es in "Lee Cronin’s The Mummy"
Im Zentrum der Handlung steht die junge Tochter eines Journalisten, die spurlos in der Wüste verschwindet. Acht Jahre später erhält die zerrüttete Familie plötzlich die unglaubliche Nachricht: Das Mädchen wurde gefunden – und ist am Leben. Doch das vermeintliche Wunder entpuppt sich schnell als Albtraum, denn Katie ist nicht mehr dieselbe. Was als emotionales Wiedersehen beginnt, entwickelt sich rasch zu einem verstörenden Horrortrip.
Vor der Kamera versammelt Cronin ein starkes Ensemble: Neben Jack Reynor („Midsommar“) sind außerdem Laia Costa („Victoria“), May Calamawy („Gladiator II“) und Hayat Kamille („Vikings: Valhalla“) zu sehen. Auch hinter den Kulissen ist prominente Horror-Expertise vertreten: Als Produzent fungiert unter anderem James Wan, der mit Reihen wie „Saw“, „Insidious“ und „The Conjuring“ das moderne Horrorkino maßgeblich geprägt hat.
Noch mehr Gänsehaut gibt es mit der englischsprachigen Originalfassung des Trailers.