Als der junge Bauunternehmer Stan (Rayane Bensetti) von seinem Chef um die versprochene Beförderung geprellt wird, rastet er aus und klaut kurzerhand die saftige Summe von einer Million Euro aus dem Firmentresor. Dann erfährt er jedoch, dass er die Beförderung nun doch erhalten soll. Jetzt muss er also schnellstens die Rolle rückwärts machen und die Kohle irgendwie unauffällig zurück in den Tresor zu packen. Um Zugriff zum Tresor zu erlangen, heuert er Hippolyte (Christian Clavier), einen Mann vom Schlüsseldienst, an. Dieser stellt sich jedoch als unerträgliche Nervensäge heraus und der ganze Plan droht zu scheitern...
Halbwegs unterhaltsamer Städtetrip mit vielen Gags und wenig Pep
Von Gaby Sikorski
Buddy-Filme zeichnen sich durch die Gegensätze der Hauptfiguren aus, die gar nicht groß genug sein können. Im französischen Kino gibt es da etwa den Klassiker „Die Filzlaus“, in dem ein ständig quasselnder Selbstmordkandidat auf einen einsilbigen Profikiller trifft. „Ab durch die Mitte – Mit Vollgas durch Paris“ erinnert tatsächlich ein wenig an die rabenschwarze Komödie mit Lino Ventura und Jacques Brel. Jedoch kann die eher schlappe Großstadt-Krimi-Posse mit ihrer meist uneleganten Situationskomik und einem alles andere als souverän konstruierten Plot leider nicht mal im Ansatz mit dem großen Vorbild Schritt halten. Das liegt keinesfalls an dem gewieften Komödien-Haudegen Christian Clavier („Monsieur Claude“), der in der Hauptrolle des schlitzohrigen Hippolyte – einem ehemaligen Tresorknacker, der in die Schlüsseldienst-Branche gewechselt ist – einmal mehr sein beachtliches komödiantis
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Trailer
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Ab durch die Mitte - Mit Vollgas durch Paris Trailer DF
Christian Clavier ist ein Selbstläufer. Die einzige Variation ist seine Figur, in diesem Falle spielt er einen Schlüsselexperten, der in einer turbulenten Nacht in diverse Hindernisse verstrickt wird. Der Witz und der Humor bleiben gleich: seine Figur ist verschlagen, arrogant und fuchtelt viel mit den Händen. Das mag in Frankreich ein Zielpublikum finden, warum diese Filme in Deutschland immer wieder rausgebracht werden erschließt sich mir ...
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“Ab durch die Mitte - Mit Vollgas durch Paris" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
„Asterix“-Veteranen
Zwar arbeiteten Hauptdarsteller Christian Clavier und Regisseur Grégoire Vigneron erstmals an der Komödie „Ab durch die Mitte - Mit Vollgas durch Paris“ zusammen an einem Film, haben aber die Gemeinsamkeit, dass sie beide zuvor an der „Asterix“-Filmreihe mitwirkten. Während Christian Clavier mit der Darstellung des titelgebenden Galliers international bekannt wurde, schrieb Vigneron das Drehbuch zur französischen Comic-Verfilmung „Asterix & Obeli
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Französische Komödie inspiriert von den Italienern
In einem Interview schilderte Hauptdarsteller Christian Clavier („Monsieur Claude und seine Töchter“), den grundsätzlichen Ansatz von „Ab durch die Mitte - Mit Vollgas durch Paris“, ernste Probleme des Alltags mit Komik zu verbinden und verriet, dass die Macher hier vor allem durch italienische Komödien der 1970er Jahre, der sogenannten Commedia all'italiana inspiriert worden sind.