"Game Of Thrones" trifft "Deadpool": Mittelalter-Fantasyserie basierend auf Bestseller bekommt von Netflix grünes Licht
Annemarie Havran
Annemarie Havran
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High Fantasy, Dark Fantasy, Science Fantasy und mehr: Annemarie ist als Fantasy-Expertin immer dann zur Stelle, wenn es um „Herr der Ringe“, „Narnia“, „Pans Labyrinth“, die Artus-Sage & Co. geht.

Die erfolgreiche Comic-Reihe „Barbaric“ gibt es seit 2021 und bereits länger plant Netflix eine Adaption der düsteren Fantasy-Saga. Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht: Die Produktion von „Barbaric“ hat grünes Licht bekommen.

HBO / Netflix

Auf dem Papier klingt die Ankündigung der Netflix-Serie „Barbaric“ zwar für Fantasy-Fans spannend, ansonsten aber nicht besonders spektakulär: Schon wieder wird ein Bestseller aus dem Buchhandel adaptiert, schon wieder handelt es sich um in Mittelalter-Setting angesiedelte Fantasy, bei der schnell Vergleiche mit „Game Of Thrones“ gezogen werden. Aber da wäre ja auch noch der Vergleich mit „Deadpool“, den das Branchenmagazin Deadline bemüht – und da wird es interessant!

Doch erst einmal zu den Fakten: Nachdem Netflix 2024 die Entwicklung einer Serie basierend auf den „Barbaric“-Comics von Michael Moreci und Nathan Gooden bekanntgegeben hatte, ist die „Barbaric“-Serie jetzt offiziell in Arbeit. Das hat der Streamingdienst im Rahmen der Upfronts verkündet, einer Veranstaltung, bei der TV-Sender und Streaming-Anbieter ihr kommendes Programm vorstellen.

"Barbaric": Showrunner-Duo steht fest

Als Co-Showrunner sind bei „Barbaric“ Sheldon Turner, der für sein Drehbuch zu „Up In The Air“ für einen Oscar nominiert wurde, und Robert Rovner („Supergirl“) an Bord. Zu den Ausführenden Produzenten gehört „Die Tribute von Panem“-Star Sam Claflin, der zu einem früheren Zeitpunkt auch mit der Hauptrolle in Verbindung gebracht wurde – damals war auch „X-Men“-Star Patrick Stewart für eine weitere Rolle im Gespräch, zu der wir später noch kommen. Zum jetzigen Zeitpunkt hat Netflix jedoch noch keinen Cast bestätigt.

Wie Netflix auf seiner hauseigenen News-Seite Tudum schreibt, geht es in der Serie „Barbaric“ um folgendes Szenario: Ein skrupelloser und derber Barbar, der mit einem Fluch belegt wird, kann durch diesen seine Gewalt nur noch für das Gute einsetzen. Das führt ihn gemeinsam mit seiner sprechenden Axt und einer jungen Hexe auf einen Weg voller Selbstfindung und Rache.

"Barbaric": In der Vorlage trifft Gewalt auf Humor

Wo kommt jetzt aber der weiter oben genannte Vergleich mit „Deadpool“ her? Ein skrupelloser Barbar klingt nach blutiger Mittelalter-Action in bester „Game Of Thrones“-Manier, eine Hexe und die dann doch etwas seltsam anmutende sprechende Axt bedienen das Fantasy-Genre. Doch wie die Axt spricht, zumindest in der Vorlage, wird aus der Netflix-Synopsis nicht klar …

Denn „Barbaric“ aus dem Hause Vault Comics verbindet Gewalt und derben Humor, so wie man es auch aus „Deadpool“ kennt: Die sprechende Axt, für die bei der Projektankündigung 2024 Patrick Stewart als Sprecher vorgesehen gewesen sein soll, hat ein ganz schön loses Mundwerk – und ist nicht nur blutrünstig, sondern auch noch notgeil!

Wem das zu heftig klingt, der kann sich auf ein anderes Netflix-Serienprojekt freuen, zu dem es jetzt ganz frisch Neuigkeiten gibt: Die fünfte Staffel der Romantik-Saga „Bridgerton“ erscheint 2027. Warum das ungewöhnlich ist, erfahrt ihr in diesem Artikel:

"Bridgerton" Staffel 5: Start für 2027 bestätigt – damit bricht die Netflix-Serie eine Tradition!

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