Nachdem Emerald Fennell zunächst vor allem als Schauspielerin bekannt wurde, etablierte sie sich in den vergangenen Jahren zunehmend auch als gefeierte Filmemacherin. Ihren großen Durchbruch hinter der Kamera feierte sie 2020 bereits mit ihrem Regiedebüt „Promising Young Woman“. Das viel beachtete Drama erhielt mehrere Oscar-Nominierungen – darunter sogar für den besten Film – und bescherte Fennell am Ende den Academy Award für das beste Originaldrehbuch.
Mit „Saltburn“ festigte sie ihren Ruf endgültig. Der provokante Thriller avancierte schnell zu einem der meistdiskutierten Filme des Jahres 2023 und sorgte besonders in den sozialen Medien für zahlreiche Debatten. Dass auch ihr jüngstes Werk „Wuthering Heights“ zu den kontroversesten Filmen des Jahres 2026 werden würde, zeichnete sich eigentlich schon ab, als im September 2025 der erste Trailer veröffentlicht wurde. In den sozialen Medien entbrannten schnell hitzige Debatten darüber, ob der Film mit seinen erotisch aufgeladenen Bildern überhaupt noch als Verfilmung von Emily Brontës berühmtem Literaturklassiker gelten könne.
Letztlich lockte wohl gerade diese Kontroverse zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer in die Kinos: Weltweit spielte „Wuthering Heights“ rund 242 Millionen Dollar ein – bei einem kolportierten Budget von etwa 80 Millionen Dollar. Dass der Skandalfilm weiterhin die Aufmerksamkeit auf sich zieht, zeigt sich aktuell auch in den Streaming-Charts. Laut den Auswertungen des Portals FlixPatrol belegt „Wuthering Heights“ derzeit in 52 Ländern Platz 1 beim Streaming-Dienst HBO Max (Stand: 8. Mai 2026).
Wer das viel diskutierte Drama bislang noch nicht gesehen hat, benötigt dafür übrigens nicht zwangsläufig ein eigenes HBO-Max-Abo: Auch über Amazon Prime Video lässt sich der Film streamen, etwa über den siebentägigen Testzeitraum des Zusatzchannels HBO Max, den man zum bestehenden Abo hinzubuchen kann. Nach dem Gratiszeitraum werden dafür 5,99 Euro pro Monat fällig, sofern man den Channel behalten möchte.
Darum geht es in "Wuthering Heights"
Im Mittelpunkt der Geschichte steht das abgelegene Anwesen Sturmhöhe, auf dem Mr. Earnshaw (Martin Clunes), seine Tochter Cathy (Charlotte Mellington) und ihre Bediensteten leben. Als Earnshaw in einem Anfall von Wohltätigkeit beschließt, den jungen Heathcliff (Owen Cooper) bei sich aufzunehmen, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Cathy und Heathcliff wachsen gemeinsam auf und werden unzertrennlich – zumindest scheint es zunächst so.
Doch als sich die erwachsene Cathy (nun gespielt von Margot Robbie) aus finanziellen Gründen und Sorge vor dem gesellenschaftlichen Abstieg dazu entscheidet, den reichen Nachbarn Edgar Linton (Shazad Latif) zu heiraten, bricht für Heathcliff (nun verkörpert von Jacob Elordi) eine Welt zusammen. Er verlässt Sturmhöhe und kehrt erst viele Jahre später als erfolgreicher Geschäftsmann zurück, um sich an Cathy zu rächen.
Ein Blick in „Wuthering Heights“ lohnt sich dabei allemal. Von der FILMSTARTS-Redaktion gibt es jedenfalls eine klare Empfehlung: Starke 4 von 5 Sternen vergab Redakteur Pascal Reis in der offiziellen Kritik für ein „formalästhetisch wuchtiges, stark gespieltes und von großen Emotionen regelrecht überschäumendes Melodrama“.
Übrigens: Wusstet ihr, dass Emerald Fennell sich schon bei einer Szene ihres Films „Saltburn“ von dem Literaturklassiker inspirieren lies? Tatsächlich fehlte diese dann in „Wuthering Heights“. Mehr dazu erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
Diese Szene in "Saltburn" wurde von "Wuthering Heights" inspiriert – und fehlt ausgerechnet im Film mit Margot Robbie und Jacob ElordiFILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover, um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.
*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.