2024 wollten satte zwei Millionen Französinnen und Franzosen die sich um den Snobismus der Bourgeoisie drehende Boulevardkomödie „Oh la la - Wer ahnt denn sowas?“ (Originaltitel: „Cocorico“) in den Kinos der Grande Nation sehen. In Deutschland waren es im selben Jahr immerhin fast 400.000 frankophile Cineast*innen, die für „Monsieur Claude und seine Töchter“-Titelstar Christian Clavier und Didier Bourdon aus den „Alibi.com“-Sausen ein Ticket kauften – ein mehr als respektables Ergebnis.
Bei solchen Zahlen war es kein Wunder, dass sich Regisseur und Drehbuchautor Julien Hervé („Asterix & Obelix im Reich der Mitte“) recht bald daranmachte, ein zweites Skript zu schreiben. Auch beim Sequel „Oh la la 2 - Neue Tests, neues Chaos“ sind die immer zuverlässigen Sylvie Testud („Jenseits der Stille“) und Marianne Denicourt („Die schöne Querulantin“) an der Seite der beiden Herren zu sehen.
Die Fortsetzung startete in seiner Produktionsheimat durchaus erfolgreich im Dezember 2025, wobei das Ergebnis des Vorgängers nicht ganz erreicht wurde. Nun ist Deutschland an der Reihe, wo „Oh la la 2 - Neue Tests, neues Chaos“ am 27. August 2026 bundesweit in die Kinos kommt.
In ihren vertrauten Nebenparts sind außerdem Chloé Coulloud („Der Seelenfänger“), Leinwand-Veteran Patrick Préjean („Louis und seine verrückten Politessen“) und Julien Pestel aus der dritten „Lupin“-Staffel wieder mit dabei. Neu auf der Besetzungsliste stehen dagegen unter anderem Philippe Lefebvre („C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben“), Fred Testot („All eure Gesichter“) und Albert Goldberg („Kein Sterbenswort“).
Wer Lust hat, bis zum Start des neuen Schwanks nochmal/erstmals den Originalfilm anzuschauen, kann ihn sich bei den üblichen Anbietern für ein paar Euro auf Blu-ray/DVD* zulegen beziehungsweise als Video-on-Demand kaufen oder leihen:
"Oh la la 2": Das ist die Story
Vor der Hochzeit von Alice (Chloé Coulloud) und François (Julien Pestel) durchgeführte DNA-Tests enthüllten, dass ihre Väter – der adlige Weingutsbesitzer Frédéric (Christian Clavier) und der Autohändler Gérard (Didier Bourdon) – längst nicht so durch und durch französisch sind, wie sie dachten. Gérard hat deutsche Wurzeln und heißt eigentlich Gerhard, während Frédéric nordamerikanische Ureinwohner als Vorfahren aufweist.
Mittlerweile haben beide Männer ihre unerwartet internationale Abstammung voller Leidenschaft angenommen und übertreiben es dabei erwartungsgemäß mächtig. Zur nun endlich anberaumten Eheschließung des Nachwuchses taucht dann aber völlig überraschend ein Cousin von Frédéric auf, der Mehmet Süleymanoğlu (ebenfalls Clavier) heißt, Türke ist und bei dem das Labor tatsächlich eine familiäre Übereinstimmung attestiert. Damit ist erneutes Chaos natürlich vorprogrammiert. Und während Frédéric Rat bei seinem Priester (Ricky Tribord aus „Im Wasser der Seine“) sucht, erhofft Gérard, sich mittels eines neuerlichen DNA-Tests Gewissheit zu verschaffen, dass es bei ihm nicht ebenfalls zu weiteren Überraschungen kommen kann…
Wenn ihr „Oh la la 2“ und andere wichtige Neustarts aller Genres – egal ob auf großer Leinwand, im Streaming oder fürs Heimkino – auf keinen Fall verpassen wollt, abonniert doch einfach unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.
Christian Clavier ist aktuell übrigens mit der Gauner-Komödie „Ab durch die Mitte - Mit Vollgas durch Paris“ in den Kinos zu sehen. Im folgenden Artikel könnt ihr alles Relevante zum Film erfahren und euch obendrein den Trailer anschauen:
Krimi-Komödie mit "Monsieur Claude"-Star Christian Clavier: Turbulenter Trailer "Ab durch die Mitte"Unsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.
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