In den USA ist die Animationsserie aus den 1980er Jahren Kult, lockte neben Cartoon-Klassikern wie „He-Man“ und „Transformers“ Scharen von jungen Zuschauer*innen vor die Fernsehgeräte. In Deutschland hingegen ist sie weniger bekannt, da sie hierzulande damals keine reguläre TV-Premiere bei einem größeren Sender feierte. Die Rede ist von „Jem And The Holograms“, in der die Sängerin der titelgebenden Band ein aufregendes Doppelleben führt, einmal als normalsterbliche Geschäftsfrau und einmal als glamouröser Rockstar – „Hannah Montana“ lässt grüßen.
Jetzt kommt „Jem And The Holograms“ zurück auf die Bildschirme, diesmal allerdings nicht animiert, sondern als Live-Action-Serie. Wie Deadline berichtet, arbeiten die Amazon MGM Studios an einer Neuauflage für den hauseigenen Streamingdienst Prime Video. Damit wird die erfolgreiche Sparte der Young-Adult-Formate, die sich vornehmlich an ein weibliches Publikum richten, weiter befüllt – mit Serien und Filmen wie „Off Campus“, „Der Sommer, als ich schön wurde“ und der „Culpa Mia“-Reihe landete man bereits große Hits.
"Jem And The Holograms" scheiterte im Kino
Damit hat „Jem“ nun die Gelegenheit, mehr als 40 Jahre nach dem Start der Originalserie ein neues Publikum zu erreichen – nachdem das einem entsprechenden Kinofilm vor elf Jahren nicht geglückt war. 2015 kam mit „Jem And The Holograms“ von „Wicked“-Regisseur Jon M. Chu eine Realverfilmung ins Kino, die an den Kassen katastrophal abschnitt: Nur 2,3 Millionen US-Dollar wurden weltweit eingenommen – nicht einmal die Hälfte des 5-Millionen-Dollar-Budgets. In Deutschland wurde der Film 2016 veröffentlicht.
Produziert wird die neue „Jem And The Holograms“-Serie unter anderem von Lisa Joy und Jonathan Nolan, die für Prime Video auch schon die Endzeit-Serie „Fallout“ verantworten und zuvor mit der anspruchsvollen, jedoch verfrüht abgesetzten Sci-Fi-Adaption „Westworld“ für Gesprächsstoff sorgten.
Jerrica alias Jem: Darum geht es in der Serie
Die Originalserie „Jem And The Holograms“ umfasst drei Staffeln. Im Zentrum der Handlung steht Jerrica Benton, die eine erfolgreiche Plattenfirma leitet – und ein Geheimnis hütet. Denn wenn sie nicht gerade Geschäfte abschließt, steht sie als Sängerin Jem mit ihrer Band Jem And The Holograms auf der Bühne. Diesem Doppelleben hat Jerrica/Jem so einige Turbulenzen zu verdanken. Als Titelmelodie der Serie ist mit „Truly Outrageous“ ein Song der fiktiven Band zu hören.
Der Kinofilm von Jon M. Chu wandelte diese Geschichte leicht ab, stellte hier eine Teenagerin statt einer Label-Besitzerin in den Mittelpunkt. Hier könnt ihr euch den Trailer zu „Jem And The Holograms“ ansehen:
Unsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.