Einer der besten Parodien aller Zeiten: Mel Brooks' "Spaceballs" kehrt nach 49 Jahren ins Kino zurück!
Florian Tritsch
Florian Tritsch
-Freier Autor
Florian ist seit frühester Kindheit von allem begeistert, was auf der großen Leinwand im Lichtspielhaus zum Leben erwacht.

„Mel Brooks’ Spaceballs“ ist ein herrlich alberner Meilenstein der Kinogeschichte, den jeder Filmfan gesehen haben sollte. In wenigen Tagen gibt es die Möglichkeit, das Meisterwerk des Kult-Filmemachers erneut auf der großen Leinwand zu erleben.

Mit Filmen wie „Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung“ oder der Rückkehr der originalen Enterprise-Crew in „Star Trek: Der Film“ erlebte das Science-Fiction-Genre Ende der 1970er- und in den 1980er-Jahren einen regelrechten Boom. Nicht jede Produktion dieser Zeit war ein Volltreffer, doch zwischen all den Laserschlachten und futuristischen (Plastik-)Kulissen fanden sich immer wieder echte Perlen – und natürlich auch zahlreiche Parodien.

Die wohl herausragendste ist zweifellos „Spaceballs“ von Kult-Filmemacher Mel Brooks, der sich mit Werken wie „Robin Hood - Helden in Strumpfhosen“, „Mel Brooks - Die verrückte Geschichte der Welt“ oder „Dracula - Tot aber glücklich“ endgültig zum Großmeister der anarchischen Filmparodie machte.

Darum geht es in "Spaceballs"

Und das beweist er hier einmal mehr und liefert eine herrlich absurde Geschichte: Prinzessin Vespa (Daphne Zuniga), Tochter des Königs von Druidia, soll den verschlafenen Prinzen Valium (Jim J. Bullock) heiraten – immerhin der letzte Prinz im Universum. Doch Vespa hat wenig Interesse an einer Ehe mit einem Mann, der bereits beim Ja-Wort einzuschlafen droht, und flieht kurzerhand von ihrer eigenen Hochzeit.

Damit gerät sie jedoch direkt in die Fänge von Lord Helmchen (Rick Moranis), dem trotteligen Handlanger des fiesen Präsidenten Skroob (Mel Brooks) vom Planeten Spaceballs. Dessen Plan ist ebenso größenwahnsinnig wie lächerlich: Er will Vespa als Geisel benutzen, um König Roland ( Dick Van Patten) dazu zu zwingen, den Schutzschild von Druidia zu deaktivieren. Anschließend soll dem Planeten mit einem gigantischen Staubsauger die komplette Atmosphäre abgesaugt werden – denn den Bewohnern von Spaceballs geht (buchstäblich) die Luft aus.

Um seine Tochter zu retten, engagiert er den Abenteurer Lone Starr (Bill Pullman). Gemeinsam mit seinem pelzigen Begleiter Kumpel Waldi (John Candy) – einem „Möter“, also halb Mensch, halb Köter – macht er sich auf die Jagd nach der Prinzessin. Der Auftrag kommt den beiden gerade recht, denn sie haben gewaltige Schulden...

Mehr als nur eine simple Parodie

Was den Film bis heute so besonders macht, ist sein vollkommen hemmungsloser Humor. Vor allem Rick Moranis’ grandios überdrehte Darstellung von Lord Helmchen funktioniert Jahrzehnte später noch erstaunlich gut. Unvergessen ist etwa die legendäre „Mr. Coffee und Mr. Radar“-Szene. Dazu kommen unzählige Meme-Momente, absurde Wortspiele und sogar ein wunderbarer Cameo von „Police Academy“-Geräuschemacher Michael Winslow.

„Spaceballs“ parodiert in erster Linie die ursprüngliche „Star Wars“-Trilogie, also die Episoden IV, V und VI aus den Jahren 1977, 1980 und 1983. Dabei nimmt der Film aber nicht nur die Werke selbst aufs Korn, sondern auch den gigantischen Vermarktungsapparat rund um das Franchise. Besonders herrlich etwa die legendäre Szene, in der Joghurt (Mel Brooks in einer zweiten Rolle als Yoda-Karikatur) Lone Starr erklärt, dass er sich ausschließlich hier befindet, um einen gigantischen Merchandising-Shop zu betreiben – vollgestopft mit „Spaceballs“-Produkten aller Art.

Die Best-Of-Cinema-Reihe – präsentiert von FILMSTARTS

„Spaceballs“ kommt am 2. Juni 2026 wieder zurück in die deutschen Kinos. Nach Mel Brooks’ genialer Parodie wird es bei der „Best Of Cinema“-Reihe von Capelight Pictures und weiteren Verleihern in nächster Zeit noch zahlreiche Möglichkeiten geben, große Filmklassiker (nochmals) im Lichtspielhaus zu erleben. Und das dank einer digitalen Restaurierung auch in ungeahnter Qualität.

Als offizieller Medienpartner wird euch FILMSTARTS auch über die kommenden Starts der Reihe informieren, die jeden ersten Dienstag im Monat einen Kultfilm zurück in die Filmtheater bringt. Weitere Informationen findet ihr auch auf der Webseite von Best Of Cinema. Und welche Filme euch noch erwarten, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Noch 2026 wieder im Kino: Ein düsterer Fantasy-Albtraum, ein intensives Abenteuer und die Ursprünge von drei Mega-Franchises

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