Ganze elf Jahre lagen zwischen „Stromberg – Der Film“ und „Stromberg – Wieder alles wie immer“. In der Zwischenzeit ist viel passiert – doch Ekelchefs gibt es noch immer. Dementsprechend wirkt auch der von Christoph Maria Herbst gespielte Bernd Stromberg eigentlich gar nicht so aus der Zeit gefallen, wie beispielsweise die Rückkehr von Michael Bully Herbig als Abahachi in „Kanu des Manitu“.
Am 4. Dezember 2025 startete „Stromberg – Wieder alles wie immer“ dann endlich in den Kinos. Zwar erreichte die späte Fortsetzung nicht die Zahlen seines Vorgängers, dennoch lockte Christoph Maria Herbst in seiner Paraderolle gute 800.000 Fans in die Säle. Doch im Nachgang war zu merken, dass nicht alle ehemaligen „Stromberg“-Ultras so richtig glücklich mit der Rückkehr des Büro-Kotzbrockens waren.
Da der Film reflektierter mit dem Schwachsinn seines Protagonisten umgeht, ihm an einem bisher ungekannten menschlichen Tiefpunkt zeigt und darüber hinaus noch aktuelle Zeitgeist-Themen aufgreift, wurden Stimmen laut, die behaupteten, dass aus „Stromberg“ inzwischen ein „Wokeberg“ geworden sei. Doch es gab auch positive Meinungen – die auch der Autor dieses Artikels teilt – die das nachgeschobene Sequel als eine konsequente Weitererzählung einer toxischen Figur empfunden haben.
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Darum geht es in "Stromberg – Wieder alles wie immer"
Zwanzig Jahre sind vergangen, seit Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) gemeinsam mit seinem Team aus der Schadensregulierung der CAPITOL-Versicherung von einem Kamerateam begleitet wurde und dabei die deutsche Bürokultur ordentlich aufmischte. Damals prägten flapsige Sprüche, fragwürdiges Verhalten und wenig abwechslungsreiche Kantinenkost ohne vegane Optionen den Arbeitsalltag. Nun steht im Rahmen einer aufwendig gestalteten Reunion ein großes Wiedersehen an. Hat sich der Ekel-Chef verändert oder ist „Lurchi“ noch immer der alte selbstgerechte Stinkstiefel?
Neben Stromberg treffen auch Berthold Heisterkamp (Bjarne Mädel), Tanja und Ulf Steinke (Diana Staehly und Oliver Wnuk) sowie Jennifer Schirrmann (Milena Dreißig) erneut aufeinander. Wie es bei solchen Treffen unter ehemaligen Kollegen oft der Fall ist, treten schnell alte Konflikte und unausgesprochene Spannungen wieder zutage – nicht zuletzt angeheizt durch reichlich Alkohol. Was zunächst wie ein nostalgischer Blick zurück wirkt, gerät zunehmend außer Kontrolle und endet schließlich in einem völlig unerwarteten Chaos, an dem natürlich auch Bernd Stromberg nicht unbeteiligt ist.
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