Offiziell heißt die Serie zwar „Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion“, aber gemeinhin wird sie schlicht, ergreifend und ganz griffig als „Raumpatrouille Orion“ tituliert: 1966 feierte das Format nur wenige Tage nach dem US-Debüt von „Raumschiff Enterprise“ alias „Star Trek“ seine deutsche TV-Premiere – und das auf dem Premium-Sendeplatz am Samstagabend im Ersten nach der „Tagesschau“.
Trotz eines Millionenpublikums wurden gerade einmal sieben Folgen ausgestrahlt, wobei Uneinigkeit darüber herrscht, was zum frühen, jähen Ende der Serie führte: Manche Stimmen behaupten, das Feuilleton hätte „Raumpatrouille Orion“ aus der Umlaufbahn geschossen, weil es in den Skripts faschistoide Tendenzen ausmachte. Andere sprechen davon, dass sich die Serie einfach nicht finanziell rechnete. Und wieder andere Stimmen behaupten, hinter den Kulissen hätte man schlicht keine weiteren Storyideen gehabt.
Ganz gleich, was denn nun der Wahrheit entspricht: Die mit liebenswert-auffälligen Tricks, unvergesslichen Tanzeinlagen und urig-altbackenem Futurismus bespickte Serie hat sich seit ihrem raschen Ende einen enormen Kultfaktor erarbeitet, weshalb sie 2003 sogar mit einem Zusammenschnitt namens „Raumpatrouille Orion – Rücksturz ins Kino“ die große Leinwand eroberte. 20 weitere Jahre später feierte das Kultformat seine 4K-Premiere in Form einer längst vergriffenen, limitierten Mediabook-Edition.
Wer damals nicht schnell genug zugeschlagen hat und sich nicht mit dem Gebrauchtmarkt herumplagen will, darf aufatmen. Denn am 2. April 2026 erhält „Raumpatrouille Orion“ eine 4K-Neuauflage im Heimkino!.
Die Neuauflage kommt nicht als Mediabook, sondern in Standardaufmachung daher. Die Edition enthält alle sieben Episoden der Schwarzweiß-Fernsehserie, den Kinofilm von 2003, Interviews, Musikvideos und eine Begleitdokumentation. Was mehr verlangt das Herz von Fans und Neugierigen?
Darum geht es in "Raumpatrouille Orion"
Das Jahr 3000, eine Zukunft ohne Nationalstaaten: Eine Weltraumflotte soll die Menschheit und ihre im All verstreuten Kolonien vor außerweltlichen Invasoren schützen. Aber nicht alle Schiffe dieser Flotte beherrschen ihre Aufgabe zu gleichen Teilen – oder gehen ihr aus denselben Stücken nach. Als etwa die Crew des Raumschiffs Orion mitsamt Befehlshaber Commander McLane (Dietmar Schönherr) zur Raumpatrouille zwangsversetzt wird, ahnt niemand, welche irren Abenteuer darauf folgen sollten!
So bekommt es die Orion-Besatzung, unter Aufsicht von Tamara Jagellovsk (Eva Pflug) des Galaktischen Sicherheitsdiensts, alsbald mit allerhand Gefahren sowie den sogenannten außerirdischen „Frogs“ zu tun, die den Menschen technisch überlegen sind...
Und wenn euch nach „Raumpatrouille Orion“ der Sinn nach filmischen Sci-Fi-Kult mit viel Witz (und in Farbe!) steht, springt doch zu unserem folgenden Heimkino-Hinweis:
Das wurde auch Zeit! Einer der legendärsten Sci-Fi-Filme der 80er kehrt zurück in die Heimkinos – zur Einstimmung auf Teil 2*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.