Wir Europäer wissen seit vielen Jahren, dass Sandra Hüller („Toni Erdmann“) eine der herausragendsten Schauspielerinnen weit und breit ist. Mit dem Doppelschlag „Anatomie eines Falls“ und „The Zone Of Interest“ gelang es der im thüringischen Suhl geborenen Mimin dann auch endlich, den Rest der Welt und vor allem die die Oscars verleihende Academy of Motion Picture Arts and Sciences auf ihr Können aufmerksam zu machen. Nach dem globalen Kassenerfolg ihres ersten Hollywood-Blockbusters „Der Astronaut - Project Hail Mary“ an der Seite von Superstar Ryan Gosling hat Hüller nun mit „Vaterland“ erneut gute Chancen, für eine der begehrten Goldstatuen nominiert zu werden.
Der von Oscargewinner Paweł Pawlikowski („Ida“) inszenierte Historienfilm erntete nach seiner Weltpremiere in Cannes vor ein paar Wochen allseits exzellente Kritiken, in denen die Leistung der Deutschen jeweils ganz speziell hervorgehoben und gelobt wurde. Aktuell (Stand: 30. Mai 2026) sind von allen auf Rotten Tomatoes, der führenden US-Sammelseite für professionelle Filmkritiken, gelisteten Besprechungen zu „Vaterland“ großartige 95 Prozent positiver Natur.
In ein paar Monaten können wir hierzulande alle sehen, was es mit dem mit Sandra Hüller und Hanns Zischler („Im Winter ein Jahr“) als Erika und Thomas Mann besetzten Film auf sich hat. „Vaterland“ startet bundesweit am 3. September 2026 in den Kinos.
An der Seite von Zischler und Hüller erwarten euch unter anderem August Diehl („Was nützt die Liebe in Gedanken“), Anna Madeley („Der Doktor und das liebe Vieh“), Devid Striesow („Nahschuss“), die Brüder Theo und Enno Trebs („Das weiße Band“), Waldemar Kobus („Black Book“), David Menkin („Der Schwarm“) und Joachim Meyerhoff („Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“). Außerdem sind in kleineren Rollen noch Fritzi Haberlandt („Babylon Berlin“), Milan Peschel aus der enorm populären „Die Schule der magischen Tiere“-Reihe sowie der polnische Star Joanna Kulig aus Pawlikowskis „Cold War“ dabei.
Wir haben den Film in Cannes bereits sehen und für euch besprechen können, wie ihr in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik von Chefredakteur Christoph Petersen nachlesen könnt.
"Vaterland": Das ist die Story
1949: Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Rallyefahrerin Erika Mann (Sandra Hüller), begeben sich – in einem schwarzen Buick sitzend – auf eine emotional herausfordernde Reise durch das vom Zweiten Weltkrieg noch immer größtenteils in Schutt und Asche liegende Deutschland.
Thomas Mann ist erstmals wieder in seiner Heimat. Diese hatte er einst verlassen, um in den USA vor dem Naziterror Zuflucht zu finden. Anlass des Trips sind die Verleihungen zweier wichtiger Auszeichnungen an Mann. Die Route führt das Duo dabei von Frankfurt am Main, wo die US-Armee die Kontrolle ausübt, bis nach Weimar, das von den Sowjets besetzt ist. Dabei kommt es zu zahlreichen, teilweise brenzligen Begegnungen mit neuen Offiziellen und alten Bekannten in West und Ost.
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Einen nahezu komplett anderen Film und seinen Trailer stellen wir euch im folgenden Artikel vor:
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